2021-04-20
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TEPCO holt sich professionelle Hilfe

Der Name TEPCO hat sich in das kollektive Gedächtnis vor allem auf Grund der Nuklear-Katastrophe von Fukushima eingebrannt. Nun möchte Japans größter Energieversorger ins Offshore-Wind-Business einsteigen - und holt sich dabei Hilfe aus Europa

Karte: ØrstedKarte: Ørsted

Tokyo Electric Power Company Holdings, Inc. (besser bekannt als TEPCO) und Ørsted aus Dänemark, der weltweit führende Offshore-Windentwickler, haben eine Absichtserklärung zur gemeinsamen Arbeit an Offshore-Windprojekten unterzeichnet.

TEPCO hat bereits seit einiger Zeit Interesse daran signalisiert, ins Offshore-Business einzusteigen und will nun mit erfahrer Hilfe vorankommen. Gemeinsam wollen beide Unternehmen daran arbeiten, das Offshore-Windprojekt Choshi in der Nähe von Tokio umzusetzen.

Tomoaki Kobayakawa, Geschäftsführer und Präsident der TEPCO, erklärt die Gründe für die Zusammenarbeit: "Wir sind zuversichtlich, dass die Partnerschaft, die TEPCOs umfangreiche Expertise im japanischen Stromgeschäft und Ørsted's beispiellose Erfolgsgeschichte im Offshore-Windgeschäft vereint, zum Erfolg im Projekt Choshi führen wird. Wir hoffen, dass dieser erste Schritt den Weg für die Expansion über die japanischen Küsten hinaus für die Entwicklung, den Bau, den Betrieb und den Besitz von Offshore-Windprojekten ebnet. TEPCO hat sich zum Ziel gesetzt, erneuerbare Energien zu einer zentralen Erzeugungsquelle zu machen, indem 6-7 GW an erneuerbaren Energieprojekten in Japan und Übersee entwickelt werden. Die Partnerschaft mit Ørsted wird uns eine sehr starke Plattform bieten, um unser Geschäft mit erneuerbaren Energien als eine unserer wichtigsten Säulen des Geschäftswachstums auszubauen."

Ørsted CEO und Präsident Henrik Poulsen sagte dazu: "Unsere Vision ist es, eine Welt zu schaffen, die ausschließlich mit grüner Energie betrieben wird, und wir freuen uns darauf, unsere Präsenz im asiatisch-pazifischen Raum auszubauen und über zwei Jahrzehnte Erfahrung mit Offshore-Windenergie in diese Partnerschaft für das Choshi-Projekt einzubringen."

Bis zur Atomkatastrophe von Fukushima nutzte das Land vor allem Atomstrom, allerdings fand danach eine langsame Öffnung gegenüber erneuerbaren Energien statt, da sich auch die Meinung der Bevölkerung änderte. Im Juli 2018 erließ die japanische Regierung einen Energieversorgungsplan, der bis 2030 eine Windkapazität von 10 GW (offshore und onshore) vorsieht, um dadurch einen Anteil von 22-24% an der Stromerzeugung aus erneuerbaren Energien zu erreichen.

Quelle:
Ørsted
Autor:
Windmesse Redaktion
Email:
presse@windmesse.de
Keywords:
TEPCO, Japan, Absichtserklärung, Ørsted, offshore, Windenergie, Atomkatastrophe, Fukushima, GW, Ausbau



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