2018-09-21
http://w3.windmesse.de/windenergie/pm/29143-innogy-offshore-triton-knoll-windpark-grossbritannien

innogy findet neue Partner für Offshore-Windpark Triton Knoll

innogy veräußert Anteile von insgesamt 41% an J-Power (25%) und Kansai Electric Power (16%) / innogy bleibt mit 59% Mehrheitseigner am Windparkprojekt Triton Knoll / Abschluss der Vereinbarungen über Eigen- und Fremdkapitalfinanzierungvoraussichtlich im dritten Quartal 2018 / Inbetriebnahme des Offshore-Windparks soll 2021 beginnen

Bild: innogyBild: innogy

Im Rahmen der Unternehmensstrategie, große Offshore-Windprojekte gemeinsam mit Partnern umzusetzen, hat die innogy SE, über ihre Tochtergesellschaft Innogy Renewables UK Ltd., eine Vereinbarung unterzeichnet, nach der sie 41% ihres Offshore-Windparks Triton Knoll verkauft. Die neuen Gesellschafter werden Electric Power Development Co., Ltd. (aktiv unter dem Namen J-Power; 25%), über die Tochtergesellschaft JP Renewable Europe Company (JPREC), sowie Kansai Electric Power Co., Inc. (16%), über das Tochterunternehmen KPIC Netherlands B.V. Die Mehrheitsbeteiligung (59%) bleibt bei innogy. Die Development Bank of Japan Inc. wird sich an der Finanzierung der JPREC mit Eigenkapital beteiligen und dafür Vorzugsanteile an dieser Gesellschaft erhalten.

Triton Knoll ist ein Offshore-Windprojekt mit einer geplanten Kapazität von 860 Megawatt (MW).Der Voraussetzung für den Vollzug der Transaktion ist die Genehmigung durch den Aufsichtsrat der innogy SE sowie der Abschluss sowie Vollzug der Finanzierungsvereinbarung. Letztere wird im dritten Quartal 2018 erwartet.

Makoto Honda, Director and Executive Managing Officer bei J-Power, erläutert: „Wir freuen uns sehr, beim Offshore-Windpark Triton Knoll mit innogy zusammenzuarbeiten. Als führender Betreiber von Windkraftanlagen in Japan erfüllt es uns mit großem Stolz, Teil dieses internationalen Offshore-Projekts zu werden – eine Premiere für einen japanischen Stromkonzern. Wir werden auch zukünftig daran arbeiten, neue Windprojekte in unserem Heimatmarkt sowie auf internationaler Ebene auf den Weg zu bringen.“

Hiroshi Nakajima, Managing Executive Officer, International Business and Cooperation Division bei Kansai Electric Power, fügt hinzu: „Wir freuen uns sehr, Partner von innogy für den Offshore-Windpark Triton Knoll zu werden. Es ist das erste Mal, dass ein japanischer Stromkonzern an einem derartigen Offshore-Projekt im Ausland beteiligt ist. Auch angesichts der Tatsache, dass die erneuerbaren Energie in Europa weiter stark auf dem Vormarsch sind, sind wir außerordentlich stolz, einen weiteren Meilenstein in der exzellenten Beziehung zu innogy und J-Power erreicht zu haben.“

Hans Bünting, Vorstand Erneuerbare Energien der innogy SE, erklärt: „Da wir unser Offshore-Portfolio weltweit kontinuierlich ausbauen, zählt die Sicherung wertvoller strategischer Partnerschaften zu den wichtigsten Zielen im Rahmen unserer Strategie. Die unterzeichnete Vereinbarung verdeutlicht die Attraktivität unserer Offshore-Entwicklungsprojekte. Mit J-Power und Kansai haben wir erfahrene und zuverlässige Partner gefunden. Wir freuen uns darauf, den Offshore-Windpark Triton Knoll gemeinsam erfolgreich zu realisieren.“

Nach der vollständigen Inbetriebnahme soll der Offshore-Windpark Triton Knoll rechnerisch 800.000 britische Haushalte pro Jahr mit grünem Strom versorgen. Das geplante Investitionsvolumen beträgt etwa zwei Milliarden britische Pfund (umgerechnet etwa 2,3 Milliarden Euro zum aktuellen Wechselkurs). Der Standort des Windparks liegt 32 Kilometer vor der Küste von Lincolnshire im Osten Englands.

Das Herzstück des Windparks sollen 90 Windenergieanlagen vom Typ V164 der Firma MHI Vestas werden. Diese Turbinen mit je 9,5 MW installierter Leistung zählen derzeit zu den leistungsstärksten und effizientesten Windkraftanlagen der Welt. innogy wird sowohl die Errichtung als auch den Betrieb und die Instandhaltung im Namen der Projektpartner steuern.

Vorbereitende Arbeiten zur Bereitstellung des landseitigen Netzanschlusses sind bereits angelaufen.

Dazu zählen die Verlegung einer 57 Kilometer langen unterirdischen Kabeltrasse, die Errichtung von Anlandungsinfrastruktur sowie die Konstruktion einer neuen Onshore-Umspannanlage bei Bicker Fen in Lincolnshire. Die eigentliche Bauphase soll in Kürze beginnen. Die Errichtung der Windkraftanlagen startet voraussichtlich Ende 2019. Nach aktueller Planung soll im Jahr 2021 mit der Inbetriebnahme des Windparks begonnen werden.

In der jüngsten Auktionsrunde zur Förderung Erneuerbarer-Energien-Projekte (Contract for Difference) im September 2017 hat Triton Knoll einen Zuschlag vom britischen Ministerium für Wirtschaft, Energie und Industriestrategie (Department for Business, Energy & Industrial Strategy) erhalten.

Quelle:
innogy
Autor:
Pressestelle
Link:
news.innogy.com/...
Keywords:
innogy, offshore, Triton Knoll, Windpark, Großbritannien
Windenergie Wiki:
Turbine, MW, Megawatt




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