2020-11-30
http://w3.windmesse.de/windenergie/pm/35750-lee-nrw-weiterbetrieb-megawatt-soitzengesprach-nrw-nordrhein-westfalen-u20-altanlage-generation-repowering-perspektive

Meldung von Landesverband Erneuerbare Energien NRW e.V.


NRW-Branche fordert Weiterbetrieb von 2.000 Megawatt Windenergie

Anlässlich des morgigen Spitzengesprächs zur Windkraft mit Bundeswirtschaftsminister Peter Altmaier fordert die Branche aus Nordrhein-Westfalen eine wirtschaftliche Perspektive für den Weiterbetrieb hunderter Windenergieanlagen.

Bild: PixabayBild: Pixabay

Christian Mildenberger, Geschäftsführer des Landesverbandes Erneuerbare Energien NRW (LEE NRW), zur morgigen Gesprächsrunde des Bundeswirtschaftsministers zur Lage der Windenergie: „Wir begrüßen, dass Minister Altmaier die dringliche Lage des eingebrochenen Windausbaus endlich erkennt und der Weiterbetrieb akzeptanzstarker Anlagen der ersten Generation für das Erreichen der Klimaziele unerlässlich ist. Wir erwarten ein konstruktives Gespräch und noch wichtiger, vernünftige Ergebnisse. Nur so können wir ambitionierte CO2-Einsparungen für den Klimaschutz sicherstellen und gleichzeitig der Branche eine Perspektive aufzeigen.

Allein von 2021 bis 2025 endet für 2.000 Megawatt Windleistung in NRW die gesetzliche Vergütung. Das äußerst sinnvolle Repowering dieser Pionier-Anlagen, also der Austausch mit modernen, leistungsstarken Neuanlagen, ist häufig aufgrund von restriktiven Beschränkungen zeitnah nicht möglich. Da auch der Weiterbetrieb dieser Anlagen unter den aktuellen Bedingungen wirtschaftlich nicht darstellbar ist, muss hier schnell eine Perspektive geschaffen werden. Andernfalls drohen Ökostromkapazitäten im Gigawattbereich wegzufallen und die CO2-Minderungsziele geraden in Gefahr.

Es wurden bereits einige gute Vorschläge aus der Branche heraus gemacht. Darunter auch eine Lösung auf Basis bereits etablierter Marktmechanismen. Im Kern geht es darum, eine zeitlich befristete, finanzielle Absicherung für den Weiterbetrieb zu schaffen. Diese Absicherung orientiert sich zwischen einem festzulegenden Mindestwert von 3,2 Cent pro Kilowattstunde und einer Obergrenze von 4,5 ct/kWh an der jeweiligen Anlage und dem Standort. Die Vergütung für Neuanlagen oder Strom aus konventionellen Kraftwerken läge über diesem Wert. Eine marktorientierte Auffangprämie ist also die günstigste und sinnvollste Lösung für den Übergang in ein geordnetes Marktmodell.“

Quelle:
LEE NRW
Autor:
Pressestelle
Link:
www.lee-nrw.de/...
Keywords:
LEE NRW, Weiterbetrieb, Megawatt, Soitzengespräch, NRW, Nordrhein-Westfalen, Ü20, Altanlage, Generation, Repowering, Perspektive



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