2019-12-11
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Meldung von Schaeffler Technologies AG & Co. KG

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2. Quartal mit starkem Industriegeschäft – Schwaches Marktumfeld bei Automotive OEM macht Prognosekorrektur erforderlich

2. Quartal 2019 mit verbesserter EBIT-Marge vor Sondereffekten trotz Umsatzrückgang (währungsbereinigt) / Starkes Industriegeschäft, Automotive OEM marktbedingt unter Druck / Positiver Free Cash Flow (vor M&A-Aktivitäten) im 2. Quartal, Maßnahmen zur Verbesserung der Kapitaleffizienz greifen / Prognose für 2019 für Gruppe und Sparten angepasst

Bild: SchaefflerBild: Schaeffler

Der weltweit tätige Automobil- und Industriezulieferer Schaeffler hat heute vorläufige Zahlen für das zweite Quartal 2019 vorgelegt und eine Änderung der Prognose für das Jahr 2019 für die Schaeffler Gruppe und die Sparten bekanntgegeben.

Die Schaeffler Gruppe rechnet für die globale Automobilproduktion im Jahr 2019 nunmehr mit einem Rückgang von 4 Prozent. Am 19. Februar 2019 war die Schaeffler Gruppe noch von einem Rückgang um 1 Prozent ausgegangen. Die sich seit Jahresanfang verschlechternden Marktbedingungen für die Sparte Automotive OEM, insbesondere in China und Europa, und die damit verbundenen Volumeneffekte machen eine Anpassung der Jahresprognose für 2019 erforderlich. Zudem machte ein Nachfragerückgang von einzelnen Großkunden eine Senkung der Umsatzprognose für die Sparte Automotive Aftermarket erforderlich, während die in bestimmten Sektoren über den Erwartungen liegende Nachfrage in der Sparte Industrie zu einer Anhebung der Umsatzprognose führte.

„Das Umfeld ist für den Rest des Jahres weiterhin mit hohen Risiken behaftet“, sagte Klaus Rosenfeld, Vorsitzender des Vorstands der Schaeffler AG. „Zu Beginn des Jahres hatten wir für das Automotive-Geschäft einen Rückgang der globalen Automobilproduktion um 1 Prozent unterstellt. Jetzt müssen wir für das Gesamtjahr von einem Rückgang um 4 Prozent ausgehen. Das macht eine Anpassung unserer Wachstums- und Ergebnisprognose erforderlich. Wir werden gleichwohl alles daransetzen, mit Blick auf die Marge auf Gruppenebene das obere Ende unserer neuen Prognose zu erreichen.“

Ergebnis Schaeffler Gruppe 2. Quartal 2019

Im zweiten Quartal erwirtschaftete die Schaeffler Gruppe auf Basis vorläufiger Zahlen bei einem Umsatz in Höhe von rund 3.604 Millionen Euro (Vorjahr: 3.641 Millionen Euro) ein Ergebnis vor Finanzergebnis, at-Equity bewerteten Beteiligungen und Ertragsteuern (EBIT) von 253 Millionen Euro (Vorjahr: 382 Millionen Euro). Währungsbereinigt ging der Umsatz im zweiten Quartal um 2,0 Prozent zurück. Das Ergebnis vor Finanzergebnis, at-Equity bewerteten Beteiligungen und Ertragsteuern (EBIT) vor Sondereffekten lag im zweiten Quartal 2019 bei 284 Millionen Euro (Vorjahr: 404 Millionen Euro). Dies entspricht einer EBIT-Marge vor Sondereffekten im zweiten Quartal von 7,9 Prozent (Vorjahr: 11,1 Prozent, erstes Quartal 2019: 7,5 Prozent). Der Free Cash Flow vor Ein- und Auszahlungen für M&A-Aktivitäten der Schaeffler Gruppe erreichte im zweiten Quartal 6 Millionen Euro (Vorjahr: minus 5 Millionen Euro, erstes Quartal: minus 235 Millionen Euro). Im zweiten Quartal lagen die Investitionsauszahlungen (Capex) für Sachanlagen und immaterielle Vermögenswerte bei 221 Millionen Euro (Vorjahr: 289 Millionen Euro), was einer Investitionsquote vom Umsatz von 6,1 Prozent (Vorjahr: 7,9 Prozent, erstes Quartal 2019: 10,3 Prozent) entspricht.

„Trotz eines anhaltend schwierigen Umfeld und eines Umsatzrückgangs hat sich die EBIT-Marge im Vergleich zum Vorquartal verbessert. Der positive Free Cash Flow im zweiten Quartal und die reduzierte Capex-to-Sales-Ratio zeigen, dass unsere Maßnahmen zur Optimierung der Kapitaleffizienz zu greifen beginnen“, sagte Klaus Rosenfeld.

Ergebnis Sparten 2. Quartal 2019

Für die drei Sparten ergaben sich im zweiten Quartal und den ersten sechs Monaten folgende Ergebnisse:

Trotz des schwierigen Marktumfelds konnte die Sparte Automotive OEM im zweiten Quartal eine Outperformance der globalen Automobilproduktion um 3,3 Prozent erzielen, wofür insbesondere die positive Geschäftsentwicklung in der Region Americas maßgeblich war. Zudem konnte der Unternehmensbereich E-Mobilität im zweiten Quartal einen Auftrag eines globalen Premiumherstellers in der E-Motorenfertigung in Höhe von 1,1 Milliarden Euro gewinnen. Zu Jahresbeginn wurde das Effizienzprogramm RACE initiiert, dessen erste Phase momentan implementiert wird.

Die Geschäftsentwicklung der Sparte Automotive Aftermarket war geprägt von einem schwachen Verlauf in der Region Europa, der unter anderem durch Bestandskorrekturen einzelner Großkunden sowohl im Independent Aftermarket als auch im OES-Geschäft bedingt war. Bei einer rückläufigen Umsatzentwicklung lag die EBIT-Marge vor Sondereffekten im zweiten Quartal mit 15,7 Prozent im Rahmen der bisher gültigen Prognose für das Gesamtjahr.

Erneut konnte die Sparte Industrie in allen vier Regionen ein solides Umsatz- und Ergebniswachstum erzielen, das vor allem von der Region Greater China getrieben wurde. Hier betrug das währungsbereinigte Umsatzwachstum im zweiten Quartal 23 Prozent. Besonders stark war das Wachstum in den Sektorclustern Wind, Raw Materials und Railway.

„Die Transformation unseres Automotive-OEM-Geschäftes schreitet voran“, sagte Klaus Rosenfeld. „Dazu gehört, dass wir unser Produkt- und Leistungsangebot zukunftsorientiert anpassen. Der neue Milliarden-Auftrag im Unternehmensbereich E-Mobilität zeigt, dass wir auf dem richtigen Weg sind. Zugleich adressieren wir fortlaufend auch die strukturellen Herausforderungen innerhalb der Sparte.“

Auch in den Sparten Industrie und Automotive Aftermarket wurden im Jahr 2019 Effizienzprogramme gestartet. Über Details aller drei Programme wird die Schaeffler Gruppe auf dem diesjährigen Kapitalmarkttag am 11. September 2019 informieren.

Neue Prognose 2019

Auf Basis der vorläufigen Zahlen rechnet die Schaeffler Gruppe nunmehr für das
Jahr 2019 mit einem währungsbereinigten Umsatzwachstum um minus 1 bis 1 Prozent (vorher 1 bis 3 Prozent), einer EBIT-Marge vor Sondereffekten in Höhe von 7 bis 8 Prozent (vorher 8 bis 9 Prozent) und einem Free Cash Flow vor Ein- und Auszahlungen für M&A-Aktivitäten von 350 bis 400 Millionen Euro (vorher rund 400 Millionen Euro). Für die drei Sparten gelten die folgenden Prognosen:

Quelle:
Schaeffler
Autor:
Pressestelle
Link:
www.schaeffler.de/...
Keywords:
Schaeffler, Quartal, Prognose, Korrektur, Automiotive OEM, Korrektur, EBIT, Industriegeschäft, Sparten



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