2022-08-20
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Deutschlands Energieverbrauch kräftig gesunken

Eine ganze Reihe von Umständen hat dazu geführt, dass im ersten Halbjahr 2022 in Deutschland weniger Energie verbraucht wurde als in den Vorjahren.

Bild: PixabayBild: Pixabay

Nach vorläufigen Berechnungen der Arbeitsgemeinschaft Energiebilanzen (AG Energiebilanzen) erreichte der inländische Primärenergieverbrauch im 1. Halbjahr 2022 eine Höhe von 5.950 Petajoule (PJ) beziehungsweise 203,0 Millionen Tonnen Steinkohleneinheiten (Mio. t SKE). Das ist ein Rückgang um 3,5 Prozent.

Die hohen Energiepreise haben einerseits zu kurzfristig wirkenden Energieeinsparungen geführt, lösen andererseits aber auch langfristig wirkende Einsparungen aus, weil sich Investitionen in die Senkung des Energieverbrauchs stärker lohnen.

Zu den kurzfristigen Gründen gehören die aktuell milde Witterung, aber auch das hohe Preisniveau, das in Folge des Ukraine-Krieges geradezu explodiert ist. Daher ging der Erdgasverbrauch den Berechnungen zufolge um knapp 15 Prozent zurück. Außerdem wird weniger Erdgas zur Stromgewinnung benötigt, da die erneuerbaren Energien vor allem im ersten Quartal des Jahres sehr hohe Beiträge geliefert haben.

Negativ anzumerken ist in diesem Zusammenhang aber die Zunahme der Nutzung von Kohle. Der Verbrauch an Steinkohle nahm insgesamt um 9,2 Prozent zu. Der Einsatz von Steinkohle in Kraftwerken erhöhte sich um 26 Prozent. Der Verbrauch von Braunkohle lag um 10,6 Prozent höher als im Vorjahr.

Während in den ersten beiden Monaten von 2022 die hohe Produktion von Windstrom noch für einen Rückgang bei der Braunkohleverstromung sorgte, legte diese von März bis Juni stetig zu, da weniger Strom aus Windenergieanlagen ins Netz eingespeist wurde.

Der Beitrag der erneuerbaren Energien stieg im 1. Halbjahr 2022 um 4,7 Prozent. Bei außergewöhnlich guten Windverhältnissen insbesondere im Februar steigerten die Windenergieanlagen ihren Beitrag im 1. Halbjahr um 18 Prozent. Die Wasserkraftwerke lieferten dagegen 1 Prozent weniger Strom als im Vorjahreszeitraum. Die Solarenergie konnte um 20 Prozent zulegen. Bei der Biomasse, die mehr als die Hälfte des erneuerbaren Energieverbrauchs liefert, kam es witterungsbedingt insgesamt zu einem leichten Rückgang um 2 Prozent.

Quelle:
AG Energiebilanzen
Autor:
Windmesse Redaktion
Email:
presse@windmesse.de
Keywords:
AG Energiebilanzen, Stromverbrauch, Nutzung, erneuerbare Energie, Kohle, Erdgas, Deutschland, Sinken, Ukraine, Witterung



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