2020-07-09
http://w3.windmesse.de/windenergie/news/8053-hohe-logistikkompetenz-fur-die-windenergieindustrie-in-den-niedersachsischen-seehafen

Meldung von Seaports of Niedersachsen GmbH

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Hohe Logistikkompetenz für die Windenergieindustrie in den niedersächsischen Seehäfen

Kommunikation zwischen Herstellern und Logistikern essentiell für erfolgreiche Logistikkonzepte

Seaports of Niedersachsen hatte zu einer Vortrags- und
Diskussionsveranstaltung im Rahmen der Messe HUSUM
WindEnergy geladen.
In der Logistik von Windenergieanlagen im On-und
Offshorebereich gibt es immer noch viele unbekannte Para-
meter. Nur durch frühzeitige Abstimmung und Kommunikation
zwischen Herstellern, Hafenwirtschaft und Reedereien können
sinnvolle und effiziente Abläufe erarbeitet werden. Bei der
Offshore-Windenergie gilt: Möglichst viele Montagearbeiten
sollten an Land erledigt werden um die Arbeit auf hoher See
zu vereinfachen.Hierfür sind die niedersächsischen Seehäfen
mit ihrer bestehenden Infra- und Suprastruktur bestens
geeignet.
Imposant ist die Landkarte der Windenergie, die Andreas
Bullwinkel, Geschäftsführer der Seaports of Niedersachsen
GmbH, in seinen Eingangsworten zu der durch Seaports
organisierten Vortragsveranstaltung in Husum am 22. September
zeichnete. Zahlreiche Unternehmen der Windenergiebranche
haben die hervorragenden Bedingungen zur hafennahen Produk-
tion und die Möglichkeiten der Logistik in Niedersachsen
für sich entdeckt, so dass sich ein wahres Windenergie-
cluster ausgebildet habe. Er rief die Windenergieanlagen-
produzenten auf, die Häfen frühzeitig gezielt in ihre
Logistikkonzepte mit einzubinden und über Projektpipelines
zu informieren, um gemeinsam die bestmöglichen Lösungen
zu finden.
Rainer Bröring, Geschäftsführer der GE Wind Energy GmbH
beschrieb das Anforderungsprofil, das ein Hersteller von
Windenergieanlagen an einen Hafen stellt. Erfüllt werden
diese vom Seehafen Brake, den GE Wind Energy bereits
seit Jahren als Logistikzentrum nutzt. Aussagen der
Bundespolitik, wonach es in Deutschland keine Strukturen
für den Umschlag von Offshore-Komponenten gebe, könne er
nicht nachvollziehen, sagte Bröring.

Jan Müller, Vorstandsvorsitzender der J. Müller AG,
betonte, dass das Geschäftsfeld Windenergie für den
Seehafen Brake immer wichtiger werde und man künftig
Komplett-Services für die Branche anbieten wird. Dazu
gehören auch das Warenträgermanagement, Service- und
Ersatzteillogistik sowie Wartungsarbeiten für die
Windenergieanlagenhersteller.
Cuxhaven hat sich mit schwerlastfähigen Infrastrukturen
und Umschlagsequipment bereits als ein Basishafen für die
Offshore-Windenergie etabliert.
Hans-Peter Zint, Geschäftsführer der Cuxport GmbH, skizzierte
die Entwicklung Cuxhavens zum Produktions- und Logistik-
standort der regenerativen Energie.
Das Emder Unternehmen BARD errichtet momentan den ersten
kommerziellen Offshore-Windpark mit 80 Anlagen in der Nordsee.
Die logistischen Herausforderungen beziehen sich hierbei
insbesondere auf die Montage auf hoher See, erklärte
Dr. Stephan Bormann, stellvertretender Geschäftsführer der
BARD Holding GmbH. Möglichst viele Arbeiten sollten aufgrund
der eingeschränkten Zeit- und Wetterfenster bereits an Land
verrichtet werden. Die Hersteller haben damit einen hohen
Flächenbedarf in den Häfen und besondere Ansprüche an die
Errichterschiffe. BARD hat hierzu ein eigenes Schiff bauen
lassen, mit dem mittlerweile neun Anlagen im Windpark "BARD
Offshore 1" fertig errichtet sind.
Mit Blick auf den Emder Hafen sagte Bormann, dass durch den
Ausbau des Rysumer Nackens neue Arbeitsplätze geschaffen
würden, da die Montage der Rotorsterne dann komplett in Emden
erfolgen könne.
Die Reeder leisten als integrierte Dienstleister der Wind-
energiebranche einen wichtigen Beitrag bei der Logistik und
bieten Service aus einer Hand. Neben dem reinen Transport
von Anlagen und Komponenten beraten sie laut Ekkehard Nowara
von der Briese Schiffahrts GmbH & Co. KG in Leer ihre Kunden
unter anderem auch in Fragen der Transportgenehmigungen und
-vorschriften, die sich im Offshorebereich durchaus von
anderen Gütergruppen unterscheiden.
Knut Gerdes als Geschäftsführer der AG Ems-Tochter
EMS Offshore GmbH erläuterte, wie das Unternehmen bei der
Erstellung von Konzepten zur Verkehrs- und Versorgungslogistik
für Offshore-Windparks vorgeht. Hierbei geht es beispielsweise
um Personenversetzungen zur Wartung und Instandhaltung der
Windparks und andere Versorgungsleistungen. Fertige Pläne
gebe es bislang nicht, so Gerdes, zu viele Parameter seien zu
berücksichtigen, wobei sich etwa das Wetter und Wellenhöhen
nur schwer kalkulieren lassen. Wie auch seine Vorredner verwies
er auf die Notwendigkeit einer funktionierenden Kommunikation
zwischen Windenergieanlagen-Herstellern, Reedern, Hafenwirt-
schaft und den weiteren Dienstleistern.

Kontakt:
Seaports of Niedersachsen GmbH
Hindenburgstraße 28
26122 Oldenburg
Tel.: 0441 361888-88
Fax: 0441 361888-89
info@seaports.de
http://www.seaports.de/
Quelle:
Seaports of Niedersachsen GmbH
Email:
info@seaports.de
Link:
www.seaports.de/...
Windenergie Wiki:
Windpark, Offshore, Cuxhaven



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