2024-05-22
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Energy Watch Group (EWG) hat Ihr neustes Politikpapier zur Kraftwerksstrategie der Bundesregierung veröffentlicht

Die Kraftwerksstrategie der Bundesregierung lässt sich ohne neue Erd­gast­kraftwerke umsetzen - schneller, günstiger und ohne zusätzliches CO2

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Wind und Sonne sind mittlerweile die günstigsten Stromquellen für Deutschland und werden auch deshalb stark ausgebaut. Da ihre Erzeugung mit dem Wetter variiert, ist ergänzend flexible Kapazität erforderlich, um den Strombedarf jederzeit zu decken.

Die nun veröffent­lich­te Kraftwerksstrategie der Bundes­regierung sieht dazu vor:

Ausschreibung vier neuer Erdgaskraftwerke mit je 2,5 GW Kapazität, die mit Erd­gas betrieben und erst 2035-2040 auf grünen Wasserstoff umgerüstet werden sollen. Festlegung eines noch auszugestaltenden “marktorientierten, technologie-neutralen Kapazitätsmechanismus“, um weitere flexible Kapazität zu beschaffen.

Ausschreibung und Ausgestaltung sollen bis Ende des Sommers erfolgt sein.

Die Ziele der Ausschreibung lassen sich ohne neue Erdgaskraftwerke schneller, günstiger und ohne zusätzlichen CO2-Ausstoß erreichen, z.B.

heutige Erdgas-Kraftwerke als flexible Kapazität nutzen (35 GW) heutige Biogas-Kraftwerke von Grundlast auf flexible Kapazität umrüsten (12 GW) bestehende Speicher (Batterien, Wasserkraft) stärker nutzen und neue bauen neue Kraftwerke bauen, die direkt grünen Wasserstoff nutzen

Damit lassen sich für den Steuerzahler Milliarden sparen. Und es zementiert weder weitere Erdgas-Ver­brennung noch die Vormacht großer EVU über Jahre hinaus.

Der Kapazitätsmechanismus ist so zu gestalten, dass möglichst wenig flexible Kapa­zi­­­tät erforderlich ist und diese dann günstig und CO2-frei beschafft wird. Das bedeutet:

zeitabhängige Strompreise wie beschlossen einführen, damit Stromnachfrage im sinnvollen Maß zu Zeiten hoher Wind- und PV-Stromerzeugung verschoben wird. den Restbedarf an flexibler Kapazität dann technologieoffen (alle Spei­cher und Erneuerbare zulässig), erzeugeroffen (nicht nur Große zulässig) beschaffen.

So lassen sich niedrige Strompreise für alle und der Kohleaus­stieg 2030 erzielen.

Das Policy Paper Kraftwerkstrategie der Energy Watch Group führt das aus. Für Rückfragen stehen Ihnen Hans-Josef Fell und Dr. Hartmut Fischer gern zur Verfügung.


 

Quelle:
Energy Watch Group
Autor:
Hans-Josef Fell
Email:
info@hans-josef-fell.de



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