2024-06-23
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HOFOR legt Aflandshage-Windprojekt auf Eis

Mit dem Projekt Aflandshage in der Nähe von Kopenhagen sollten 300.000 Haushalte mit Ökostrom versorgt werden. Nun folgte die Mitteilung, dass das Projekt vollständig aufgegeben wird, wenn es nicht gelingt, das Projekt in naher Zukunft in anderer Form fortzuführen.

Bild: HOFORBild: HOFOR

Im Jahr 2023 hat HOFOR Verträge mit Lieferanten für den Bau des Windparks Aflandshage in Dänemark abgeschlossen. Die Vorbereitungen erfolgten auf der Grundlage, dass die Baugenehmigung für das Projekt im November 2022 erteilt wurde und das Projekt somit startbereit ist. Die Baugenehmigung wurde jedoch im Juli 2023 aufgrund von Beschwerden zurückgezogen.

In der gegenwärtigen Situation ist es jedoch nicht absehbar, ob der Windpark Aflandshage wieder eine Baugenehmigung erhalten wird. Daher wird die Investition auf Eis gelegt.

"Der Windpark Aflandshage wäre ein wichtiger Schritt für die Energiewende mit Ökostrom für 300.000 Haushalte - zumal dieses Projekt eines der wenigen ist, die vor 2030 realisiert werden können", erklärte Susanne Juhl, Vorstandsvorsitzende von HOFOR, mit Bedauern.

Die Klage gegen das Projekt betraf vor allem Fledermauszählungen. Die zuständige Behörde stimmte dem Beschwerdeführer nun zu, dass die Zählungen stattfinden müssen, bevor eine Betriebsgenehmigung erteilt werden kann, was ursprünglich anders vorgesehen war. Dies führt dazu, dass ein neuer Umweltverträglichkeitsbericht ausgestellt werden muss, was eine neue Anhörung und das Risiko völlig neuer Beschwerden über andere Aspekte mit sich bringt, die das Projekt weiter verzögern könnten. Es wäre also sowohl für die HOFOR als auch für die Stadt Kopenhagen ein großes finanzielles Risiko, das Projekt ohne die erforderlichen Genehmigungen in Angriff zu nehmen.

"Die Erfahrungen aus dem Projekt Aflandshage bestätigen die Notwendigkeit, die gesamten regulatorischen Prozesse bei Windkraftprojekten zu überprüfen. Bei unserem Projekt sind wir auf Stolpersteine gestoßen, die uns veranlasst haben, ein ansonsten fertiges Projekt auf Eis zu legen. Ein Projekt, bei dem es auch darum geht, die Natur zu schützen, damit Fledermäuse und Windkraftanlagen nach unserem besten Wissen und Gewissen nebeneinander leben können", so Juhl.

Quelle:
HOFOR
Autor:
Windmesse Redaktion
Email:
presse@windmesse.de
Keywords:
HOFOR, Aflandshage, Dänemark, Kopenhagen, Windpark, Genehmigung, Beschwerde, Fledermaus, Umweltverträglichkeit, Investition, Verzögerung
Windenergie Wiki:
Energiewende



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