2019-08-24
http://w3.windmesse.de/windenergie/news/387-auslandsmarkte-kommen-in-bewegung

Auslandsmärkte kommen in Bewegung

Die Transparenz des Windenergiemarkts wurde erhöht

Hannover - Nachdem der Einstieg in die Auslandsmärkte sich viel schwieriger gestaltete, als erwartet, entsteht nun doch Dynamik. Relativ schnelle Baugenehmigungen auf dem Festland, Stromabnahmeverträge in Höhe von bis zu 13 Euro-cent/kWh (inkl. Grüne Zertifikate) für den Zeitraum von 8 Jahren, gute Windgeschwindigkeiten und lokale Banken, die das neue Geschäft positiv bewerten: all dies gibt es derzeit in Italien.

Speziell das Vergütungssystem, basierend auf einer gesicherten Grundvergütung zuzüglich eines Vergütungsanteils, der aus dem Handel mit sogenannten "Grünen Zertifikaten" gespeist wird, war bislang auch für Fachleute schwer einzuschätzen. Das System funktioniert besser, als erwartet. Im Jahr 2002 wurden 32.427 Zertifikate im Wert von rund 270 Mio Euro zuzügl. Ust. gehandelt. Die Vergütung von Windstrom lag somit bei 12,06 bis 14,13 Euro-cent/kWh.

Vor diesem Hintergrund werden in einer aktualisierten Studie der target GmbH die Transparenz des Italienischen Windenergiemarkts erhöht und seine Rahmenbedingungen beleuchtet. In der Länderstudie Italien für den Windenergiemarkt werden vertiefende Informationen zu den Certificati Verdi (Grüne Zertifikate) zur Verfügung gestellt. Darüber hinaus werden die politisch, planerischen Rahmenbedingungen für Planer und Investoren erläutert. Konkrete Aussagen über Planungs- und Genehmigungsverfahren sowie Vergütungsregelungen sollen es Projektentwicklern erleichtern, die Planungssicherheit einzuschätzen und ihre Aktivitäten vor Ort möglichst effektiv zu gestalten. Eine CD-Rom mit Originaltexten der relevanten Gesetze, Erlasse, Verordnungen und mit den relevanten Formularen, Vordrucken und Vertragsentwürfen für WKA-Projektierer und -Betreiber ist ebenfalls Bestandteil der Länderstudie.

Die Türkei, noch vor 2 Jahren von vielen Deutschen Firmen als Riesenwachstumsmarkt für die Windenergie angesehen, entwickelte sich zunächst als absolute Sackgasse und Geldgrab für Projektentwickler. Nun wurden die ersten Windkraftprojekte genehmigt: 8 Projekte mit einer Gesamtkapazität von 281 MW dürfen bereits sofort gebaut werden. Der Kontext für die Windkraftbranche hat an Kontur gewonnen. Es sind gesetzliche Regelungen in Kraft getreten, die für Planungssicherheit sorgen. Der Wiederbelebungseffekt ist eingetreten!

Derzeit werden in der Türkei bereits rund 70 % des Stroms importiert und man geht in den kommenden zehn Jahren von einer Steigerung auf 80 % aus. Dabei ist es erklärtes politisches Ziel, sich von Importen unabhängiger zu machen und die Nutzung Erneuerbarer Energieträger zu steigern. Die bestehenden deutsch-türkischen Handelsbeziehungen und -vereinbarungen, das hohe Ansehen Deutscher Produkte in der Türkei sowie das hohe technologische Niveau und das gute Preis-Leistungs-Verhältnis von in Deutschland hergestellten Windkraftanlagen, bieten beste Voraussetzungen dafür, die in der Türkei entstehende Nachfrage bedienen zu können.

Das Energiemarktgesetz der Türkei gibt den Rahmen für aktuelle und zukünftige Windenergieprojekte vor und regelt die Neuordnung des türkischen Marktes. tw.energy bietet die vollständige deutsche Übersetzung des Gesetzes mit sämtlichen, aktuellen Änderungen für den Windenergiemarkt an.
Quelle:
Onlineredaktion
Autor:
Onlineredaktion
Email:
presse@windmesse.de
Keywords:
target, Auslandsmärkte, Italien, Türkei
Windenergie Wiki:
MW




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