2021-11-28
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Siemens Gamesa treibt die kohlenstofffreie Zukunft mit grünem Wasserstoff voran

Siemens Gamesa wird mit „Brande Hydrogen“ das weltweit erste Projekt starten, das grünen Wasserstoff direkt mithilfe einer Windturbine im “Inselmodus” produzieren aber auch netzgekoppelt betrieben werden kann. Das Pilotprojekt in Dänemark wird bis Januar 2021 in Betrieb genommen

Bild: Siemens Gamesa Renewable EnergyBild: Siemens Gamesa Renewable Energy

Die Bekämpfung des Klimawandels ist eines der dringendsten Ziele, das sich Länder und Unternehmen für die kommenden Jahrzehnte gesetzt haben. Eine der größten Herausforderungen ist dabei die Dekarbonisierung der Wirtschaft. Die Windenergie hat bereits einen enormen Beitrag geleistet, die Stromproduktion klimafreundlich umzubauen. Parallel müssen aber auch in Sektoren wie Verkehr und Industrie Alternativen für fossile Brennstoffe zum Einsatz kommen. Siemens Gamesa schreitet hier voran und installiert das weltweit erste System, das grünen Wasserstoff direkt mit einer Windturbine im “Inselmodus” produzieren kann - also ohne dass die Turbine an das Netz angeschlossen ist. Dies ist ein strategischer Schritt hin zur Produktion von grünem Wasserstoff in großem Maßstab ab Mitte der 2020er Jahre.

"Grüner Wasserstoff spielt eine entscheidende Rolle, wenn wir 100 Prozent Erneuerbare Energien erreichen und die Klimakrise lösen wollen. Unsere Windturbinen leisten bereits einen enormen Beitrag, indem sie sauberen Strom ins Netz einspeisen. Wasserstoff können wir speichern und damit beginnen, die Energiewende auch bei Industrie und Verkehr einzuleiten. Dies ist ein spannendes Projekt und ich bin stolz darauf, dass der Einfallsreichtum und das Engagement unserer Mitarbeiter Siemens Gamesa in die Lage versetzt, hier voranzuschreiten. Dies ist die Zukunft", sagte Andreas Nauen, CEO von Siemens Gamesa.

Grüner Wasserstoff aus erneuerbaren Quellen ist ein zu 100 % nachhaltiger, speicherbarer, transportabler und vielseitiger Kraftstoff. Er stellt eine riesige Chance für die Transformation des Energiesystems dar und kann auf nationaler Ebene und in Unternehmen einen großen Beitrag zur Reduktion der CO2-Emissionen leisten. Grüner Wasserstoff kann überall produziert und in Sektoren verwendet werden, die sehr schwer zu dekarbonisieren sind. Dazu gehören beispielsweise die Luft- und Schifffahrt oder die Schwerindustrie.

Wasserstoff wird bereits heute zur Energieversorgung in der Industrie verwendet und macht derzeit 1,7 Prozent des weltweiten jährlichen Energieverbrauchs aus, aber nur ein Prozent des gesamten produzierten Wasserstoffs wird aus erneuerbaren Energiequellen erzeugt. Der Großteil wird aus Erdgas und Kohle gewonnen, wobei jährlich 830 Millionen Tonnen CO2 ausgestoßen werden. Das ist mehr als Deutschland oder die globale Schifffahrtsindustrie emittiert. Um den aktuellen, klimaschädlichen Verbrauch von Wasserstoff durch grünen zu ersetzen, wären 820 GW an Windenergieerzeugungskapazität erforderlich – 26 Prozent mehr als die derzeit weltweit installierte Leistung. Langfristige Prognosen der Industrie sehen vorher, dass Wasserstoff in den kommenden Jahrzehnten exponentiell wachsen wird, wenn Verkehr und Schwerindustrie dekarbonisiert werden. Bis 2050 werden zwischen 1.000 GW und 4.000 GW an erneuerbarer Energie benötigt, um die Nachfrage zu decken. Dies verdeutlicht das enorme Wachstumspotenzial der Windenergie.

PilotprojektBrande Hydrogen

Siemens Gamesa geht voran, indem es die Herausforderungen löst und Innovationen entwickelt, die die Produktion kohlenstoffneutraler Brennstoffe aus erneuerbaren Quellen ermöglicht. Das Unternehmen beweist damit die Machbarkeit einer zuverlässigen, effektiven technischen Integration und Implementierung von Windturbinen in Systeme zur Erzeugung von Wasserstoff aus erneuerbaren Energien.

Siemens Gamesa wird das weltweit erste Pilotprojekt starten, bei dem eine Windturbine mit einem Elektrolyseur verbunden wird und im „Inselbetrieb“ ohne Verbindung zu einem Stromnetz betrieben werden kann. Mit dem „Brande Hydrogen“ Projekt leistet Siemens Gamesa Pionierarbeit für eine wichtige potenzielle künftige Anwendung sowohl für Onshore- als auch Offshore-Windenergie.

Das Pilotprojekt wird derzeit in der Nähe des dänischen Hauptsitzes von Siemens Gamesa im westdänischen Brande umgesetzt. Es umfasst eine 3-Megawatt-Windturbine von Siemens Gamesa, die dem lokalen Partner Uhre Windpower gehört. Sie erzeugt sauberen Strom für einen 400-Kilowatt-Elektrolyseur. Dieser spaltet Wasser in Sauerstoff und Wasserstoff auf, so dass der Wasserstoff gespeichert und später an Kunden im Mobilitätssektor geliefert werden kann. Das Projekt steht kurz vor der Erteilung der endgültigen Genehmigungen. Die ersten Testläufe sind für Dezember 2020 geplant und die Wasserstoffproduktion soll bis Januar 2021 beginnen. Es wird Erkenntnisse liefern, die für die Skalierung der Technologie auf viel größere Turbinen und Windparks sowohl an Land als auch auf See entscheidend sein werden.

Siemens Gamesa unterzeichnete vor kurzem eine Vereinbarung mit der dänischen Firma Everfuel, die den von der Anlage produzierten grünen Wasserstoff an Tankstellen in ganz Dänemark verteilen wird. In Kopenhagen wird er beispielsweise verwendet werden, um Taxis zu betanken. Im Vollbetrieb kann die Turbine des Projekts genug Wasserstoff produzieren, um etwa 50-70 Taxis emissionsfrei zu betreiben.

Quelle:
Siemens Gamesa Renewable Energy
Autor:
Pressestelle
Link:
www.siemensgamesa.com/...
Keywords:
Siemens Gamesa, Wasserstoff, Windenergieanalge, onshore, Turbine, Dänemark, Test, Brande Hydrogen, Windturbine, Inselmodus, netzgekoppelt, Pilotprojekt
Windenergie Wiki:
Windpark, Offshore, Megawatt, Energiewende, Dekarbonisierung



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