2020-04-06
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Sind Gaskraftwerke als Regulatoren bald überflüssig?

Eine Studie der Universität von Minnesota zeigt auf, dass es in zwei Jahren Sonnenbatterien eine günstigere Alternative sein können als Gaskraftwerke, um Schwankungen in der Stromnutzung auszugleichen.

Bild: University of Minnesota / Energy LabBild: University of Minnesota / Energy Lab

Zwar hat Präsident Trump angekündigt, die Förderungen von erneuerbaren Energien herunter zu fahren, einen Gefallen tut er den Vereinigten Staaten damit allerdings nicht. So kommt eine neue Studie der Universität in Minnesota zu dem Ergebnis, dass SonnenbatterienSpeicher in Verbindung mit Solaranlagen – schon in zwei Jahren als Pufferbatterien umweltschonender und vor allem kostengünstiger arbeiten werden als Gaskraftwerke. Da man diese je nach Bedarf schnell hoch- und runterfahren kann, galten sie bislang als wirksames Mittel, um Stromschwankungen, sogenannte Peaks, im Netz auszugleichen.

Im Vergleich zu Kohle- oder gar Atomkraftwerken ist es möglich, Gaskraftwerke schneller auf- und abzuregeln, weshalb sie bisher immer als notwendiges Übel in der Energiewende angesehen wurden. Das könnte sich zukünftig jedoch ändern, schenkt man der Studie Glauben.

Zwar haben die Forscher die Zahlen nur auf den eigenen Bundesstaat angewendet, aber trotzdem lassen die Zahlen aufhorchen. Für den Staat im Mittleren Westen würde der Einsatz von Sonnenbatterien dafür sorgen, dass man das gesetzliche Ziel einer Reduktion der CO2-Emissionen um 80 Prozent bis 2050 wesentlich schneller und kostengünstiger erreichen kann.

"Die Energiespeicherung ist der Dreh- und Angelpunkt für Minnesota: Sie hat das Potenzial, unsere Systemkosten zu senken, die Stromnetzbelastung zu erhöhen und sogar die Treibhausgasemissionen in unserer großen, von Kohle abhängigen Region zu senken", sagt Ellen Anderson, Direktor des Energy Transition Labs, die an der University of Minnesota die Studie durchgeführt hat. "Während die Bundesregierung die Zuverlässigkeit der erneuerbaren Energien in Frage stellt, treten Staaten wie Minnesota auf, um zu zeigen, dass es möglich ist, erneuerbare Energien und Speicher zu verbinden, um sowohl die Kosten als auch die Treibhausgasemissionen zu senken und gleichzeitig ein zuverlässiges Netz zu erhalten."

In Europa finden unterdessen erste Tests mit Speichern an Windenergieanlagen statt, die in eine ähnliche Richtung gehen. Das wiederum wäre auch für Minnesota interessant, denn dort existieren bereits Windkraftanlagen mit einer Kapazität von knapp 3,5 Gigawatt.

Autor:
Windmesse Redaktion
Email:
presse@windmesse.de
Keywords:
Speicher, Sonnenbatterie, Windkraftanlagen, USA, Netz, Schwankung, Peak
Windenergie Wiki:
Trump, Energiewende



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