2017-12-15
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Meldung von Deutsche Energie-Agentur GmbH (dena)

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China Renewable Energy Outlook 2017 zeigt erforderliche Maßnahmen auf, wie China die Klimaschutzziele von Paris erreichen kann

Vergleichbare Herausforderungen in China und Deutschland bei der Energiewende / CO2-Bepreisung als wichtige Basis, um Emissionen nachhaltig zu reduzieren

Foto: GIZ/WolterFoto: GIZ/Wolter

China verfolgt bereits ehrgeizige Pläne zur Transformation seines Energiesystems und Reduzierung der Treibhausgasemissionen. Der China Renewable Energy Outlook (CREO), den das China National Renewable Energy Centre (CNREC) und die Deutsche Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit (GIZ) am 14. November anlässlich der COP 23 in Bonn vorgestellt haben, schlägt darüber hinausgehende Maßnahmen vor, um langfristig auch die Ziele des Pariser Klimaschutzabkommens erreichen zu können. Die Deutsche Energie-Agentur (dena) hat Expertise zu technischen und regulatorischen Fragen bei den Themen Netzentwicklung und Smart Grids sowie Förderpolitik für erneuerbare Energien eingebracht.

Um nachhaltig Emissionen zu reduzieren, ist ein funktionierender Mechanismus für die CO2-Bepreisung notwendig. Das aktuell sehr regulierte chinesische Energiesystem könnte optimiert werden, wenn Strommarkt und Netznutzung stärker provinzübergreifend integriert und nach Marktprinzipien organisiert werden. Auch das derzeitige System fixer Einspeisetarife ließe sich durch Direktvermarktung erneuerbarer Energien und den Handel mit Grünstromzertifikaten marktwirtschaftlicher gestalten.

 

v.l.n.r.: Thorsten Herdan (BMWi), Hannes Seidl (dena-Bereichsleiter Energiesysteme und Energiedienstleistungen), Thomas Egebo (Ministerium für Energie, Versorgung und Klima Dänemark), Patrick Graichen (Agora Energiewende), Douglas Arent (NREL) und LEI Hongpeng (CIFF) diskutieren über den Beitrag Chinas für das Pariser Klimaabkommen. Foto: GIZ/Wolter

„Auch wenn die Ausgangslage teilweise recht unterschiedlich ist: China und Deutschland stehen bei der Umgestaltung des Energiesystems vor ähnlichen Herausforderungen. Das betrifft zum Beispiel die Systemintegration von erneuerbaren Energien, die Verbesserung der Energieeffizienz und den Aufbau intelligenter Netz- und Marktstrukturen“, sagte Hannes Seidl, dena-Bereichsleiter Energiesysteme und Energiedienstleistungen, bei der Präsentation des CREO. „Wir freuen uns, dass dieser Austausch so konstruktiv und zielorientiert verläuft. Das ist eine gute Basis dafür, dass China und Deutschland gemeinsam den Klimaschutz vorantreiben können.“

Der China Renewable Energy Outlook

Der CREO analysiert die chinesische Energiepolitik und gibt Empfehlungen für ihre Weiterentwicklung − mit dem Ziel, die chinesische Energiewende voranzubringen und China dabei zu unterstützen, seine Klimaschutzziele zu erreichen. Die jährlich erscheinende Publikation basiert auf konkreten Modellierungen des chinesischen Energiesystems. An der Erstellung des CREO sind neben der dena chinesische, deutsche, dänische und US-amerikanische Institute, Think Tanks und Universitäten beteiligt.

Die Beratung des CNREC durch die dena wird durch das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie (BMWi) aufgrund eines Beschlusses des Deutschen Bundestages gefördert.

Die Zusammenfassung des CREO ist online verfügbar.

Weitere Informationen zum CNREC-Projekt

Quelle:
dena
Autor:
Pressestelle
Link:
www.dena.de
Keywords:
China, Outlook, Ausblick, Klimaschutz, Pariser Klimaabkommen
Windenergie Wiki:
Energiewende





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