2020-06-07
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15. Windmesse Symposium – Ausschreibungen beschäftigen die Branche

Vergangene Woche fand zum 15. Mal das Windmesse Symposium im Hamburger Hotel Hafen Hamburg statt. Mit Blick auf den Hafen der Windhauptstadt Deutschlands stellten in 16 Vorträgen verschiedenste Fachleute neue Entwicklungen aus der Windenergie vor. Auch zur Jubiläumsveranstaltung wurde während der eintägigen Veranstaltung erneut ein vielfältiges Themenspektrum kompakt präsentiert. Wie immer nutzten die Teilnehmer die Veranstaltung für ihr Networking. Eine ausverkaufte Ausstellung im Foyer rundete das Symposium ab.

Alle Fotos: Katrin RadtkeAlle Fotos: Katrin Radtke

Nachdem Martin Tschierschke, Geschäftsführer von Windmesse.de, die Veranstaltung eröffnet hatte, stellten zunächst Klaus Övermöhle von Övermöhle Consult & Marketing sowie Dirk Briese von trend:research die neuesten Marktentwicklungen im On- und Offshore-Bereich vor. Hier stand der Umstieg Deutschlands auf das Ausschreibungssystem im Mittelpunkt – ein Thema, das im Laufe des Tages immer wieder eine Rolle spielen sollte, bleibt doch kaum ein Industriebereich davon unberührt.

Obwohl die Ergebnisse der ersten Onshore-Ausschreibung erst einen Tag nach der Veranstaltung veröffentlicht wurden, konnte Klaus Övermöhle mit einer sehr genauen Prognose aufwarten und zeigte sich im Nachgang der Veranstaltung zufrieden: "Wir haben das Ausschreibungsergebnis genau so erwartet und wir und auch unsere Kunden sind deshalb nicht überrascht. Bereits im November 2016 haben wir unsere Prognosen dazu veröffentlicht, die jetzt voll bestätigt wurden.“

Im nächsten Themenblock stand die Offshore-Industrie im Mittelpunkt, wobei Michael Pohl von der Arbeitsgemeinschaft Offshore-Windenergie e.V. (AGOW) mit Blick auf den Hamburger Hafen betonte, dass nicht nur Norddeutschland vom Offshore-Wind profitiert, sondern sich die mittlerweile 21.000 Vollzeitstellen auf ganz Deutschland verteilen. Allein 40 Prozent der Arbeitnehmer sind in Nordrhein-Westfalen, Bayern und Baden-Württemberg tätig und fertigen dort Komponenten für immer größere Turbinen.

Einigkeit herrschte darüber, dass sehr bald Anlagengrößen von 13 bis 15 MW zu erwarten sind. Doch damit gehen auch – im wahrsten Sinne des Wortes – massive Probleme einher, denn die schiere Masse der Gondel mit ihren immer größeren Einzelteilen macht sowohl die Herstellung als auch den anschließenden Straßentransport schwierig. Laut Manfred Lührs von 8.2 Consulting müsste eine Konsequenz daraus der Bau von weiteren Fabriken in Küstennähe sein – allerdings sieht es derzeit nicht nach einer Verlagerung der Standorte aus, sodass uns auch weiterhin auf den Autobahnen Schwerlasttransporter mit Windradkomponenten begegnen werden.

Der nächste Block stellte die Rotorblätter in den Vordergrund. Die Vorträge thematisierten Blitzschutz und Enteisung, Eisdetektion mit energieautarken Sensoren und die Vorstellung der Tuberkel-Technologie. 

Mit der Vorstellung eines Kooperations-Projekts im Bereich CMS der HAW Hamburg sowie cms@wind endete der Vormittag.

Auch am Nachmittag gestaltete sich das Programm gewohnt abwechslungsreich: Nach der Vorstellung einer neuen Dehnungsmessung von LEINE LINDE SYSTEMS folgte ein Themenblock, der im Leben eines jeden Windparks eine große Rolle spielt: O&M. Entsprechend groß gestaltete sich auch die Bandbreite der Vorträge: Die Bathan AG stellte die Ergebnisse einer Langzeitstudie zur Verschleißreduktion mit Hilfe von innovativen Schmierstoffen vor. Dabei werden Keramikpartikel zum Schmieröl hinzu gegeben, die neben weniger Verschleiß auch für eine Einglättung der Komponenten sorgen und dadurch einen Weiterbetrieb der Anlagen gewährleisten können.

Auch die Bereiche Betriebskostenreduzierung durch Nutzung von WEA Systems Engineering sowie der Einfluss von verschiedenen Wartungsverträgen und -strategien wurden vorgestellt, bevor es erneut um das Thema Ausschreibungen ging. Die Auswirkungen des neuen Systems auf den Service-Bereich stellte die Deutsche Windtechnik vor. Dr. Ursula Prall von der Kanzlei Becker Büttner Held machte anschließend auf juristischen Feinheiten im Gesetzestext aufmerksam. Auch das letzte Wort auf dieser Veranstaltung stand einem Juristen zu: Über die Effizienzsteigerung im BimSchG-Verfahren berichtete Markus Sawade von Ebert Rechtsanwälte, bevor es zum Anschluss wie immer die Gelegenheit gab, den Abend beim entspannten Get Together hoch über dem Hamburger Hafen ausklingen zu lassen.

Autor:
Windmesse Redaktion
Email:
presse@windmesse.de
Keywords:
Windmesse Symposium, Ausschreibung, Veranstaltung, Hotel Hafen Hamburg, Hamburg
Windenergie Wiki:
Windpark, WEA, Turbine, Offshore, MW, Gondel, Ausschreibungen



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