2022-01-22
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Meldung von Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz und nukleare Sicherheit (BMU)


Energie/Tschernobyl Sigmar Gabriel: Eine zukunftsweisende Energiepolitik verzichtet auf Atomkraft

Bundesumweltminister eröffnet am Montag Tagung von BMU und FU/Neue Broschüre zur Zukunft der Energieversorgung

Mit einer Absage an die Nutzung der Atomenergie wird Bundesumweltminister Sigmar Gabriel am kommenden Montag die zweitägige Tagung "Tschernobyl 1986-2006: Erfahrung für die Zukunft" eröffnen. Gabriel: "Für die Zukunft unseres Energiesystems kommt, gemeinsam mit einer besseren Energieeffizienz, den erneuerbaren Energien eine zentrale Rolle zu. Atomkraft ist ein Auslaufmodell und keine Zukunftstechnologie, denn sie verhindert Innovation. Die Atomenergie ist mit prinzipiellen Sicherheitsrisiken verbunden und deshalb nur noch für begrenzte Zeit verantwortbar." Auf der gemeinsamen Tagung des Bundesumweltministeriums und der Forschungsstelle für Umweltpolitik der Freien Universität Berlin wird Gabriel mit Vertreterinnen und Vertretern aus Politik, Wirtschaft und Wissenschaft über sichere, das Klima schützende und zukunftsfähige Energien debattieren.

Erneuerbare Energien werden immer mehr zu einer tragenden Säule unserer Energiewirtschaft. Ihr Beitrag zur Stromversorgung in Deutschland konnte innerhalb von fünf Jahren von 6,7 Prozent (2000) auf 10,2 Prozent gesteigert werden. Im Jahr 2020 könnte bereits ein Viertel des Stroms in Deutschland aus erneuerbaren Quellen erzeugt werden. Im Jahr 2005 haben die erneuerbaren Energien die deutschen Treibhausgasemissionen um über 80 Millionen Tonnen reduziert, die Abhängigkeit von Öl- und Gasimporten gemildert und 170.000 Arbeitsplätze gesichert - insbesondere auch in strukturschwachen Regionen.

Zur Tagung erscheint die BMU-Broschüre "Erneuerbare Energien - Innovation für die Zukunft". Sie gibt einen Überblick über den Stand der Technik, die Einsatzmöglichkeiten und Entwicklungsperspektiven. Die Bilanz der bisherigen Entwicklung und der Ausblick, abgeleitet aus mehreren für das Bundesumweltministerium erarbeiteten Studien, zeigen, was die gemeinsame Innovationskraft von Wissenschaft, Wirtschaft und Politik beispielhaft leisten kann.

Die Broschüre entstand mit fachlicher Unterstützung des Instituts für Energie- und Umweltforschung, des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt sowie des Zentrums für Sonnenenergie- und Wasserstoff-Forschung Baden-Württemberg. Sie ist im Internet unter der Adresse www.erneuerbare-energien.de abrufbar. Sie kann kostenlos beim Bundesumweltministerium bestellt werden: Postfach 30 03 61, 53183 Bonn, Telefon 01888/305-3355, Fax 01888/305-3356 oder per e-Mail unter: bmu@broschuerenversand.de

Hinweis an die Presse: Sie sind herzlich eingeladen, an der Tagung "Tschernobyl 1986-2006: Erfahrung für die Zukunft" teilzunehmen.

Termin: Montag, 24. April, 10.30 Uhr, und Dienstag, 25. April, 10.00 Uhr

Ort: Umweltforum Berlin, Auferstehungskirche, Pufendorfstr. 11, 10249 Berlin
Quelle:
Bundesumweltministerium
Autor:
Michael Schroeren, Thomas Hagbeck, Jürgen Maaß, Frauke Stamer
Email:
presse@bmu.bund.de



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