2020-01-17
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Rückschau auf das Windmesse Technik-Symposium 2013 im Windmesse Newsletter

Am vergangenen Donnerstag fand im Hotel Hafen Hamburg an den Hamburger Landungsbrücken das mittlerweile 11. Windmesse Technik-Symposium statt.

Den rund 100 Teilnehmern wurde in 20 Vorträgen ein breites Spektrum an Innovationen der Windenergie-Branche vorgestellt.

Unterteilt in vier Blöcke hatten die Gäste zwischendurch auch immer wieder ausreichend Zeit zum Kontakte knüpfen und Gespräche führen. Zu Mittag lud das Hotel zum reichhaltigen Buffet, abends fand das traditionelle Get Together statt. Die Rahmenbedingungen stimmten also und auch das Wetter spielte mit und bot den Gästen einen atemberaubenden Blick aus der Glaskuppel auf den Hamburger Hafen.

Es war also alles vorbereitet, als Dr. Martin Hörenz von e.n.o energy als erster vor die Anwesenden trat und sein Unternehmen vorstellte. Er gab einen Einblick, wie sich ein relativ kleiner Windkraftanlagenhersteller aus Deutschland am hart umkämpften Markt behaupten kann. Spezialisierung lautet hier das Zauberwort: Der Hersteller aus Rostock stellt vor allem Anlagen her, die den Ertrag in Windparks durch spezielle Techniken maximieren sollen, gerade ist die neue 3,5 MW-Anlage in Produktion gegangen.

Das Kontrastprogramm dazu bot der nächste Vortrag von Markus Rieck von ALSTOM, ein Unternehmen, das weltweit 100.000 Mitarbeiter beschäftigt. Neue Höchstleistungen soll die neue 6 MW-Anlage bringen, die nach dem Onshore-Testbetrieb nun da zum Einsatz kommen soll, wofür sie konzipiert wurde: Offshore in den rauen Gewässern vor der französischen Küste.

Im Anschluss daran stellte Johannes Bietz von ATS die Hybridtürme vor, die seine Firma produziert und gab Einblicke in den Prozess der Weiterentwicklung. So haben sich in den letzten Jahren die Konstruktion und Errichtung der Türme stark verändert, auch weiterhin wird an der Optimierung des Verfahrens gearbeitet.

Danach stand die Technik im Mittelpunkt. Prof. Dr.-Ing. Ulrich Kuipers von cmc-Instruments klärte die Zuhörer über ein Verfahren der Früherkennung von Rissen in den Komponenten auf und stellte das System WearSens vor, das sein Unternehmen dazu entwickelt hat.

Die Erhöhung der Verfügbarkeit durch die Vermeidung von Auszeiten am Beispiel des verbesserten Korrosionsschutzes – das Thema des fünften Vortrags von Werner Hix von EPHY-Mess. Gerade im Offshore-Betrieb sind die Sensoren starker Belastung durch Korrosion ausgesetzt, sodass er der Frage nachging, wie und womit man die Sensoren am besten beschichtet, um Ausfallzeiten zu vermeiden.

Zum Abschluss des ersten Blocks sprach Matthias Finke von LEINE LINDE SYSTEMS über den von seiner Firma neu entwickelten Magnetring-Encoder, der durch die innovative Möglichkeit der Segmentierung leichter in Bestandsanlagen eingebaut werden kann.

Nach der ersten Pause eröffnete Dr. John Reimers von Bosch Rexroth den zweiten Block und stellte ein System zum integrierten Monitoring von Rotor und Triebstrang vor. Dem Fachpublikum wurde erläutert, wie man den Umgang mit Monitoring Systemen erleichtern kann: Eine Oberfläche für mehrere Systeme bringt erhebliche Vorteile im Handling.

Peter Engel von PC-Soft wies im Anschluss auf die hohe Fehlerquote von Sensoren hin und stellte eine Software vor, die basierend auf Algorithmen erkennen kann, ob die Fehlermeldung des Sensors einen tatsächlichen Defekt der Anlage anzeigt oder ob es sich um einen Fehlalarm aufgrund eines Defekts im Sensor handelt.

Den nächsten Programmpunkt gestaltete die Siemens AG. Frank Scheunert stellte den Konzern vor und machte deutlich, dass die Windenergie einen stetig wachsender Sektor im Unternehmen stellt.

Als nächstes kam Tapio Fischer von TCI zu Wort, der in seiner Präsentation den ShockLog-Datenlogger vorstellte, ein Gerät, das genau aufzeichnet, wann und wo es auf der Überführung eventuell zu Schäden gekommen ist, was angesichts des oft komplizierten Transports gerade bei Großkomponenten unverzichtbar ist. Recht anschaulich stellte er auch anhand von Bildern aus aller Welt dar, wie locker die Sicherheitsbedingungen in anderen Ländern teilweise sind oder was unsachgemäßes Handling für Schäden anrichten kann.

Den zweiten Block schloss Frank Banduch von TMS ab, der ein Verfahren zur Analyse des Isolieröls in Transformatoren vorstellte.

Nach der Mittagspause war zunächst Matthias Brandt von der Deutschen Windtechnik an der Reihe, der das Firmengelände in Bremen vorstellte, das in Zukunft zu 100 Prozent von Regenerativen Energien versorgt werden soll. Welche Hindernisse und Probleme diese eigentlich positive Idee umschiffen muss, löste teilweise Kopfschütteln beim Rest des Publikums aus.

Im Anschluss daran ging es um Pooling bei Offshore-Windparks, in denen die Kommunikation eine wichtige Komponente einnimmt. Andreas Graf von Merveldt von Cassidian stellte das Tetra Pooling Konzept der Firma vor, während Mika Semann von SIGNALIS Germany anschließend die Seeraumbeobachtung in den Mittelpunkt seines Vortrages rückte.

Zum Abschluss dieses Blockes ergriff David Streit von ELMEKO das Wort, der ein neues Verfahren zur Klimatisierung und Entfeuchtung in Schaltkästen vorstellte. Gerade die Möglichkeit, die Temperatur in den Schaltkästen auf einem kontrollierbaren Niveau zu halten, erschließt neue Baugegenden wie zum Beispiel die Tropen.

Im letzten Block stand zunächst der Service im Mittelpunkt. Der Sachverständige Horst Zell referierte über das von ihm entwickelte Verfahren zur Rotorblattüberwachung per Helikopter. Sehr plastisch anhand von einigen Beispielfotos verdeutlichte er die Vorteile dieses Verfahrens, das wesentlich weniger Zeit in Anspruch nimmt als die Überprüfung per Abseiltechnik und dadurch weniger Stillstand der Anlage verursacht.

Ein anderes Verfahren stellte im Anschluss Ingo Völkerink von Availon vor: Das Unternehmen hat eine Drohne entwickelt, die vom Boden aus gesteuert wird und per Kamera die Rotorblätter begutachtet. Zur besonderen Anschauung hatte das Unternehmen die Drohne gleich mit auf das Symposium gebracht. Sie konnte in der Ausstellung begutachtet werden.

Zum Abschluss kam Elie AlNahri von AS Tech zu Wort, der ein neues Verfahren zur einfachen Montage von Schrumpfscheiben vorstellte.

Anschließend nahm Jan Reise von Reyher das Fachpublikum mit auf einen Ausflug in die Welt der Schrauben. Nach einer kurzen Geschichte der Schraube präsentierte er innovative Kits, die das Hamburger Unternehmen je nach Bedarf für den Kunden zusammenstellt. Von einem kleinen Kit für den Servicetechniker bis hin zum Container voll mit Schrauben für die Installation einer WEA ist alles dabei.

Zum Abschluss des Symposiums wurde zum gemeinsamen Get Together in der Elbkuppel gebeten, wo noch einmal der Tag Revue passierte. Auf den Heimweg bekam schließlich noch jeder Teilnehmer eine frisch gedruckte Ausgabe des Technik-Symposium Review 2013 in die Hand, in dem die Vorträge noch einmal als Fachartikel präsentiert werden.

Quelle:
Windmesse Online Redaktion
Autor:
Katrin Radtke
Email:
presse@windmesse.de
Link:
w3.windmesse.de/...
Windenergie Wiki:
Windpark, WEA, Offshore, MW, Hamburg



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