2020-09-28
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Aufträge für den Bau des NordLink-Interkonnektors vergeben

Partner TenneT, Statnett und KfW vergeben Konverter- und Kabelbau an die Auftragnehmer ABB AB und Nexans

Die Verträge für den Bau und die Installation des Hochspannungs-Gleichstrom-Übertragungskabels (HGÜ-Kabels) für das NordLink-Projekt wurden mit Nexans Norway und ABB AB sowie für die Konverterstationen mit ABB AB geschlossen. NordLink, das „grüne Kabel“, ist die erste direkte Verbindung zwischen den deutschen und norwegischen Strommärkten.

Die endgültige Investitionsentscheidung für den NordLink-Interkonnektor wurde von den Partnern Statnett, TenneT und der KfW am 10. Februar 2015 getroffen. Das Ausschreibungsverfahren wurde abgeschlossen und die Auftragnehmer über das Ergebnis informiert. Bevor die Verträge unterzeichnet werden können, muss unter anderem eine Stillhaltefrist eingehalten werden.

  • Nexans Noway erhielt den Auftrag für die Verlegung des HGÜ-Kabels im norwegischen und im dänischen Sektor.
  • ABB AB wurde mit der Verlegung des HGÜ-Kabels im deutschen Sektor beauftragt.
  • Darüber hinaus erhielt ABB AB den Auftrag für den Bau der Konverterstationen in Deutschland und Norwegen.
  • Codan fungiert als Hauptversicherungsgesellschaft für das Projekt.

Der Interkonnektor besteht aus einer Seekabeltrasse mit einer Länge von 516 km. Darüber hinaus werden in Deutschland 54 km Gleichstrom-Landkabel verlegt.

„Wir schätzen die Erfahrung und Expertise der von uns ausgewählten Auftragnehmer und sehen einer erfolgreichen und kooperativen Zusammenarbeit entgegen“, sagte Lex Hartman, Mitglied der TenneT-Geschäftsführung. „Nun kann die eigentliche Bauphase des ‚grünen Kabels‘ in die Vorbereitung gehen.“

„Wir freuen uns auf den gemeinsamen Beginn der Bauphase mit unseren ausgewählten Partnern. Nach einem umfassenden Ausschreibungsverfahren sind wir überzeugt, die besten Auftragnehmer für den Bau des NordLink-HGÜ-Interkonnektors ausgewählt zu haben“, erklärte der stellvertretende Vorstandsvorsitzende von Statnett, Håkon Borgen.

Deutsch- norwegische Kooperation

Das NordLink-Projekt wird von einem Konsortium realisiert, an dem zu jeweils 50% der norwegische Übertragungsnetzbetreiber Statnett sowie die DC Nordseekabel GmbH & Co.KG beteiligt sind. An DC Nordseekabel halten TenneT und die KfW jeweils 50 Prozent der Geschäftsanteile. DC Nordseekabel verantwortet Bau und Genehmigungen auf deutscher Seite. Das HGÜ-Kabel wird über eine Kapazität von 1.400 Megawatt (MW) verfügen und zwischen Tonstad in Norwegen und Wilster in Schleswig-Holstein verlaufen. Das Investitionsvolumen beträgt ca. 1,5 bis 2 Milliarden Euro. Der Probebetrieb mit physikalischer Einspeisemöglichkeit startet im vierten Quartal 2019, die Fertigstellung wird 2020 sein.

Daten und Fakten in Kürze

  • Hochspannungs-Gleichstrom-Übertragungskabel (HGÜ-Kabel) mit einer Länge von 623 km
  • Onshore: Hochspannungsfreileitung (Vollesfjord – Tonstad/Norwegen) mit einer Länge von 53 km
  • Offshore: 516 km Seekabel
  • Onshore: Erdkabel (Büsum – Wilster/Deutschland) mit einer Länge von 54 km
  • Anschlussstandorte zum bestehenden Netz: Konverterstationen in Wilster (Deutschland) und Tonstad (Norwegen)
Quelle:
TenneT
Link:
www.tennet.eu/...
Windenergie Wiki:
Offshore, MW, Megawatt, Konverterstation



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