2017-09-25
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Meldung von Landesbank Baden-Württemberg

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LBBW bleibt weiter auf Kurs

Die Landesbank Baden-Württemberg (LBBW) hat im ersten Halbjahr 2016 ihre zu Jahresbeginn formulierten Erwartungen erfüllt.

Das IFRS-Vorsteuerergebnis nach sechs Monaten lag mit 258 Millionen Euro wie prognostiziert leicht unter dem Vorjahreswert von 271 Millionen Euro, nach Steuern stieg das Konzernergebnis auf 188 Millionen Euro (Vorjahr: 182 Millionen Euro). „Vor dem Hintergrund der enormen Herausforderungen für unsere Branche ist dies ein akzeptables Ergebnis“, sagte der LBBW-Vorstandsvorsitzende Hans-Jörg Vetter mit Blick auf das nochmals gesunkene Zinsniveau, die weiter zunehmende Regulierung und den Wandel durch die Digitalisierung. Der konsequente Umbau des Konzerns, mit dem die LBBW diese Entwicklungen angeht, kam im ersten Halbjahr 2016 gut voran.

  • Vorsteuerergebnis nach IFRS geht unter anspruchsvollen Rahmenbedingungen erwartungsgemäß leicht zurück auf 258 Millionen Euro (Vorjahr: 271 Millionen Euro)
  • Konzernergebnis nach Steuern steigt auf 188 Millionen Euro (Vorjahr: 182 Millionen Euro)
  • Zukunftsprojekte schreiten plangemäß voran
  • Kapitalkraft weiter beträchtlich über den Anforderungen der Aufsicht: Harte Kernkapitalquote (CET 1) bei 14,7 Prozent und Gesamtkapitalquote bei 20,2 Prozent (gemäß CRR/CRD IV „fully loaded“)
  • Für das Gesamtjahr erwartet die Bank unverändert ein Vorsteuerergebnis leicht unter Vorjahresniveau

Die stabile Ertragslage und die soliden zentralen Kennziffern spiegeln das ausgewogene, auf langfristigen Erfolg ausgerichtete Geschäftsmodell und die risikobewusste Strategie der Bank wider. Die LBBW schreibt seit nunmehr 18 Quartalen kontinuierlich schwarze Zahlen, verzeichnet niedrige Risikokosten und liegt mit ihrer Eigenmittelausstattung weiterhin beträchtlich oberhalb der Anforderungen der Aufsicht. Die harte Kernkapitalquote zum 30. Juni 2016 betrug 15,4 Prozent nach aktuell gültigem Aufsichtsrecht (CRR/CRD IV mit Übergangsregeln) und 14,7 Prozent unter der erst ab 2019 geltenden Vollanwendung der CRR/CRD IV („fully loaded“). Die Gesamt-kapitalquote nach Übergangsregeln erreichte 20,7 Prozent und 20,2 Prozent bei Vollanwendung der CRR/CRD IV.

Verglichen mit dem 31. Dezember 2015 gingen die Kapital-quoten geringfügig zurück. Hintergrund sind unter anderem die Anpassung der regulatorischen Übergangsvorschriften, eine leichte Zunahme der Risikoaktiva von 74 Milliarden Euro auf 77 Milliarden Euro durch moderat ausgeweitete Geschäftsaktivitäten und ein Rückgang des Eigenkapitals durch versicherungsmathematische Effekte bei den Pensionsrückstellungen aufgrund der Reduzierung des Diskontzinses. Die Verschuldungsquote (Leverage Ratio) verharrte mit 4,3 Prozent komfortabel über der von der Aufsicht derzeit vorgesehenen 3-Prozent-Mindestmarke. Die angemessene Kapitalbasis der LBBW wird auch von den im Juli veröffentlichten Ergebnissen des EU-weiten Stresstests bestätigt. „Wir sind wetterfest aufgestellt und haben dadurch den Rücken frei, um uns mit ganzer Kraft unseren Kunden und unseren Zukunftsprojekten zu widmen“, sagte Hans-Jörg Vetter. „Deswegen investieren wir bewusst jetzt in die Zukunftsfähigkeit unserer Bank.“ Beispielsweise laufen die Vorbereitungen für die Einführung eines neuen Kernbankensystems im Jahr 2017 auf Hochtouren. Damit schafft die Bank die Voraussetzungen für eine stärkere Digitalisierung, Standardisierung und Optimierung ihrer Geschäftsprozesse. Auch der Umbau des Privatkundengeschäfts schreitet plangemäß voran. So hat die Bank ihr digitales Angebot mit der Investment-App „AssetGo“ erweitert und den angekündigten Umbau des Filialnetzes gestartet.

Die Ergebniszahlen des ersten Halbjahrs im Überblick

Quelle:
LBBW
Link:
www.lbbw-renewables.de
Keywords:
Landesbank, Finanzen, Ergebnis





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