2021-03-05
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Neue Studie zeigt vielfältige Vorteile des Umstiegs auf erneuerbaren Strom

Die verstärkte Nutzung von Strom aus erneuerbaren Energien in der Europäischen Union hat nicht nur die mit dem Klimawandel verbundenen Belastungen, sondern auch die Luft- und Wasserverschmutzung reduziert, so eine neue Studie der Europäischen Umweltagentur (EEA).

Bild: PixabayBild: Pixabay

In der gesamten Europäischen Union hat die Zunahme von Strom aus erneuerbaren Quellen wie Wind, Solar und Biomasse bis 2018 die Treibhausgasemissionen deutlich reduziert, so das EEA-Briefing.

Für die meisten der untersuchten Wirkungskategorien führte die Umstellung von fossilen auf erneuerbare Stromquellen innerhalb der EU-Mitgliedstaaten im Jahr 2018 aber noch in anderen Bereichen zu deutlichen Verbesserungen im Vergleich zu 2005. So war die Eutrophierung (Überdüngung in Gewässern), Feinstaubbildung und Versauerung im Jahr 2018 deutlich geringer als 2005. Gezieltere Maßnahmen auf diesem Gebiet können also grundsätzlich dazu beitragen, die negativen Umweltauswirkungen der Industrie durch den Ausbau der erneuerbaren Energien zu minimieren.

Die neuesten verfügbaren Daten zeigen, dass der EU-weite Anteil der erneuerbaren Energien im Jahr 2019 weniger als einen halben Prozentpunkt unter dem verbindlichen 20 %-Ziel für 2020 lag. Mit 34 % der gesamten Stromerzeugung hat sich der Anteil der erneuerbaren Energien seit 2005 fast verdoppelt, und Kohle liefert nicht mehr den größten Teil des Stroms in der EU.

Dennoch produzieren fossile Brennstoffe insgesamt mehr Strom (38 % der gesamten Erzeugung im Jahr 2019) als erneuerbare Quellen. Da verbrennungsbasierte Anlagen den Strommix dominieren, ist der EU-Stromsektor für fast ein Viertel aller EU-Treibhausgasemissionen verantwortlich.

Die vollständige Umsetzung der nationalen Klima- und Energiepläne für 2030 würde es der EU ermöglichen, ihre aktuellen Klima- und Erneuerbare-Energien-Ziele für 2030 zu übererfüllen. Allerdings reichen diese Fortschritte noch nicht aus, um ein höheres Ziel für die Reduzierung der Treibhausgasemissionen bis 2030 zu erreichen oder um bis 2050 Klimaneutralität zu erreichen. Um diese Ziele zu erreichen, müsste der Anteil der erneuerbaren Energien bis 2050 auf über 80 % steigen, so die EEA.

Autor:
Windmesse Redaktion
Email:
presse@windmesse.de
Keywords:
Studie, Umweltauswirkung, Umstieg, fossil, Strom, erneuerbare Energie, Wind, Solar, Biomasse, Europäiche Union, EU, Verbesserung



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