2019-09-17
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Störsender und andere Gerüchte: Geschäfts- und Rufschädigung eines unbeteiligten Unternehmens werden billigend in Kauf genommen

Bundesnetzagentur und IT-Verantwortlicher der Husum Messe und Congress entschuldigen sich bei Windmesse für falschen Verdacht - Messeleitung bisher nicht

Während und nach der diesjährigen Husum Wind Energy berichteten mehrere Medien mit Bezugnahme auf den Husumer Messechef, Peter Becker, es habe auf der Messe einen 'Störsender' gegeben, der sowohl den UMTS als auch den W-Lan Empfang in den Zelten schlecht bis unmöglich machte. Dieser 'Störsender' sei am Stand einer Hamburger Firma gefunden worden. Hierzu äußerte Peter Becker gegenüber den Medien weiter, dass hinter der Störung doch hoffentlich kein Auftrag "...der Konkurrenz..." sprich der 2014 mit Husum in Sachen Windmesse-Standort konkurrierenden Messe Hamburg stehe.  Da sollte also ein Hamburger Unternehmen - in diesem Fall die Geschäftsleitung von Windmesse, wie das im Folgenden beschriebene veranschaulicht - auf Initiaitve der Hamburger Messegesellschaft sich angeschickt haben, die Husum Wind Energy zu sabotieren.

Das erinnert an C-Movies, wo kräfig am Drehbuch gespart wurde. Paranoia, Verfolgungswahn, blindes Verstricken in an den Haaren herbei gezogenen Verschwörungstheorien, diesmal nicht im Kino sondern Live und in Farbe auf der Husum Wind Energy 2012.

Wir sind nicht davon überzeugt, dass sich mit Aktionen dieser Art der Messestandort Deutschland für die Windbranche halten lässt.
Abgesehen davon möchten wir mit der folgenden, den Tatsachen entsprechenden Darstellung der Ereignisse den Gerüchten ein Ende bereiten und weiteren durch diesen Unsinn verursachten Schaden von unserem Unternehmen abwenden. Wir danken dem geneigten Leser bereits jetzt für seine kostbare Zeit.

Mittwoch, 19.09.2012, ca 17:20h
Kurz vor Beginn der seit Monaten bei der Messe Husum und Congress angemeldeten Standparty am Gemeinschaftsstand von Windmesse erscheinen neben ca. 100 Partygästen neun Herren, einige davon schwarz gekleidet und klar dem Wachpersonal der Messe zuzuordnen. Angeführt wird diese Truppe vom IT-Verantwortlichen der Husum Messe und Congress und einem uns unbekannten Herrn mit strengem Gesichtsausdruck. Überhaupt scheint diese Delegation nicht in Partylaune. Die Herren wirken etwas angespannt.

17:30h
Die Windmesse Standparty soll beginnen, aber die mit einem kleinen Netbook verbundene Musikanlage spielt nicht. Geschäftsführer Martin Tschierschke steht hinter der Zapfanlage, schenkt Bier aus und fragt sich mit allen Anwesenden, weshalb der Tross der schwarz Gekleideten mit finsteren Mienen seinen Executiv Partner Jörg Schwabenhausen kreuz und quer über den 260 m² großen Stand zitiert.

Gegen 18:00h  bekommt er die Antwort: Jörg Schwabenhausen berichtet, dass Windmesse soeben eine Anzeige von der Bundesnetzagentur erhalten hat.
Doch trotz des gewollt provokant inszenierten Störmanövers wird die Musik dann schnell reinitalisiert und die Party kann beginnen.

Was war passiert?

Nachdem - man kennt es seit Jahren nicht anders -  während der Messe UMTS und W-Lan Empfang miserabel waren, hatten die Verantwortlichen der Husum Messe und Congress die Bundesnetzagentur zur Hilfe gerufen, um die Ursache der Störung zu finden.

Es wurde fest gestellt, dass eines der verantwortlichen Störsignale vom Windmesse Gemeinschaftsstand in Halle 3 ausging. Um einzugreifen wurden wie beschrieben pünktlich zu Beginn der Windmesse Standparty - ein Schelm, wer Böses dabei denkt - neben den Technikern der Netzagentur und Mitarbeitern der Messetechnik Husum auch vier Männer von der Security an den Windmesse Gemeinschaftsstand geschickt -  man rechnete offensichtlich bei dem Versuch der Dingfestmachung des Übeltäters mit Widerstand.

Schnell war der Störsender gefunden: Es handelte sich um den DSL und W-Lan Router der Deutschen Telekom, also um ein Gerät, dessen Einbau die Messe Husum und Congress selber via Telekom in Auftrag gegeben hatte.

Dies schien jedoch Peter Becker, Leiter der Messe Husum und Congress, nicht zu interessieren. Er lancierte einen Artikel, der bei WELT Online am Freitag, 21.09.2012 erschien, in dem er seine haltlosen Anschuldigungen gegenüber dem zuständigen Journalisten aufrecht erhielt, obwohl er bereits verbindlich wusste, dass das Verschulden der nicht funktionierenden Telekommunikation in seiner Verantwortung lag.
Eine Korrektur seiner Aussage mit Hinweis auf Eigenverschulden der Messe Husum und Congress  und ihres Dienstleisters Telekom nahm Peter Becker bis heute weder den Medien noch der Branche gegenüber vor.
Überflüssigerweise wurde das unwahre von Peter Becker lancierte Gerücht dieser Tage ein weiteres Mal im Branchenmagazin 'WIND-KRAFT Journal' (5/2012) veröffentlicht.

Doch damit nicht genug: Weitere Messungen der Bundesnetzagentur während unserer Standparty ergaben, dass der von uns selbst verwendete W-LAN-Router auf einem zusätzlichen illegalen, in Europa nicht zugelassenen Kanal sende. Man belehrte uns darüber, dass dies zwar keine Störungen verursache, es aber eben nicht erlaubt sei. Deshalb würden wir nun zumindest dafür - der Besuch und versuchte Ruin unserer Standparty mussten sich ja irgendwie gelohnt haben - formal angezeigt.
Wieso ausgerechnet unser Gerät, das wir zwei Jahre zuvor bei Expert in Husum gekauft hatten, defekt sein sollte, konnten wir nicht nachvollziehen.

Donnerstag, 20.09.2012
Am nächsten Tag stand uns ein weiterer Besuch zweier Herren der Bundesnetzagentur
ins Haus. Einen davon kannten wir schon. Mit deutlich veränderter Haltung uns gegenüber erkundigte er sich, ob wir das gestern von ihm beanstandete Gerät bereits entsorgt hätten. Warum? Nun, die Herren hatten einen Messfehler mit ihrem Gerät. Nun wollten sie uns netterweise wenigstens davon abhalten, auch noch unser völlig intaktes, korrekt sendendes Gerät schnellstes in den Sondermüll zu geben.
Außerdem entschuldigte sich der Verantwortliche der Bundesnetzagentur für den Auftritt, den man sich während unserer Standparty erlaubt hatte und nahm selbstverständlich die angedrohte Anzeige zurück.

Eine weitere Entschuldigung gab es vom IT-Verantwortlichen der Messe Husum und Congress. Er erläuterte ebenfalls, dass er Messechef Peter Becker unmittelbar nach Bekanntwerden der tatsächlichen Lage - also am Vorabend - davon in Kenntnis gesetzt habe, dass Windmesse -  nachweislich bewiesen durch die Bundesnetzagentur - NICHT für das marode Telekommunikationssystem der Messe verantwortlich sei.


Freitag, 21.09.2012
Der erste Artikel zum Thema "Störsender" erscheint in Welt und Welt Online.
Titel: "Hamburger Wilderer in Husum


Fazit


Die Nerven bei der Messe Husum und Congress liegen offensichtlich blank. Nachdem Gespräche mit der Hamburg Messe über eine gemeinsame Veranstaltung 2014 vorerst gescheitert sind, scheint kein Gerücht zu albern, um innerhalb der Branche für Polemik gegen 'Hamburg' zu sorgen.
Dabei werden offensichtlich Geschäfts- und Rufschädigung eines völlig unbeteiligten Unternehmens billigend in Kauf genommen.
Quelle:
Windmesse Online Team
Autor:
Martin Tschierschke, Annette Senger
Email:
presse@windmesse.de
Link:
www.windmesse.de/...
Windenergie Wiki:
Hamburg, Bundesnetzagentur



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