2019-12-06
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Lokale Initiative: Detroiter Zoo bezieht künftig Windstrom

In Zeiten abschmelzender Polkappen und abbrennenden Regenwalds spielen Zoos und Tierparks eine immer wichtigere Rolle zum Schutz von gefährdeten Tierarten. Der Zoo in Detroit hat sich daher auch im Betrieb komplett dem Umweltschutz verschrieben.

Skyline von Detroit an der Großen Seenplatte in den USA (Bild: Pixabay)Skyline von Detroit an der Großen Seenplatte in den USA (Bild: Pixabay)

Zusammen mit den Besuchern auf eine „grüne Reise“ gehen, das ist die Idee der Detroit Zoological Society (DZS). Nun hat die Gesellschaft einen weiteren Schritt in ihren Bemühungen um mehr Umweltschutz gemacht und angekündigt, dass der Zoo in Detroit im Norden der USA künftig zu 100 Prozent mit erneuerbaren Energien betrieben wird. Dazu hat man einen Vertrag mit dem lokalen Energieversorger DTE Energy abgeschlossen, der den Zoo künftig mit Windstrom aus drei verschiedenen Windparks beliefern wird. Dadurch werden 7.425 Tonnen Kohlendioxid ausgeglichen, was dem Kohlenstoff entspricht, der in einem Jahr von 8.740 Hektar US-Wald gebunden werden kann.

Die DZS nimmt dazu am MIGreenPower teil, ein freiwilliges Programm für erneuerbare Energien, das Kunden von DTE hilft, ihren CO2-Fußabdruck zu reduzieren und die Entwicklung zusätzlicher Wind- und Solarenergieprojekte in Michigan zu unterstützen. Die registrierten Kunden können ihre Beteiligung individuell gestalten und bis zu 100% ihres Energieverbrauchs auf lokale Wind- und Solarparks übertragen.

„Unser Engagement für Nachhaltigkeit ist in alles integriert, was wir tun, von unseren umweltfreundlichen Aktivitäten bis hin zu unseren gemeindeweiten Bildungsprogrammen", erklärte Ron Kagan, Geschäftsführer und CEO der DZS. "Der Beitritt zu MIGreenPower ist für uns ein großer Schritt nach vorne, da unser Energiebedarf deutlich über dem liegt, was wir vor Ort produzieren können. Dieses Programm trägt dazu bei, unseren CO2-Fußabdruck zu reduzieren und unterstützt gleichzeitig lokale, aus Michigan stammende erneuerbare Energien."

Der Zoo in Detroit (Image: Detroit Zoo)

Damit folgt der Zoo dem Vorbild von verschiedenen Konzernen wie Ford und General Motors, die in der ‚Motor City‘ Detroit ebenso ansässig sind wie die Universität von Michigan, sowie mehr als weitere 8.300 Privat- und Geschäftskunden, die an dem Programm teilnehmen.

Die DZS hat für ihre Nachhaltigkeitsinitiativen und -leistungen in der Vergangenheit bereits vier Umweltpreise erhalten und ist ein national anerkannter Marktführer in der Umweltbildung. So verfügt der Zoo über einen regendurchlässigen Bodenbelag, der das Wasser in Kanäle ablenkt, sowie einen anaeroben Faulbehälter (das erste zoobasierte System seiner Art), der den Unrat der tierischen Pflanzenfresser und Speisereste in Kompost und Energie umwandelt. Der Detroiter Zoo ist außerdem der erste Zoo des Landes, der eine Smartflower installiert hat, ein All-in-One-Solarpanelsystem, das jährlich mehr als 4.000 Kilowatt Strom erzeugt.

Damit folgt der Detroiter Zoo einem amerikanischen Trend, denn die Entwicklungsaktivitäten der Windindustrie stiegen in den letzten Monaten auf ein neues Rekordhoch, wie auch die AWEA mitteilte. Gerade die starke Verbrauchernachfrage von Fortune-500-Unternehmen und Versorgern tragen zur wachsenden Entwicklungspipeline bei. Gleichzeitig verzeichnen die Windturbinenhersteller eine steigende Zahl von Werksaufträgen für leistungsstärkere Windturbinen, die in den letzten Jahren fast doppelt so viele Haushalte mit Strom versorgen können wie eine durchschnittliche Windturbine.

Zur Zeit befindet sich die Rekordmenge von 41.801 Megawatt im Bau oder in fortgeschrittenen Entwicklungsstadien in den USA. Diese Menge entspricht einem Anstieg von 10 Prozent gegenüber dem Niveau der Aktivität im Vorjahr. Die Pipeline der Windprojekte wuchs im zweiten Quartal um 7 Prozent, mit 7.290 MW im Neubau bzw. fortgeschrittene Entwicklungstätigkeit.

Auch Programme wie das von DTE gewinnen zunehmend an Beliebtheit – auch weil sie einfacher zu handhaben sind als etwa die Montage von Solarpanels auf dem Hausdach. Es bleibt zu hoffen, dass weitere Zoos diesem Beispiel folgen, um die Besucher mit zu nehmen auf eine grüne Reise.

Autor:
Katrin Radtke
Email:
presse@windmesse.de
Keywords:
Detroit, USA, Zoo, Windstrom, Windpark, PPA, Ford, General Motors, Strom, grüne Reise, Nachhaltigkeit, Umweltschutz, AWEA, Entwicklung
Windenergie Wiki:
MW, Megawatt



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