2021-10-16
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juwi Wind setzt mit Onshore-Windkraft neue Zeichen

- Projektentwickler steigert Windstrom-Produktion mit Repowering und optimaler Betriebsführung - Einstieg in neue Länder

Die juwi Wind GmbH und die juwi Management GmbH bauen ihr nationales und internationales Geschäft weiter mit großen Schritten aus. "Wir setzen weltweit auf die großen und kostengünstigen Potenziale der Onshore-Windenergie – zum Beispiel auch durch Repowering-Projekte – und steigen zudem in neue attraktive Märkte ein", erklärt Dr. Frank Finzel, der gemeinsam mit Dr. Marie-Luise Pörtner die Geschäfte der juwi Wind GmbH führt, im Vorfeld der internationalen Fachmesse Husum WindEnergy 2010 (21. bis 25. September). Auch die juwi Management GmbH, die sich innerhalb der Wörrstadter juwi-Gruppe (Rheinland-Pfalz) um die technische und kaufmännische Betriebsführung kümmert, präsentiert auf der Messe ihre Dienstleistungs- und Produktpalette in Halle 5, Stand 5D05. "Dazu gehören jetzt auch Wartung & Instandhaltung sowie Dienstleistungen rund um die Rotorsystemtechnik", erläutert Rolf Heggen, Geschäftsführer der juwi Management GmbH.

Für die kommenden zwei Jahre hat die juwi Wind GmbH sowohl im In- als auch im Ausland Windparks mit einer Gesamtleistung von rund 1.500 Megawatt (MW) in der Pipeline. Mit diesen Projekten können pro Jahr rund vier Milliarden Kilowattstunden sauberer Strom erzeugt werden, was nach europäischen Maßstäben den Bedarf von über 1.000.000 Haushalten deckt. Zentrale Auslandsmärkte sind Frankreich, die USA, Costa Rica und Polen, aber auch Deutschland bleibt im Fokus. Markteintritt feiert juwi in diesem Jahr in Italien, Chile, Uruguay und Südafrika. Die Zahl der Mitarbeiter der juwi Wind wird sich dabei von heute rund 170 bis Ende 2012 in etwa verdoppeln. "Unsere Qualität und Kompetenz sind immer stärker gefragt. Deshalb suchen wir weltweit neue, hoch qualifizierte Mitarbeiter", sagt Dr. Poertner.

In Polen hat der Projektentwickler im windigen Südwesten des Landes vor kurzem sein erstes Projekt mit drei Anlagen der 1,5-Megawatt-Klasse gestartet. Die Anlagen vom Typ Fuhrländer sollen bereits in diesem Herbst am Standort Stypulow, rund 100 Kilometer östlich der deutsch-polnischen Grenze bei Cottbus, ans Netz gehen. "Als Generalunternehmer können wir unseren Kunden – Kommunen, Energieversorgern und Investoren – die Errichtung schlüsselfertiger Anlagen anbieten. Dabei helfen uns die erfolgreichen Auslandsprojekte in Frankreich, Costa Rica und den USA", so Dr. Finzel.

In Frankreich hat juwi mittlerweile in mehreren Regionen des Landes insgesamt acht Windparks mit rund 75 Megawatt Leistung realisiert. Über 20 Beschäftigte arbeiten an der Projektentwicklung von Windenergie-Anlagen in verschiedenen Regionen des Landes. Seit kurzem werden die Windräder von juwi auch von einer Niederlassung in Nantes betreut. "Dadurch können wir sicherstellen, dass die Windparks vor Ort maximale Erträge bei minimalen Betriebskosten erzielen", betont Thomas Albrecht, ebenfalls Geschäftsführer der juwi Management GmbH. Von der Firmenzentrale in Wörrstadt aus sind Albrecht und Heggen mit ihrem rund 60-köpfigen Team für die Betriebsführung von weltweit mehr als 400 regenerativen Energieanlagen – überwiegend Windräder – verantwortlich.

Das internationale Highlight ist der Windpark Guanacaste in Costa Rica mit 55 Anlagen der 900-Kilowatt-Klasse, der Anfang des Jahres offiziell eingeweiht wurde. Für das zweite juwi-Projekt in Costa Rica, ein 15,3-Megawatt-Windpark mit 17 E-44 Windkraftanlagen nahe der Hauptstadt San José, ist der Startschuss bereits gefallen. Das größte Windprojekt der juwi-Gruppe entsteht derzeit in den USA: Dort ist das Team um den neuen US-Geschäftsführer Michael Rucker aktuell an der Realisierung des 60-Megawatt-Windparks "Flat Water" in Nebraska beteiligt. Weitere US-Projekte plant das Windteam in Nordamerika künftig vorrangig von der neuen US-Zentrale in Boulder (Colorado) aus.

Deutschland bleibt für juwi einer der wichtigsten Märkte. 300 Anlagen mit etwa 500 Megawatt Gesamtleistung hat juwi bislang in der Bundesrepublik projektiert. Während in der Vergangenheit der Schwerpunkt der Aktivitäten überwiegend im Südwesten lag, wird juwi künftig Windenergie-Standorte vermehrt im gesamten Bundesgebiet akquirieren. Und die Erfolgsstory geht auch aus einem anderen Grund weiter. Zwischen Mainz und Kaiserslautern, wo juwi-Vorstand Matthias Willenbacher vor 14 Jahren seine allererste Windenergie- Anlage errichtete, reckt sich künftig mit einer Enercon E-126 eines der leistungsstärksten Binnenland-Windräder mit einer Gesamthöhe von fast 200 Metern in die Höhe. Damit wird der kleine Ort Schneebergerhof im Donnersbergkreis (Rheinland-Pfalz) erneut zum
Standort für ein Leuchtturm-Projekt. In Schneebergerhof erzeugen mittlerweile fünf Windräder und eine Photovoltaik-Freiflächen-Anlage pro Jahr insgesamt mehr als 36 Millionen Kilowattstunden sauberen Strom. Der größte Teil kommt von der neuen Enercon E-126, die juwi in den nächsten Wochen fertig stellt. Mehr als 18 Millionen Kilowattstunden schafft das Windrad pro Jahr; das reicht für mehr als 5.000 Drei-Personen-Haushalte. Die E-126 ist nicht die erste Repowering-Maßnahme am Schneebergerhof. Denn die Pionier-Anlage von juwi-Vorstand und Gründer Matthias Willenbacher, eine Enercon E-40 (0,5 Megawatt Leistung), wich bereits im Jahr 2003 einer E-66 (1,8 MW). Die E-126 (6,0 MW) wiederum ersetzt eine andere E-66 (1,5 MW) auf dem Areal, die bereits, seinerzeit als eine der ersten dieser Klasse 1997 auf dem Schneebergerhof realisiert wurde.

Der Standort am Rande des Donnersbergs steht damit beispielhaft sowohl für die Technologiesprünge der Windenergie als auch für die Möglichkeiten des Repowerings. "Repowering bietet ein unglaubliches Potenzial zur Steigerung der Energieerträge und für die Akzeptanz der Windenergie. Bei einem sinnvollen und wohl durchdachten Repowering kann man künftig mit weniger Anlagen deutlich mehr sauberen Strom erzeugen als bisher", betont Dr. Pörtner. Gute Windstandorte gibt es im Binnenland noch mehr als genug – in nahezu jeder Region. Zentrale Offshore-Windparks weit draußen im Meer, davon sind Dr. Finzel und Dr. Pörtner überzeugt, belasten - durch höhere Einspeisevergütung sowie durch hohe Montage- und Folgekosten beispielsweise für den Netzausbau – die Verbraucher. "Windenergie im Binnenland ist längst konkurrenzfähig zu konventionellem Strom und bietet noch immenses Potenzial – auch und vor allem für die regionale Wertschöpfung. Denn jedes Windrad, jede Solar- oder Bioenergie-Anlage, die vor Ort Strom erzeugt, bringt der Region Pacht- und Gewerbesteuereinnahmen und kurbelt so die Wirtschaft an. Dies funktioniert nur mit einem dezentralen Konzept – nicht mit Offshore-Projekten", so Dr. Finzel.

juwi auf der Husum WindEnergy 2010 – besuchen Sie uns in Halle 5, Stand 5D05

Die juwi-Gruppe (http://www.juwi.de) hat sich als Spezialist für regionale Kombikraftwerke etabliert, mit denen Kommunen und Regionen, aber auch Industrie- und Gewerbebetriebe, ihren Energiebedarf sauber, wirtschaftlich und bedarfsgerecht aus erneuerbaren Ressourcen decken können. Ein zentrales Element dieses 100-Prozent-Konzeptes ist die Windenergie. Auf der Husum WindEnergy 2010 präsentiert juwi seine gesamte Produkt- und Dienstleistungspalette. "Ob Akquise, Planung, Finanzierung, Realisierung oder technische und kaufmännische Betriebsführung, wir kümmern uns um jeden Schritt von der Projektentwicklung bis zum Betrieb der Anlagen", betonen Frank Finzel und Rolf Heggen.

Die juwi-Gruppe ist ein führender Projektentwickler von Erneuerbare-Energie-Anlagen und wurde 1996 von Matthias Willenbacher und Fred Jung gegründet. Gemeinsam haben die Vorstände juwi von einem Zwei-Mann-Büro zu einer weltweit agierenden Gruppe mit über 900 Mitarbeitern und rund 900 Millionen Euro Umsatz (Prognose 2010) entwickelt, die Solar- , Wind und Bioenergie-Anlagen sowie Wasserkraft- und Geothermie-Projekte realisiert.
Quelle:
juwi Holding AG
Autor:
Ralf Heidenreich
Email:
heidenreich@juwi.de
Link:
www.juwi.de/...
Windenergie Wiki:
Windpark, Repowering, Offshore, MW, Megawatt, Enercon



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