2020-12-04
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E.ON kündigt Investitionen zur Wiederbelebung der Wirtschaft an

Energieversorger E.ON fordert eine nachhaltige Belebung der Wirtschaft und erhöht die Investitionen in klimafreundliche Energieinfrastrukturen, um die Energiewende voranzutreiben.

Bild: E.ONBild: E.ON

Der Vorstandsvorsitzende der E.ON SE, Johannes Teyssen, betonte, sich auch weiterhin für die Energiewende einsetzen zu wollen. Bei der Vorstellung der Zahlen zum ersten Quartal 2020 bekräftigte er hauseigene Investitionen in kritische Infrastruktur für die Energiewende und kündigte außerdem an, zusätzlich 500 Millionen Euro für ein besseres Energiesystem mit Kundenprojekten für den Klimaschutz zu mobilisieren.

„Wir wollen jetzt unseren Beitrag für den Wiederaufbau der Wirtschaft nach der Krise leisten. Mit unseren Kunden sehen wir interessante und vielversprechende Projekte im Bereich der Digitalwirtschaft und der Elektromobilität, die wir zusätzlich unterstützen wollen. Wir halten insbesondere die schnellere umweltgerechte Modernisierung der Energieinfrastrukturen für besonders geeignet, um Klimafreundlichkeit mit neuen lokalen Arbeitsplätzen zu verbinden. Für solche Zukunftsthemen beabsichtigen wir, zusätzlich zu unseren bereits geplanten Investitionen mittelfristig noch einmal eine halbe Milliarde Euro zu mobilisieren“, so Teyssen.

Gleichzeitig zeigte sich Teyssen besorgt über zusätzliche Belastungen insbesondere von kleinen und mittelständischen Unternehmen und Handwerksbetrieben in der Corona-Krise: „Die Regierung hat im Zusammenhang mit der Einführung des auch von uns unterstützten CO2-Preises in allen Sektoren die Entlastung der Kosten von grünem Strom um mindestens 1,5 Cent pro Kilowattstunde (ct/kWh) auf dann nur noch rund 5 ct/kWh versprochen.“

Im Gefolge der Corona-Krise droht nun im Gegenteil eine Explosion der EEG-Umlagekosten auf möglicherweise bis zu 8 ct/kWh. Ursachen sind fallende fossile Großhandelspreise, eine pandemiebedingt in diesem Jahr massiv gefallene Stromnachfrage sowie in diesem Frühjahr eine Rekordeinspeisung aus Wind- und Solarparks. Eine dadurch veranlasste deutliche Erhöhung der Strompreise im Frühjahr 2021 würde aber jeden Aufschwung gerade des ohnehin gebeutelten Gewerbes abwürgen. „Daher muss die Politik jetzt ihren Worten kraftvolle Taten folgen lassen,“ so Teyssen weiter. „Fünf ist hierbei die magische Zahl: Die EEG-Umlage sollte am besten ganz wegfallen, muss aber mindestens durch eine Mitfinanzierung der Zusatzkosten über den Bundeshaushalt auf höchstens 5 ct/kWh dauerhaft begrenzt werden. Zusätzlich brauchen wir eine Senkung der in Deutschland unnötig hohen Stromsteuer auf den europäischen Zielsatz von 0,05 ct/kWh. Gemeinsam mit unseren zusätzlichen 500 Millionen Euro Investitionsmitteln kann so ein Gesamtpaket entstehen, das Kunden entlastet und zu einem nachhaltigen Aufschwung beiträgt.“

Quelle:
E.ON
Autor:
Windmesse Redaktion
Email:
presse@windmesse.de
Keywords:
E.ON, Klimaschutz, Coronakrise, Investition, Energiewende, Infrastruktur, Wirtschaft, Kopplung, Wiederaufbau, Stromsteuer, Bundesregierung



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