2019-05-22
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Sauberer Strom statt 'Mogelpackung'

Spiegel, taz und andere Medien kritisierten vergangene Woche das Umetikettieren von Atom- und Kohlestrom zu Ökoenergie durch den Zertifikatehandel, den das 'Renewable Energy Certificate System' (RECS) in vielen europäischen Ländern ermöglicht.

Eine Praxis, die Greenpeace schon lange als 'Mogelpackung' und 'hochgradige Verbrauchertäuschung' anprangert: 'Die großen Energiekonzerne etikettieren so ohne Wissen der Kunden ihren dreckigen Kohle- und Atomstrom um und waschen ihr Image grün', so ein Greenpeace-Sprecher auf der Website; 'und das auch noch für wenig Geld. An der Börse kann sich ein Unternehmen günstigen Strom aus ungeklärter Herkunft kaufen, den es dann mit dem Kauf eines RECS-Zertifikats für nur 0,05 Cent in Ökostrom umwandelt.'

Greenpeace-Energy dagegen garantiert den realen Bezug aus erneuerbaren Quellen und dass jeder Kunde nach maximal fünf Jahren seinen Strom ganz aus neuen Anlagen bezieht, wobei viele der dafür benötigten Öko-Kraftwerke sogar selbst gebaut werden.

Das veranlasste die Firmengemeinschaft Projekt GmbH, Ökovest GmbH und b-Experts in der Oldenburger Alexanderstraße, seit Januar 2008 den Strom von Greenpeace-Energy zu beziehen.

Darüber hinaus produziert die Firmengemeinschaft selber Strom: Mit einer Anlage von 3 kWpeak Nennleistung auf dem Technologie- und Gründerzentrum und 1,4 auf dem Bürogebäude der Alexanderstraße wurden z. B. 2007 3.212 kWh Strom erzeugt, eingespeist und damit 1.9 t CO2 eingespart.

Ihre Planungsgemeinschaft Energie und Umwelt
Quelle:
Planungsgemeinschaft Energie und Umwelt
Link:
www.planungsgemeinschaft.de/...







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