2021-05-08
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BZEE-Qualitätsmanager Gerard McGovern im Windmesse Newsletter: BZEE stellt sich der der Qualifikationslücke

Heute benötigt man keine Che-Guevara-Mütze mehr, um als Revolutionär zu gelten: Selbst konservative Regierungen überall auf der Welt singen zurzeit die „Erneuerbare-Energie-Revolutionsmelodie“, und das in einem bis dato unbekannten Gleichklang. Und in der

Gerard McGovern, Qualitätsmanager BZEE ConsultGerard McGovern, Qualitätsmanager BZEE Consult
In ihrem Bericht vom Juni 2011 verkündet die WWEA für das Jahr 2012 200 Gigawatt installierte weltweite Windenergieleistung. Somit würde das vom GWEC in 2009 breit publizierte “advanced” Szenario erheblich übertroffen. Im Juli 2011 notierte GWEC, dass 16 Prozent des globalen Energieverbrauchs und 20 Prozent der globalen Energieproduktion aus erneuerbaren Energien erzeugt wurden - mit Windenergie als treibender Kraft. Die WWEA warnt jedoch davor, dass eine Anzahl von ungelösten Problemen, insbesondere unberechenbare Einspeisevergütungsgesetze, ungewisse Netzzugänge, schleppende Genehmigungsverfahren sowie vernachlässigte Bürgerbeteiligung, das Wachstum der Industrie verlangsamen und die politischen Ziele für 2020 somit ausbremsen könnten. Der GWEC-Bericht 2009/2010 erwähnt ein anderes, hartnäckiges Dilemma, das nicht mit dem Zauberstab der Gesetzgeber gelöst werden kann, nämlich das weltweite Problem der Qualifikationslücke.

Inmitten der verständlichen Begeisterung, die die Installation von neuen Windparks begleitet, wird auch eine Betrachtung benötigt, die die gesamte Wertschöpfungskette einbezieht, um die benötigten Qualifikationen der zahlreichen Mitarbeiter abzuschätzen, die notwendig sind, um die vorausgesagten Energiemengen und Gewinne über eine mindestens 20-jährige Laufzeit auch tatsächlich zu generieren. Allein für den Wartungsbereich wurde berechnet, dass mindestens 0,33 Servicetechniker pro Megawatt installierter Leistung benötigt werden, selbst wenn man die inzwischen verbesserte Effizienz der Turbinen in Betracht zieht. Wenn die politische Zielgröße von 20 Prozent erreicht werden soll, werden - basierend auf konservativen Szenarien! – weltweit etwa 350.000 hoch qualifizierte Servicetechniker in den kommenden Jahren benötigt. Diese Ressource ist in dieser Größenordnung nicht vorhanden!

Die Planungen zur Entwicklung von qualifizierten Fachkräften liegen deutlich hinter den Gigawatt-Steigerungen. Nationale Bildungsbehörden reagieren erstaunlich langsam, wenn es um das Potenzial von neuen Jobs im Bereich der erneuerbaren Energien geht. Und um alles noch schlimmer zu machen: Die Inflation an konkurrierenden Pseudo-Normen im Bildungs- und Trainingsbereich irritiert die Personalverantwortlichen der Industrie zunehmend.

BZEE: Pionier für Qualifikationen im Windenergiebereich

Mit Beginn des Megawatt-Zeitalters um das Jahr 2000 wurde die deutsche Windindustrie mit einem ähnlichen Dilemma wie der heutigen weltweiten Qualifikationslücke konfrontiert. Damals wurde das BZEE-Bildungszentrum gegründet, um genau die Qualifizierungen anzubieten, die die etablierten Ausbildungsprogramme nicht abdecken konnten. Heute, mit mehr als 1.400 erfolgreich qualifizierten Servicetechnikern, ist das BZEE eine von der Industrie geschätzte und unterstützte Bildungsinstitution. 80 Mitgliedsunternehmen tauschen sich regelmäßig aus, um die Inhalte der BZEE-Trainingskurse ständig an neue Technologien und verbesserte betriebliche Standards anzupassen.

Das heutige Angebot des BZEE beinhaltet eine vielfältige Palette von Qualifikationen für die On- und Offshore-Windindustrie, unter anderem Qualifikationen für Fertigungsfachkräfte, ein Ausbildungsprogramm für Mechatroniker mit Zusatzausbildung als Windkraft-Servicetechniker sowie hochspezialisierte Qualifikationen wie Techniker für Rotorblattreparaturen. Die BZEE-Angebotspalette wird zurzeit einer Modulaisierung unterzogen, um eine klare Weiterbildungstruktur sowie flexible Qualifikationswege für die Industrie anzubieten.

BZEE bietet Unterstützung für die neuen Windmärkte

Im Jahr 2010 eröffnete das BZEE ein neues Trainingszentrum mit modernster Trainingsausrüstung in Husum, Kreis Nordfriesland, das den Knotenpunkt für das expandierende Netzwerk von BZEE-lizensierten Trainingszentren in Deutschland, Frankreich, Dänemark, England, Irland, Kanada und die USA bildet. BZEE-Geschäftsführer Nils Peters sagt: “Wir haben uns das ambitionierte Ziel gesetzt, 50 Prozent des globalen Bedarfs an Servicetechnikern bis 2020 zu decken und sind gut darauf vorbereitet, die dazu notwendigen Qualifikationsallianzen aufzubauen.” Das BZEE-Unterstützungspaket für die neuen Windländer ist darauf ausgerichtet, den oft langwierigen und bürokratischen Prozess der Schaffung einer Windindustrie aus dem Nichts zu erleichtern. Das BZEE-Konzept beinhaltet ein Trainingsprogramm für Dozenten, Unterstützung bei der Einhaltung von Normen und sogar die schlüsselfertige Lieferung von Trainingsausrüstung - inklusive eines WEA-Übungsturmes. Wenn ein Land sich für die Investition in die Entwicklung von nationalen Qualifikationen entschieden hat, stellt das BZEE sicher, dass das Training von Servicetechnikern innerhalb von sechs Monaten beginnen kann.

Internationale Qualifikationsrahmen

In der Vergangenheit hat sich die Überwindung nationaler Bildungsgrenzen als schwieriger herausgestellt als der Transfer von Technologien in die aufstrebenden Märkte. Sogar innerhalb Europas mit seinem formell harmonisierten Qualifikationsrahmen für die Entwicklung von Weiterbildung ist das Potenzial für Unstimmigkeiten in Bezug auf Trainingszertifikate sehr groß. Verschiedene Interessengruppen sind schnell dabei, neue Barrieren aufzubauen, um die Mobilität internationalen Personals in der Windindustrie zu beschränken.

Das BZEE hat sich für eine internationale Lösung entschieden und hat mit dem zertifizierten BZEE-Standard nach der neuen ISO-Norm 29990 „Learning Services for Non-formal Education and Training“ nun eine internationale Grundlage geschaffen. BZEE-Qualitätsmanager Gerard McGovern berichtet: ”Wir haben von dem ISO-Prozess immens profitiert und sind stolz darauf, der erste Bildungsanbieter zu sein, der den neuen Standard erfüllt.”

Das Thema Qualifikation entwickelt sich zu einem der wichtigsten Wegbereiter, wenn es um den weltweiten Ausbau des Windenergiepotenzials geht. Der neue Standard ist besonders geeignet, um einen internationalen Kompetenzrahmen für die Entwicklung von Qualifikationen sowie den Transfer dieser Qualifikationen innerhalb der globalen Industrie zu gewährleisten. Auch wenn solche Innovationen keinen “revolutionären” Status für sich beanspruchen können, helfen sie der Industrie doch maßgeblich, die notwendige Qualifikation von Personal umzusetzen und somit die Energieziele weltweit zu erreichen.

Gerard McGovern
Quelle:
BZEE Consult GmbH
Autor:
Gerard McGovern, Qualitätsmanager BZEE Consult
Email:
info@bzee.de
Link:
www.bzee.de/...
Windenergie Wiki:
Windpark, WEA, Turbine, Offshore, Megawatt



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