2020-07-10
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Windenergie Stichwort: "EE"

EEG 2017

Die neueste Fassung des Erneuerbare-Energien-Gesetzes (EEG)

Mit der Reform des letzten Erneuerbare-Erneuerbare-Gesetzes aus dem Jahr 2014 findet ein Paradigmenwechsel bei der Vergütung erneuerbarer Energien statt: Zukünftig werden Ausschreibungen verpflichtend, um den Wettbewerb zu erhöhen und dadurch den Preis zu senken.

Im Bereich der Onshore-Windenergie werden in den kommenden drei Jahren 2.800 MW brutto ausgeschrieben, im Anschluss 2.900 MW pro Jahr. Um die Akteursvielfalt zu gewährleisten und auch Bürgerwindparks eine Chance einzuräumen, wurde außerdem eine Bagatellgrenze von grundsätzlich 750 kW eingeführt. Bei Onshore-Windenergie erhalten lokale Bürgerenergiegesellschaften zusätzlich gezielt Erleichterungen innerhalb des Ausschreibungsystems.

Bei der Offshore-Windenergie ist ein Ausbauziel von 6,5 GW für das Jahr 2020 und von 15 GW für das Jahr 2030 vorgesehen. Um dies zu erreichen, soll der Ausbau von 2021 bis 2030 jährlich 730 MW nicht überschreiten.

Nähere Infos zu den Kerninhalten des EEG 2017 finden sich auf der Homepage des Bundeswirtschaftsministeriums.

Kritisch wird das EEG 2017 von den Verbänden der Erneuerbaren gesehen, die ein Abwürgen der Energiewende befürchten:

Windenergie Wiki:
Offshore, MW, Energiewende, EEG 2017, Ausschreibungen
Quelle:
Windmesse.de

Festzins-Anlagen EE

Sie werden meist in Form des qualifizierten Nachrangdarlehens angeboten und zählen zu den festverzinslichen Unternehmensfinanzierungen.

Der Kunde wird zum privaten Darlehensgeber für EE-Projekte. Er leiht dem Projekt sein Geld und erhält dafür jährlich einen fest vereinbarten Zins und am Schluss sein Darlehen zurück. Die Zinsen sind i.d.R höher, als bei herkömmlichen Spareinlagen.

Projekte können die ganz klassischen Projekte zur regenerativen Energieerzeugung sein. Festzins-Anlagen investieren aber auch in die Vorfinanzierung oder Projektierung von Energieeffizienzgebäuden, also Green Buildings oder auch Stromnetze und Speichertechnologien werden mit Festzins-Anlagen investiert.

Es handelt es sich um eine unternehmerische Beteiligung mit entsprechenden Risiken und Chancen. Das Thema "Nachrangigkeit" bedeutet: die Zahlung von Zins und Tilgung des Darlehens darf keine Insolvenz der Darlehensnehmerin auslösen. In diesem Fall dürften weder Zins- oder Tilgungszahlungen an die Anleger geleistet werden.

Auch dürfen bei Auflösung oder Insolvenz der Darlehensnehmerin die Rückzahlung des Darlehens und die Zinszahlungen erst dann geleistet werden, wenn andere – nicht nachrangige – Gläubiger vollständig befriedigt wurden. Daher ist dieses Nachrangdarlehen seinem Wesen nach eine unternehmerische Beteiligung mit eigenkapitalähnlicher Haftungsfunktion. Der Anleger übernimmt mit der Darlehensvergabe indirekt auch ein unternehmerisches Geschäftsrisiko.

Quelle:
UDI Beratungs GmbH

Leeläufer

Windkraftanlage, bei der die Rotorblätter auf der Leeseite des Turms angeordnet sind

Lee ist die dem Wind abgewandte Seite eines Gegenstandes, zum Beispiel in der Schifffahrt. Das Gegenteil davon ist Luv = die dem Wind zugewandte Seite.

Die meisten modernen Windkraftanlagen sind als Luvläufer konstruiert, das heißt, der Wind trifft zuerst auf die Rotorblätter und im Anschluss daran auf den Turm. Vor allem zu Beginn der Windenergiegeschichte gab es auch Leeläufer unter den Anlagen, allerdings hat man schnell festgestellt, dass Luvläufer weitaus geeigneter für die Energiegewinnung sind.

Bekanntester Vertreter der Leeläufer ist der Growian, der in den 1980er Jahren in Deutschland stand.

Windenergie Wiki:
Growian
Quelle:
Windmesse.de

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