2024-07-22
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Letzte Offshore-Auktion in Großbritannien fällt durch

Eigentlich wollte Großbritannien in seiner 5. Auktion für Differenzverträge (CfD) bis zu 5 GW an Offshore-Windkraftanlagen vergeben. Doch kein einziges Offshore-Windprojekt hat sich an der Auktion beteiligt. Stattdessen wurden bei der Auktion nur 3,7 GW an anderen Technologien gefördert, darunter 1,7 GW an Onshore-Windenergie.

Bild: PixabayBild: Pixabay

WindEurope sieht den Hauptgrund für dieses Scheitern darin, dass die Regierung einen viel zu niedrigen Höchstpreis für Offshore-Windkraftanlagen festgelegt hat. Er lag bei 44 £/MWh einschließlich der Kosten für den Netzanschluss. Angesichts der Inflation der Kosten für Offshore-Windkraftanlagen in den letzten zwei Jahren ist es unmöglich, Offshore-Windkraftanlagen zu diesem Preis zu bauen. Andere Länder wie Frankreich leisten bei der Indexierung ihrer Preisstützung und Ertragsstabilisierung für Offshore-Windenergie wesentlich bessere Arbeit, kritisierte der europäische Windenergieverband im Anschluss. "Daraus lassen sich wichtige Lehren für andere Regierungen in Europa ziehen. Wenn die Auktionspreise nicht die tatsächlichen Kosten widerspiegeln, gibt niemand ein Gebot ab und man bekommt nicht die Offshore-Windparks, die man will. Man verfehlt seine Klima- und Energieziele. Und Sie verpassen Arbeitsplätze und Wachstum. sagte Giles Dickson, CEO von WindEurope.

Nach diesem herben Rückschlag droht nun Ungemach in Großbritannien - und die Aussicht, sein Ziel bis 2030 50 GW an Offshore-Kapazitäten auszubauen. Auch auf die Floating-Branche haben die Ergebnisse Auswirkungen, denn auch Projekte in der Keltischen See waren ursprünglich angedacht - wenn die richtigen Parameter festgelegt worden wären.

Im Nachgang hagelte es Kritik von sämtlichen Verbänden aus dem Erneuerbaren-Spektrum. Und auch die Opposition ließ nicht lange auf sich warten und sprach von einer "absoluten Katastrophe für Großbritannien". Die Verlangsamung des Ausbaus der Offshore-Windenergie wird es dem Vereinigten Königreich erschweren, seine Klimaziele zu erreichen und sich auf Arbeitsplätze und Wachstum auswirken. Investitionen in Höhe von 10 Mrd. Pfund sind nun auf Eis gelegt. Und den Verbrauchern wird billigerer Strom vorenthalten - 5 GW neue Offshore-Windkraftanlagen hätten ihnen 2 Milliarden Pfund pro Jahr erspart.

Würde eine Indexierung der Auktionspreise, die die jüngsten Kostensteigerungen widerspiegelt, die Offshore-Windenergie teurer machen? Ein wenig, ja, aber sie wäre immer noch deutlich billiger als die Alternativen.

Autor:
Windmesse Redaktion
Email:
presse@windmesse.de
Keywords:
WindEurope, Großbritannien, floating, offshore, Auktion, CfD, Arbeitsplatz, Wachstum, Ausbau, ziel, WIndpark, Gebot, Netzanschluss, Inflation, Kosten
Windenergie Wiki:
MW, Giles Dickson



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