2018-11-21
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Meldung von Akzo Nobel Hilden GmbH

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AkzoNobel Specialty Chemicals, DSM, Google und Philips werden mit Strom aus dem neuen Windpark Bouwdokken in den Niederlanden versorgt

AkzoNobel Specialty Chemicals, DSM, Google und Philips haben die ersten Stromlieferungen aus dem Windpark Bouwdokken in den Niederlanden erhalten. Mit ihrem gemeinsam gegründeten Einkaufkonsortium für grüne Energie haben sie damit einen wichtigen Meilenstein erreicht.

Bild: AkzoNobelBild: AkzoNobel

Alle vier Unternehmen haben einen beträchtlichen Energieverbrauch in den Niederlanden. Durch ihre Zusammenarbeit leisten sie nun einen erheblichen Beitrag zum Ziel der Niederlande, bis 2020 14 Prozent ihrer Energie aus erneuerbaren Energiequellen zu erzeugen.

Im Oktober 2016 und im Januar 2017 unterzeichneten die vier Unternehmen zwei langfristige Energieversorgungsverträge, die den Bau von zwei Windparks in den Niederlanden ermöglichten: Krammer und Bouwdokken. Beide Windparks liegen im Südwesten der Niederlande und haben eine Gesamtkapazität von 140 MW. Damit können circa 140.000 Haushalte versorgt werden.

Zum ersten Mal hat sich eine Gruppe multinationaler Unternehmen in den Niederlanden zusammengetan und langfristige Energieversorgungsverträge direkt mit den Projektentwicklern abgeschlossen, wobei die Beteiligung von Energieversorgungsunternehmen umgangen wurde. Das Business Renewables Center des Rocky Mountain Institute (RMI), eine führende, unabhängige Nachhaltigkeitsinitiative, zählt das Konsortium zu den ersten Projekten, in denen sich ein Zusammenschluss von Unternehmen erfolgreich an den globalen Märkten für grüne Energie beteiligt.

„Das ist der nächste große Schritt in Richtung einer neuen Energieversorgung für die niederländische Industrie“, so Marcel Galjee, Energy Director bei AkzoNobel Specialty Chemicals, im Namen des Konsortiums. „Wir haben eine Gruppe von Unternehmen zusammengebracht, die durch ihre Führungspositionen in Sachen Nachhaltigkeit vereint sind. Um die Nachhaltigkeitsziele sowohl unserer Unternehmen als auch die des Klimaabkommens von Paris zu erreichen, halten wir es für äußerst wichtig, uns zusammenzuschließen und neue Partnerschaften zu entwickeln.“

Harry Coorens, VP Procurement Sustainability bei Royal DSM, fügt hinzu: „Die Zusammenarbeit und der Fortschritt im Rahmen unserer Initiative werden über die Grenzen der Niederlande hinaus wahrgenommen. Aus der ganzen Welt erreichen mich Anfragen nach Einzelheiten unserer Erfolgsgeschichte. Sie ist ein ausgezeichnetes Beispiel dafür, wie Antriebskraft und Zusammenarbeit ein gemeinsames Ziel erreichen: die Schaffung einer sauberen Umwelt für die Menschen heute und für zukünftige Generationen. Interessanterweise wurde dieses Projekt in der Nähe der Delta Works entwickelt, ein weiteres zukunftsweisendes Projekt, das sich eines hohen Ansehens außerhalb der Niederlande erfreut.“

Marc Oman, EU Energy Lead von Google Global Infrastructure: „2017 hat Google ausreichend erneuerbare Energie angekauft, um den gesamten Verbrauch für unsere weltweiten Tätigkeiten abzudecken. Der Erfolg dieses Konsortiums spielt eine bedeutende Rolle für unsere Pläne mit sauberer Energie weltweit, und wir streben als Unternehmen weiterhin nach Innovation für die Versorgung der Wirtschaft mit erneuerbarer Energie.“

Simon Braaksma, Senior Director of Group Sustainability bei Philips: „Unserem Selbstverständnis als einem Unternehmen im Bereich der Gesundheitstechnik folgend, ist ein gesunder Planet das zentrale Element unserer Mission. Unsere Bemühungen, wirtschaftliches Wachstum mit möglichst geringen Auswirkungen auf die Umwelt zu erzielen, machen gute Fortschritte. Sämtliche unserer Aktivitäten in den Vereinigten Staaten werden bereits mit Windkraft betrieben. Durch dieses einzigartige Konsortium versorgen wir auch unsere Betriebe in den Niederlanden bald ausschließlich mit grünem Strom.“

Alle vier Unternehmen sind Mitglieder der RE100, einer globalen Initiative aus über 100 Unternehmen, die auf 100 Prozent erneuerbaren Strom wechseln möchten und sich zusammengeschlossen haben, um die Nachfrage und die Versorgung mit erneuerbarer Energie zu fördern.

AkzoNobel Specialty Chemicals bezieht bereits ungefähr 45 Prozent seiner Energie aus erneuerbaren Quellen und wird die grüne Energie im Wesentlichen zur Herstellung wichtiger Rohstoffe der Chemieindustrie, Chlor, Natronlauge und „grünem“ Wasserstoff, an seinem Standort in Rotterdam einsetzen.

DSM verwendet erneuerbare Energie in Ergänzung seines Engagements, Strom aus erneuerbaren Quellen zur Herstellung von Produkten der Gesundheits-, Ernährungs- und Materialindustrie einzusetzen und Lösungen zu schaffen, die ernähren, schützen und die Leistung steigern.

Google wird sein Rechenzentrum in den Niederlanden mit Energie aus dem Stromerzeugungsnetz der Windparks versorgen.

Wenn beide niederländischen Windparks voll einsatzfähig sind, werden sämtliche Aktivitäten von Philips in den Niederlanden mit niederländischer Windkraft versorgt. Dies ist ein wesentlicher Schritt zur Erreichung des Unternehmensziels, bis 2020 CO2-neutral zu sein.

Der Windpark Bouwdokken wird auf der künstlich angelegten Insel Neeltje Jans von E-Connection gebaut und betrieben. Die Insel gehört zu Delta Works, einer Reihe von Bauprojekten, die den Südwesten der Niederlande vor dem Meer schützen. Wind Cooperation Zeeuwind hält 25 Prozent der Anteile am Windpark, der sieben Turbinen mit jeweils 4,2 MW umfasst.

Weitere Informationen über Bouwdokken finden Sie unter www.windparkbouwdokken.nl.

Quelle:
AkzoNobel
Autor:
Pressestelle
Link:
www.akzonobel.com/...
Keywords:
AkzoNobel, DSM, Google, Philips, Windpark, Energieversorger, Konsortium, Grünstrom
Windenergie Wiki:
Turbine, MW



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