2024-05-22
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Baubeginn bei Northvolt - Wirtschaftsförderer der Energieküste begrüßen Ansiedlung

Original-Pressemitteilung des Herausgebers: Energieküste / Wirtschaftsförderungsgesellschaft Nordfriesland mbH, Husum!

Die grüne Zukunft beginnt hier und jetzt an der Energieküste: v.r.n.l. Thomas Bultjer (IHK), Dirk Burmeister (Entwicklungsagentur Region Heide), Stefan Mohrdieck (Landrat Kreis Dithmarschen), Dr. Paul Raab (IHK), Ute Borwieck-Dethlefs, (KreispräsidentinDie grüne Zukunft beginnt hier und jetzt an der Energieküste: v.r.n.l. Thomas Bultjer (IHK), Dirk Burmeister (Entwicklungsagentur Region Heide), Stefan Mohrdieck (Landrat Kreis Dithmarschen), Dr. Paul Raab (IHK), Ute Borwieck-Dethlefs, (Kreispräsidentin

Heide - Jetzt geht es los! Am 25. März 2024 fand der offizielle Baubeginn der neuen Batterie-Gigafactory Northvolt Drei in Heide im Kreis Dithmarschen statt. Die Aufbruchstimmung in der Region ist deutlich spürbar – die Energieküste, die Kreise Dithmarschen, Steinburg, Pinneberg und Nordfriesland, sind mit dem Spatenstich bzw. symbolischen „Anboßeln“ im nationalen und internationalen Fokus. Vielfältige positive Multiplikator-Effekte für die Energieküste sehen die vier Wirtschaftsförderungen mit der Northvolt-Ansiedlung verbunden.

Die Geschäftsführer*in der Entwicklungsgesellschaft Westholstein mbH (egw), der Entwicklungsagentur Region Heide A.ö.R (EARH), der Wirtschaftsförderungs- und Entwicklungsgesellschaft des Kreises Pinneberg mbH (WEP) und der Wirtschaftsförderungsgesellschaft Nordfriesland mbH (WFG) beziehen klare Position zu einer sehr positiven Entwicklungsdynamik an der Energieküste auf Grund der Northvolt-Ansiedlung. „Das umfassend vorgedachte „Energiewende-Cluster“ der Region Heide überzeugte Northvolt, diesen Standort unter 140 europäischen Bewerbern auszuwählen. Das ist eine Signalwirkung, von der die ganze Energieküste und ganz Schleswig-Holstein profitieren wird“, so Dirk Burmeister, Vorstand der EARH.

Schubkraft für lokale Unternehmen

Für die Energieküste werden durch die zusätzlichen Arbeitsplätze eine deutlich gesteigerte Kaufkraftnachfrage und mehr Aufträge für lokale Unternehmen prognostiziert. Caterer, Logistiker oder Handwerker: Regionale Unternehmen aller Art können auf einer von Northvolt Germany jüngst eingerichtete Website northvolt.typeform.com/marktplatz ganz einfach sich und ihr Leistungsspektrum vorstellen. „Die zusätzlichen Arbeitsplätze entstehen dann direkt bei unseren Unternehmen durch mehr Aufträge,“ erklärt Dr. Harald Schroers, Geschäftsführer der WEP.

Sicherung der sozialen Infrastruktur

Für Städte und Gemeinden mit einer abnehmenden Bevölkerungszahl besteht die große Chance, dass z. B. soziale Infrastrukturen aufrechterhalten werden können. „Kindergärten und Schulen, deren Auslastung abnimmt, bleiben bestehen. Die Neubürger gehen einkaufen und verbringen ihre Freizeit bei uns. Das alles schafft zusätzliche Nachfrage und letztendlich Wirtschaftswachstum,“ so Dr. Matthias Hüppauff, Geschäftsführer der WFG Nordfriesland.

Magnetwirkung für Fachkräfte

Alle vier Wirtschaftsförderer verbinden mit der Großansiedlung einen Attraktivierungs-Effekt des gesamten Arbeitsmarktes an der Energieküste, welcher auch den bereits jetzt bestehenden Fachkräftemangel abmildern könnte. Solche positiven Erfahrungen stellte die egw bereits in der Chemiebranche in Brunsbüttel fest: „Wenn es in einer Region mehrere attraktive Arbeitgeber gibt, ziehen die Menschen dort hin, weil die Karrierechancen sich verbessern“, so Martina Hummel-Manzau, Geschäftsführerin der egw.

Grüne Energie langfristiger Erfolgsgarant

Die hohe Verfügbarkeit grüner Energie in der Region ist hierbei ein wesentlicher Standortvorteil der Energieküste. Die vier Wirtschaftsförderer sehen es als ihre Aufgabe und zentrale Herausforderung, geeignete Maßnahmen zu entwickeln, damit die wirtschaftliche Dynamik aus den Prozessen rund um die Northvolt-Ansiedlung auf die gesamte Westküste übertragen werden kann. „Wir haben starke Partner und ein starkes Netzwerk – und damit die idealen Voraussetzungen, diesen Schwung gezielt für die gesamte Energieküste mitzunehmen“, betont Hummel-Manzau.

Über die Energieküste

Die schleswig-holsteinische Nordseeküste ist ein führender Standort für erneuerbare Energien in Deutschland. Als Dachmarke der Regionalen Kooperation Westküste (RK-Westküste), zielt die Energieküste darauf ab, die Wirtschaft zu stärken, neue Unternehmen und Fachkräfte anzuziehen und das Image der Region zu verbessern. Die Finanzierung erfolgt durch das Regionalbudget und Partner der RK-Westküste sowie der EARH., unterstützt durch das „Landesprogramm Wirtschaft“ und Mittel der Bund-Länder-Gemeinschaftsaufgabe „Verbesserung der regionalen Wirtschaftsstruktur“.

 

Quelle:
Wirtschaftsförderungsgesellschaft Nordfriesland mbH
Autor:
Energieküste Kirsten Voss
Email:
k.voss@energiekueste.de
Link:
energiekueste.de/...
Windenergie Wiki:
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Energiewende in Bürgerhand – UmweltBank finanziert Bürgerwindpark Fuchstal Gemeindewald

Logo UmweltBank AG
14.05.2024

Nürnberg, 14. Mai 2024 – Energiewende einfach machen: Diesem Motto folgend, haben 200 Bürgerinnen und Bürger im Bayerischen Fuchstal ihren eigenen Windpark gebaut. Ein Drittel der Finanzierung stemmen die Bürger vor Ort, den Rest finanziert die UmweltBank. Die drei hochmodernen Windenergieanlagen versorgen die Gemeinde zukünftig jährlich mit rund 24 Millionen Kilowattstunden Strom – grüne Energie für fast 4.700 Drei-Personen Haushalte. „Mit dem Bürgerwindpark Fuchstal Gemeindewald unterstreichen wir unser Engagement für lokale Energiewendeinitiativen sowie unser tiefes Verständnis für die Windkraft. Bürgerwindprojekte sind für uns besonders spannend, denn Beteiligung schafft Akzeptanz. So treiben wir die Energiewende Hand in Hand voran“, erklärt Bastian Schachtner, Abteilungsleiter Finanzierung Erneuerbare Energien bei der UmweltBank. Am vergangenen Wochenende fand nun die feierliche Eröffnung des Bürgerwindparks durch den ersten Bürgermeister, Erwin Karg, statt. „Der Bürgerwindpark in Fuchstal ist nicht nur ein Symbol für die erfolgreiche Zusammenarbeit zwischen Gemeinden, der finanzierenden Bank und den ortsansässigen Bürgerinnen und Bürgern, sondern auch ein lebendiges Beispiel dafür, wie eine nachhaltige Zukunft aktiv gestaltet werden kann“, erklärt der Bürgermeister. Der Bürgerwindpark Fuchstal Gemeindewald markiert somit einen Triumph des Gemeinschaftsgeistes und der bürgerorientierten Energieprojekte in Bayern: Über 200 Bürgerinnen und Bürger investierten in das Projekt und brachten dadurch ca. 30 Prozent des erforderlichen Eigenkapitals auf. Damit erfährt die Realisierung des Windparks großen Rückenwind und Akzeptanz aus der örtlichen Bevölkerung. Die verbliebenen 70 Prozent der Gesamtfinanzierungssumme übernahm die UmweltBank und trug so maßgeblich zur Verwirklichung bei. „Die UmweltBank hat eine Schlüsselrolle bei der Realisierung des Bürgerwindparks Fuchstal Gemeindewald inne, indem sie nicht nur finanzielle Ressourcen bereitstellte, sondern durch intensive und kompetente Beratung und Unterstützung bei der Bewältigung komplexer Herausforderungen maßgeblich zum Projekterfolg beitrug“, so Karg weiter. Die Windenergieanlagen, die seit Februar 2024 sukzessive in Betrieb genommen wurden, tragen nun jährlich mit rund 24 Millionen Kilowattstunden zur Energieversorgung in der Gemeinde Fuchstal bei. Diese Menge reicht aus, um rechnerisch etwa 4.700 Drei-Personen-Haushalte zu versorgen, und führt zu einer beeindruckenden CO2-Einsparung von ca. 16.000 Tonnen pro Jahr. Zudem verspricht das erstmals eingesetzte kamerabasierte Vogelerkennungssystem einen Fortschritt im Vogelschutz und unterstützt damit die Bewahrung der lokalen Biodiversität.  Die UmweltBank unterstützt das gesamte Vorhaben durch eine Finanzierungslösung, die speziell auf die Bedürfnisse des Bürgerwindparks zugeschnitten ist. Dabei stand die Bank nicht nur als Geldgeberin zur Seite, sondern unterstützte auch in Fachfragen, wie beispielsweise bei der Prüfung von Umweltverträglichkeitsstudien, der Ertragsgutachten, oder der Bau- und Betriebsgenehmigungen. Daneben half die grüne Bank den Projektinitiatoren zudem beim Netzanschlusskonzept. So entwickelte die UmweltBank eine finanzierbare Lösung, mittels derer der im Bürgerwindpark erzeugte Grünstrom optimal genutzt und in das lokale Netz integriert werden kann. Insgesamt finanzierte die UmweltBank in der Vergangenheit bereits über 400 Windkraftprojekte mit einer Gesamtnennleistung von mehr als 1.000 Megawatt. Über die UmweltBank AG Die UmweltBank AG verbindet seit ihrer Gründung 1997 Nachhaltigkeit mit wirtschaftlichem Erfolg. Mit ihren rund 350 Mitarbeitenden betreut die grüne Bank rund 140.000 private sowie gewerbliche Kundinnen und Kunden in ganz Deutschland. Kernkompetenz der UmweltBank ist die Finanzierung von Projekten im Bereich der erneuerbaren Energien, sowie von ökologischen und sozialen Bauprojekten. Ob Holzhaus, Studentenwohnheim oder Solarpark – die grüne Bank hat in den vergangenen 25 Jahren über 25.000 Zukunftsprojekte gefördert. Darüber hinaus bietet die Bank nachhaltige Sparkonten und Wertpapiere an. Mit dem konsequenten Fokus auf Nachhaltigkeit trägt die UmweltBank zu ihrer Vision bei, eine lebenswerte Welt für kommende Generationen zu schaffen.  Die Aktien der UmweltBank AG sind im Freiverkehr der Börse München im Marktsegment m:access gelistet. Die aktuelle Kursentwicklung ist unter www.umweltbank.de/aktie abrufbar. Aus der Kursentwicklung der Vergangenheit können keine Schlüsse für die Zukunft gezogen werden. 

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