2018-10-22
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Iberdrola startet mit Baugrunduntersuchung des 476-MW-Offshore-Windparks Baltic Eagle

Iberdrola plant den Bau eines neuen Offshore-Windparks in der Ostsee mit einer Kapazität von 476 Megawatt. Das Projekt Baltic Eagle soll 30 Kilometer vor der Insel Rügen entstehen. Die Baugrundhauptuntersuchungen mit einem Auftragswert von zehn Mio. Euro übernimmt Fugro, ein Spezialist für geophysikalische und geotechnische Offshore-Erkundungen. Mit Inbetriebnahme von Baltic Eagle wird Iberdrolas Erzeugungskapazität in Deutschland auf 836 MW steigen. Die Gesamtinvestitionen von Iberdrola belaufen sich dafür auf ca. 2,5 Milliarden Euro.

Bild: IberdrolaBild: Iberdrola

Baltic Eagle ist das zweite Offshore-Windprojekt von Iberdrola in deutschen Gewässern. Im Dezember 2017 hat das Unternehmen den 350-MW-Windpark Wikinger erfolgreich in Betrieb genommen, der mit einem dritten Projekt, Wikinger Süd, um eine Leistung von 10 MW erweitert werden soll. Mit diesen drei Vorhaben vor der Küste der Insel Rügen entsteht mit einer installierten Gesamtleistung von 836 MW der größte Offshore-Windpark-Komplex in der Ostsee. Die veranschlagte Summe von 2,5 Milliarden Euro macht Deutschland zu einem Investitionsschwerpunkt von Iberdrola in den kommenden Jahren.

Xabier Viteri, Leiter des Geschäftsbereiches erneuerbare Energien der Iberdrola-Gruppe, wies auf die Bedeutung von Baltic Eagle hin. „Das Projekt zeigt Iberdrolas Eintreten für technologische Innovationen, die Entwicklung effizienter Großprojekte und die Nutzung erneuerbarer Energien zur Emissionsminderung als Beitrag im Kampf gegen den Klimawandel. Es unterstreicht zugleich die wirtschaftliche und soziale Rolle, die Iberdrola an den jeweiligen Investitionsstandorten spielt."

Der Minister für Energie, Infrastruktur und Digitalisierung des Landes Mecklenburg-Vorpommern, Christian Pegel, begrüßte die Ankündigung als einen wichtigen Beitrag zur Wirtschaftsentwicklung und Klimaschutz. „Die Nutzung der Offshore-Windenergie ist aus unserem Bundesland nicht mehr wegzudenken. Sie ist ein wichtiger Klimaschutzbeitrag im Rahmen der deutschen Energiewende. Und sie bietet erhebliche beschäftigungs- und industriepolitische Chancen für unser Küstenbundesland“, sagte er.

Pegel fügte hinzu: „Neue Projekte wie der Windpark ‚Baltic Eagle‘ steigern die Bedeutung der Ostsee als Offshore-Standort und werden sich positiv auf die Auftragslage der Offshore-Branche im Bundesland auswirken. Davon profitieren neben den Anlagenherstellern die maritime Industrie, Zulieferer, Dienstleister und Häfen. Mit diesem Projekt verlängert sich die ‚Auftragspipeline‘ für umzusetzende Offshore-Projekte von Iberdrola bei uns im Land bis in die 2020er Jahre hinein. Dies ermöglicht eine kontinuierliche Wertschöpfung gerade im Hafen Sassnitz, in dem sich das Unternehmen angesiedelt hat.“

Mit den geotechnischen und geophysikalischen Untersuchungen für den geplanten Offshore-Windpark wurde Fugro beauftragt, um bestmögliche Informationen über den Meeresboden zu erhalten. Die von Iberdrola in Auftrag gegebenen Untersuchungen haben einen Umfang von gut zehn Millionen Euro. Dies belegt das feste Bestreben von Iberdrola, den Zeitplan für Bau und Inbetriebnahme des Windkraft-Projekts einzuhalten. 

Zu den jetzt gestarteten Erkundungsaufgaben gehören insbesondere die Durchführung von Bohrungen sowie geotechnische Untersuchungen. Alle Arbeiten werden mit modernster Technik und entsprechend den Vorgaben des Bundesamtes für Seeschifffahrt und Hydrographie (BSH) ausgeführt. Die anschließenden Labortests gehen über diese Anforderungen noch hinaus.

Die Daten sollen Aufschluss darüber geben, wie am besten die Fundamente für die Windturbinen und das Offshore-Umspannwerk ausgelegt werden können. Die Ostsee ist in diesem Bereich bis zu 45 Meter tief. Die Offshore-Untersuchungen dauern voraussichtlich bis März 2019, der endgültige Ergebnisbericht soll Ende Juni 2019 vorliegen.

Nach der Fertigstellung werden die Windparks Baltic Eagle und Wikinger jährlich 1,65 Millionen Tonnen CO2-Emissionen einsparen und Strom in einem Umfang von rund 45 Prozent des gesamten Stromverbrauchs in Mecklenburg-Vorpommern liefern. Iberdrola erbringt damit einen wichtigen Beitrag zum Erreichen der deutschen CO2-Ziele.

Für wissenschaftliche Zwecke hat Iberdrola dem Landesamt für Umwelt, Naturschutz und Geologie Mecklenburg-Vorpommerns in Güstrow zahlreiche Bohrproben aus zurückliegenden geotechnischen Erkundungen überlassen.

Quelle:
Ibderdrola
Autor:
Pressestelle
Link:
www.iberdrola.com/...
Keywords:
Iberdrola, Baltic Eagle, offshore, Windpark, Baugrund, Untersuchung, Geophysik, Geotechnik
Windenergie Wiki:
MW, Megawatt, Energiewende



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