2021-04-11
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Offshore-Firma GBM Works erhält Fördermittel für Prototypenbau

Das niederländische Unternehmen hat eine Methode entwickelt, um Windkraftanlagen nahezu geräuschlos im Meeresboden zu verankern. Mit den Fördergeldern soll nun ein Prototyp gebaut werden.

Bild: GBM WorksBild: GBM Works

Die Offshore-Firma GBM Works hat von der niederländischen Unternehmensagentur RVO einen Zuschuss von 1,8 Millionen Euro erhalten, um damit einen Prototypen für eine wesentlich leisere und schnellere Installation von Offshore-Windkraftanlagen zu bauen. Außerdem beteiligt sich das Unternehmen an einem großen Offshore-Innovationsprojekt, bei dem verschiedene neuartige Installationsmethoden in der Praxis getestet werden.

Momentan werden die Monopiles für die Offshore-Anlagen noch in den Meeresboden gerammt, was zu einer hohen Lärmbelastung unter Wasser führt und Auswirkungen auf die Tierwelt hat. Daher wird oft mit lärmmindernden Maßnahmen wie "Bubble Curtains" gearbeitet.

GBM Works, ein Spin-off der Technischen Universität Delft, hat eine Methode entwickelt, um die Anlagen nahezu geräuschlos im Meeresboden zu verankern: Ein Wasserstrahl wird eingesetzt, um den Boden an der Innenseite des Rohres zu verflüssigen. In Kombination mit dem Rütteln des Pfahls wird so der Widerstand beseitigt und das Monopile sinkt leichter in den Boden ein.

Die neue Baumethode wurde im letzten Herbst auf der Maasvlakte getestet und lieferte überzeugende Ergebnisse. Neben einer deutlichen Reduzierung des Lärms kann die patentierte Jet-Gun-Installationstechnik doppelt so tief und viermal so schnell arbeiten. Auch das zugehörige Simulationsmodell wurde jetzt validiert. Es liefert eine genaue Vorhersage der gewünschten Tiefe, Geschwindigkeit und der entsprechenden Maschineneinstellungen.

GBM Works-Gründer und Geschäftsführer Ben Arntz: "In den kommenden Jahren werden viele Windkraftanlagen auf See aufgestellt, um die EU-Klimaziele zu erreichen. Der Bau hat jedoch enorme Auswirkungen auf die Meeresbewohner. Vor allem der Lärm unter Wasser ist für die Umwelt sehr störend. Mit unserer Technologie sorgen wir nicht nur dafür, dass die Umweltbelästigung verschwindet, sie macht den Bau auch schneller und damit billiger."

Dank der Förderung kann GBM Works ihre geräuscharme und patentierte Verlegemethode technisch weiterentwickeln. Ziel ist ein Prototyp, der sowohl harte Lehm- als auch sandige Böden durchdringen kann.

Autor:
Windmesse Redaktion
Email:
presse@windmesse.de
Keywords:
GBM Works, Fördermittel, offshore, Anlage, Monopile, Gründung, Rammen, Meeresbewohner, Zuschuss, Lärm, Kosten, Windpark



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