2021-04-21
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Windenergie-Newsreel: Kurzmeldungen aus der Branche

Edition 27-03-2015

USA/Mexiko:

Der amerikanische Automobil-Konzern General Motors (GM) tritt in die Fußstapfen von immer mehr Großkonzernen und investiert in Windenergie. Der Windpark wird im nächsten Quartal in Mexiko nahe des GM-Werks in Toluca errichtet und soll künftig 75% des Stroms für die Produktion liefern. Die anderen 25% gegen an zwei nahe gelegene Werke in San Luis Potosi und Ramos Arizpe, wie Forbes berichtet.

Es ist das erste Mal, dass GM in Windenergie investiert, deswegen betont der Konzern den experimentellen Charakter: „Wenn das Projekt erst mal läuft, werden wir auswerten, wie wir zukünftig noch mehr Windenergie nutzen können“, sagt Rob Threlkeld, GMs Global Manager für erneuerbare Energie dazu. GM hat in der Vergangenheit bereits in Solarenergie sowie Energiegewinnung aus Abfall und durch Kompostierung investiert.

 

Deutschland:

Wie der NABU in einer Pressemitteilung bekannt gab, klagt der Bund gegen die Genehmigung eines Windparks mit 16 Windrädern in Jördenstorf im Landkreis Rostock. Hauptgrund für die Klage ist das dortige Vorkommen von in Deutschland sehr seltenen und stark bedrohten Schreiadlern in unmittelbarer Umgebung der geplanten Anlagen. In Deutschland brüten nur noch 100 Paare dieser Adlerart, 15 davon in einem Radius von etwa 15 Kilometern um den geplanten Standort. Das ausgewiesene Eignungsgebiet befindet sich zwischen den Horsten von vier dieser Paare, nur fünf Kilometer vom nächsten Nest entfernt.

„Klimaschutz darf nicht auf Kosten von Arten und Lebensräumen vorangetrieben werden“, sagt NABU-Bundesgeschäftsführer Leif Miller. Der NABU hat nach eigenen Angaben frühzeitig auf die Probleme hingewiesen. Da aber eine Umweltverträglichkeitsprüfung durch die Genehmigungsbehörde für unnötig erklärt und nicht durchgeführt wurde, war die nun eingereichte Klage die einzige Möglichkeit für den NABU, die Einhaltung des bestehenden Naturschutzrechts einzufordern.

 

Dänemark/China/Großbritannien:

Das chinesische Unternehmen RXPE hat einen 'Turnkey-Vertrag' von DONG Energy für den Offshore-Windpark Race Bank in Großbritannien erhalten. Die Chinesen übernehmen alle Arbeiten zur Weiterleitung und Verarbeitung der gewonnen Energie, u.a. den Bau von Konverterstationen und Umschaltkraftwerken. Zum Bau wird RXPE auf seine neuen Produktionsstätten in der Nähe von Manchester zurückgreifen.

DONG Energy zeigt sich laut reNews erfreut über das Zustandekommens des Vertrags, dem ein internationales Ausschreibeverfahren vorausgegangen ist: „Investitionen in Großbritannien haben für DONG Energy eine hohe Priorität, sodass wir sehr erfreut darüber sind, dass der Vertrag mit RXPE beinhaltet, dass von den Produktionsstätten und Büros vor Ort aus gearbeitet wird“, kommentierte Thomas Karst, der bei DONG für den Race Bank-Windpark zuständig ist.

Autor:
Katrin Radtke
Email:
kr@windmesse.de
Windenergie Wiki:
Windpark, Offshore, Konverterstation



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