2021-09-22
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Elektrotechnik live erlebt: Studenten der FH Düsseldorf besuchen Ormazabal

Es ist der bisher heißeste Tag des Jahres in Krefeld und auch bei der Ormazabal GmbH sprühen die Funken.

Krefeld, 2. Juli 2013 - 18 Studenten der Fachhochschule Düsseldorf stehen vor dem Hochspannungsmessfeld im Prüflabor des Unternehmens für Mittelspannungsschaltanlagen und beobachten, wie Hochspannung auf eine Glasscheibe geleitet wird. Zuvor haben die Nachwuchskräfte bereits die Fertigung kennengelernt und die Entstehung der Schaltanlagen vom Biegen des Bleches über die Montage der einzelnen Bauteile bis zur Endprüfung und Verpackung verfolgt. So erleben die Studenten der Elektrotechnik und des Wirtschaftsingenieurswesens, wie ihr späterer Arbeitsplatz aussehen könnte. In Zeiten des Fachkräftemangels, den laut der aktuellen Ingenieurumfrage des Zentralverbands Elektrotechnik- und Elektroindustrie (ZVEI) rund 50 Prozent der befragten Unternehmen wahrnehmen, sind für engagierte Arbeitgeber Aktionen wie diese wichtig, um frühzeitig den Kontakt zu hochqualifizierten Absolventen aufzunehmen und sie in ein attraktives Arbeitsumfeld einzuführen.

Ormazabal ist aktiv in der Nachwuchsförderung und begrüßt die Studenten an seinem modernen Produktionsstandort mit Showroom am Niederrhein. Mehrere Mitarbeiter des Unternehmens nehmen die Studentengruppe herzlich in Empfang. „Die Energiewende müssen Sie alle meistern“, sagt Dr. Ulrich Micke, New Business Manager Ormazabal Deutschland, in seiner Begrüßungsrede. Die damit verbundenen Umbrüche in der Netzinfrastruktur sind eine Herausforderung, der sich Unternehmen und Mitarbeiter in den kommenden Jahren stellen müssen. Dessen sind sich auch die Studenten bewusst, die besonders die erneuerbaren Energien als interessantes Arbeitsfeld ansehen. „In Zeiten der Energiewende wird es immer spannender zu sehen, wie wir mit unseren Netzen in Zukunft umgehen und wie wir die regenerativen Energien in unsere Netze bringen. Da sind Schaltanlagen natürlich ein großes Thema“, sagt Tim Hippler, Student des Wirtschaftsingenieurwesens mit der Fachrichtung Elektrotechnik.

 

Langwierige Suche nach Arbeitskräften

Tim Hippler ist einer von 18 Studenten der FH Düsseldorf, die am Studientag von Ormazabal teilnehmen. Die zukünftigen Absolventen des Wirtschaftsingenieurswesens und der Elektrotechnik sind als Arbeitskräfte gefragt. In der deutschen Elektroindustrie sind laut ZVEI Branchendaten 2012 Umsätze von mehr als 170 Milliarden Euro erzielt worden, rund 840.000 Beschäftigte sind in diesem Zweig tätig. Laut der Studie „Engpassanalyse 2013“ des Instituts der deutschen Wirtschaft Köln (IW) herrscht jedoch bei etwa 50 Prozent der Berufe im Bereich Energie und Elektro zurzeit ein Bewerbermangel. Die Suche nach geeigneten Mitarbeitern kostet die Unternehmen deutlich mehr Aufwand als noch vor einigen Jahren.

 

Bachelorarbeit im Unternehmen verfassen

Der Fachkräftemangel bietet den Studenten gute Chancen für einen reibungslosen Berufseinstieg: „Alle unsere Absolventen haben bisher einen Job bekommen“, sagt Prof. Dr.-Ing. Detmar Arlt, Professor des Fachbereichs Elektrotechnik. Der Professor rät den Unternehmen, Studenten bereits während der Bachelor-Arbeit zu betreuen, um sie an sich zu binden. Bei Ormazabal sind mehrere seiner ehemaligen Studenten beschäftigt, teilweise seit mehr als zehn Jahren. Auch aktuelle Studenten sind derzeit bei Ormazabal tätig. „Pro Jahr bieten wir etwa ein bis zwei Studenten die Möglichkeit, ihre Abschlussarbeit bei uns zu verfassen“, sagt Leire Zarraga, Personalentwicklerin bei Ormazabal. Einer davon ist Jan Rudolph, der zurzeit seine Bachelor-Arbeit im Unternehmen schreibt und dort seit einem halben Jahr in Vollzeit arbeitet. Den Studenten der FH zeigt er seinen Arbeitsbereich bei einer Führung durch die Forschungs- und Entwicklungsabteilung. Dort wird die Verschleißfestigkeit der Anlagen unter anderem in einer Klimakammer und einer Salznebelanlage getestet. Messfelder simulieren die Auswirkung von Hochspannung auf die Anlagen, wie Jan Rudolph den Studenten in einem knisternden Experiment verdeutlicht. Demnächst will er seine Bachelor-Arbeit abgeben und danach weiterhin für Ormazabal tätig sein.

 

Veränderte Anforderungen an Arbeitgeber

Wenn sich ein Bewerber für einen Arbeitgeber entscheidet, spielen neben einer attraktiven Tätigkeit die sogenannten „weichen“ Faktoren wie beispielsweise Familienfreundlichkeit eine wichtige Rolle. Zusätzlich zur flexiblen Arbeitszeitgestaltung und einem guten Betriebsklima bietet Ormazabal regelmäßige Fortbildungsmöglichkeiten an. „Wir haben ein jährliches Budget im sechsstelligen Bereich für Weiterbildungen eingeplant. Solche Angebote zur Weiterentwicklung sind wichtig, um Fachkräfte langfristig zu binden“, sagt Leire Zarraga. Außerdem nimmt das Unternehmen am Pilotprojekt „Der Zukunft voraus durch Qualifizierung“ zur Mitarbeiterqualifizierung teil, um das Ziel des lebenslangen Lernens weiter zu fördern.

 

Weiblicher Nachwuchs für die Elektroindustrie

Eine Studentin des Wirtschaftsingenieurwesens, sieht ihr zukünftiges Berufsfeld im Vertrieb oder Marketing in der Energietechnik. Die gelernte Elektronikerin schätzt ihre beruflichen Chancen als gut ein: „Es ist wichtig, die Produktionsabläufe und die Technik zu kennen, da man eine Schnittstelle zwischen Wirtschaft und Technik bildet.“ Zwischen den vorwiegend männlichen Studenten der Besuchergruppe fällt sie auf. Insgesamt ist der Frauenanteil in diesem Fachbereich der FH Düsseldorf sehr gering, jedoch höher als der bundesdeutsche Durchschnitt. Der Zugang zum Studium scheitert oftmals schon am vorausgesetzten Grundpraktikum, da viele kleinere Betriebe aufgrund fehlender sanitärer Anlagen keine weiblichen Arbeitskräfte beschäftigen dürfen. Ormazabal bietet interessierten Schülern oder Studenten beider Geschlechter regelmäßig Praktikumsplätze an. Das Verhältnis zwischen männlichen und weiblichen Arbeitnehmern im Unternehmen ist ausgeglichen.

 

Kooperationen zwischen Industrie und Hochschulen gefordert

Um die Herausforderung fehlender Fachkräfte in der Elektroindustrie zu lösen, ist eine engere Zusammenarbeit zwischen Wirtschaft und Bildungseinrichtungen gefordert. Ormazabal kooperiert zukünftig verstärkt mit technischen Hochschulen und bietet durch Veranstaltungen wie den Studientag Möglichkeiten, den späteren Beruf kennenzulernen. Mit Erfolg: „Ich suche zurzeit ein Praktikum für mein Praxissemester und werde mich dafür bei Ormazabal bewerben“, beschließt Tim Hippler am Ende des Tages.

Quelle:
Ormazabal
Email:
ormazabal@ormazabal.com
Link:
www.ormazabal.com/...
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