2018-09-24
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Stimmungsbarometer: Auf den Knick folgt der Push

Am Dienstag kamen Fachleute aus der Windindustrie in Hamburg zusammen, um auf dem 16. Windmesse Symposium über die Zukunft der Branche zu diskutieren. Auch wenn der Blick in die nahe Zukunft Sorgenfalten produziert, besteht am weiteren Siegeszeug der Windenergie als Alternative zur fossilen Energiegewinnung kein Zweifel.

Bilder: K. RadtkeBilder: K. Radtke

Erstmals ist kürzlich in Deutschland eine Ausschreibung für Windenergie an Land unterzeichnet worden. Die Preise für Windstrom sind in den letzten Runden wieder gestiegen. Mit Stirnrunzeln blickt daher die deutsche Windbranche derzeit nach Berlin, wo sich die Bundesregierung sehr viel Zeit lässt, um eine Entscheidung über die künftige Gestaltung des Ausschreibungssystems zu fällen.

Wird bis zum 15. Juni keine Gesetzesänderung beschlossen, sind in den kommenden Ausschreibungsrunden Ende des Jahres wieder Projekte ohne BImSchG-Genehmigungen zugelassen. Die Teilnehmer des 16. Windmesse Symposiums in Hamburg waren sich allerdings einig, dass dies nicht zu einer Stabilisierung der Branche beiträgt. Auch ist die Frage nach den angekündigten Sonderausschreibungen noch immer offen, sodass in den kommenden Jahren ein Knick beim Ausbau zu befürchten ist.

Bei so viel Unsicherheit im Heimatmarkt geht der Blick bei vielen Unternehmen wieder verstärkt ins Ausland. Andere versuchen dagegen, ihr Portfolio weiter zu optimieren, um die Leistungsfähigkeit des bestehenden Anlagenparks zu verbessern oder genauer auf Sonderwünsche der Kunden eingehen zu können. Dazu präsentierten die Anlagenherstellern Nordex Acciona, Vestas, GE Renewable Energy und Siemens Gamesa ihre Konzepte.

Deutschland als Pionier der Windindustrie muss sich außerdem zunehmend Fragen zum Weiterbetrieb nach 20 Jahren stellen: Abbauen oder Weiterbetreiben? Aber lohnt sich das wirklich? Und welche Rolle spielen Servicekonzepte für Wartung und Betrieb der Anlagen?

Die Themenpalette der Veranstaltung war groß, erstmals gab es auch einen Blick über den Tellerrand: Der Vergleich zur kostengünstigen Photovoltaik wurde gezogen, ebenso die Möglichkeiten zur vermehrten Nutzung von Wasserstoff zur Stromversorgung. Verschiedene Forschungsprojekte gaben zudem Einblick in ihre Arbeit.

Das Fazit des Tages fiel daher positiv aus: Deutschlands Windbranche braucht sich nicht zu verstecken, auch wenn der Ausbau in den kommenden Jahren weniger rekordverdächtig ausfallen dürfte.

Autor:
Windmesse Redaktion
Email:
presse@windmesse.de
Keywords:
Veranstaltung, Symposium, Stimmung, Regierung, Wind, Ausschreibung, Ausblick
Windenergie Wiki:
Hamburg



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