2019-09-16
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e.n.o. energy auf dem 11. Technik-Symposium und im Windmesse-Newsletter

Am 16. Mai 2013 fand im Hotel Hafen Hamburg an den Hamburger Landungsbrücken das 11. Windmesse Technik-Symposium statt. Dr. Martin Hörenz von e.n.o. energy stellte dort sein Unternehmen und die neue 1xx-Plattform samt e.n.o. up-site-Prinzip vor.

Im Jahr 1999 startete die e.n.o. energy systems GmbH als Projektentwickler, seit 2008 ist das Unternehmen auch als Anlagenhersteller tätig. e.n.o., mit Hauptsitz in Rerik und Rostock, produziert seitdem WEA mit Nennleistungen von 2,05 bis 3,5 Megawatt und Rotordurchmessern von 82 bis 114 Metern für den Onshore-Bereich. Das Unternehmen ist inhabergeführt und beschäftigt derzeit rund 160 Mitarbeiter. Damit ist man fünftgrößter Anlagenhersteller in Deutschland, kommt damit aber bisher lediglich auf einen Marktanteil von 2 %. Um mit den großen Anlagenherstellern mithalten zu können, musste sich die e.n.o. energy GmbH also ihre Nische suchen, die sie heute erfolgreich ausfüllt.

Heutzutage sind Windkraftanlagen nur noch selten als Solitär zu finden, da mittlerweile die geeigneten Bebauungsflächen rar gesät sind. Wo möglich, werden dementsprechend gleich ganze Windparkverbünde errichtet, in denen die Anlagen recht eng zusammenstehen müssen. Während der Entwicklung einer Windkraftanlage wird diese jedoch noch immer zumeist als Einzelanlage wahrgenommen und entsprechend optimiert. Stellt man diese Anlagen dann aber in einem Windpark auf, geht dies zu Lasten des Jahresertrags der einzelnen Anlage (Parkwirkungsgrad). An dieser Stelle kommt e.n.o. ins Spiel. Der Anlagenhersteller hat sich darauf spezialisiert, Anlagen so zu bauen, dass sie auch bei räumlicher Enge in der Lage sind, das Maximum aus der Windparkfläche herauszuholen.

Nachdem e.n.o. in den vergangenen Jahren Windkraftanlagen mit einer Gesamtleistung von 396,35 MW vorrangig in Deutschland aufgestellt hat, richtet sich der Fokus nun auch auf internationale Projekte. Dabei soll die neue e.n.o. energy 3,5 MW-Plattform helfen, die besonders auf Schwachwindstandorte bzw. Orte mit hohen Turbulenzen ausgerichtet ist. Durch den Einsatz einer Vierpunkt-Lagerung mit zwangsfreier Getriebelagerung anstelle der herkömmlichen Dreipunkt-Lagerung verbessert sich die Turbulenzverträglichkeit einer solchen Anlage. Hinzu kommen die von e.n.o. unter dem Namen eno blade entwickelten Rotorblätter, die anlageninduzierte Turbulenzen durch ein besseres Rotorprofil minimieren. Dadurch kann man die Anlagendichte in Windparks erhöhen und für eine maximale Ausnutzung der zur Verfügung stehenden Fläche bei höchsten Erträgen sorgen.

Zudem steht die Funktionalität der Anlagen im Mittelpunkt der Entwicklung, die Zahl der Komponenten wird reduziert. Die Zuverlässigkeit wird dadurch erhöht, da jedes Bauteil eine Komponente ist, die theoretisch ausfallen kann. Die e.n.o.-Anlagen sind mit entsprechenden Redundanzen ausgestattet, sodass bei Ausfall einer Komponente eine andere einspringt und die Aufgabe erledigt, bis der Servicetechniker vor Ort ist. Dadurch werden Ausfallzeiten minimiert und der Ertrag maximiert.

Als Fazit seines Vortrags betonte Dr. Hörenz, dass die e.n.o.-Anlagen im Verbund wesentlich effektiver sind als Anlagen anderer Hersteller an gleicher Stelle: „Wo man normalerweise 12 oder 13 Anlagen baut, können wir mit unserer 1xx-Plattform 14 Anlagen hinstellen.“ Besonders an Waldstandorten oder für die Lückenbebauung in Bestandsparks sind die e.n.o.-Anlagen demnach geeignet, „aber auch für Repowering-Maßnahmen“. Dadurch erhöht sich der Energieertrag der Windparkfläche um bis zu 15 %.

Über 40 aufgestellte Anlagen in Deutschland, Frankreich und seit neuestem auch Schweden sprechen eine deutliche Sprache. Für 2013 und 2014 rechnet das Unternehmen laut des neuesten Geschäftsberichtes mit weiter steigenden Umsätzen auch im Hinblick auf bereits geplante oder sich im Bau befindliche Anlagen. Durch die überschaubare Unternehmensgröße ist man zudem in der Lage, individuell auf Kundenwünsche einzugehen und viele Sonderoptionen wie zum Beispiel Schallmanagement für Ortschaften zu erstellen. Ein komplettes Service- und Wartungsangebot rundet das Unternehmensprofil ab.

Gute Aussichten also für den Projektentwickler und Anlagenhersteller, der seine Nische erfolgreich gefunden hat.

 

Hier finden Sie das Profil von e.n.o. auf Windmesse.de: http://w3.windmesse.de/eno-energy

Quelle:
Windmesse Online-Redaktion
Autor:
Katrin Radtke
Email:
presse@windmesse.de
Windenergie Wiki:
Windpark, WEA, Repowering, MW, Megawatt, Hamburg



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