2019-12-10
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Deutschlandweit einzigartige „Forschungsfertigung Batteriezelle“ kommt nach Nordrhein-Westfalen

Münster setzt sich als Standort durch: Landesregierung und Wissenschaftskonsortium aus Münster, Aachen und Jülich führen die Bewerbung aus Nordrhein-Westfalen zum Erfolg. Mehr als 200 Millionen Euro Finanzierung für die FFB durch die Landesregierung.

Bild: Land Nordrhein-WestfalenBild: Land Nordrhein-Westfalen

Die Landesregierung teilt mit:

Die „Forschungsfertigung Batteriezelle“ (FFB) kommt nach Nordrhein-Westfalen: Für die deutschlandweit einzigartige Forschungsfabrik für Batteriezellproduktion hat sich Münster in einem intensiven Bewerbungsprozess gegen fünf Mitbewerber-Standorte durchgesetzt. Die Entscheidung für Münster gab Bundesforschungsministerin Anja Karliczek am Freitag, 28. Juni 2019, in Berlin bekannt.

Ministerpräsident Armin Laschet: „Die Entscheidung der Bundesregierung für Münster als optimalen Standort für die Batterieforschungsfabrik ist ein starkes Zeichen für die Exzellenz unseres Wissenschafts- und Wirtschaftsstandortes und gleichzeitig Bestätigung für unsere intensive Arbeit in dem Bewerbungsprozess. Das Ergebnis zeichnet auch unsere großen Anstrengungen als Landesregierung auf dem Feld der E-Mobilität aus. Unser klares Ziel ist: Nordrhein-Westfalen soll zum Vorreiter, Antreiber und Impulsgeber der Elektromobilität werden. Die Erforschung und Entwicklung leistungsfähiger Speichertechnologien ist der wesentliche Erfolgsfaktor für eine nachhaltige Entwicklung im Energie- und Verkehrsbereich. Die Batterie hat als essentiell wichtige Zukunftstechnologie enorme strategische Bedeutung. Die Ansiedlung der FFB in Nordrhein-Westfalen ist ein Meilenstein auf diesem Weg. Unser Land bietet die besten Voraussetzungen für die Batterieforschung und –produktion.“

Die Landesregierung hat die Bewerbung des Standorts Münster von Beginn an intensiv begleitet und unterstützt. Für den Aufbau und den Betrieb der „Forschungsfertigung Batteriezelle“ wird das Land insgesamt mehr als 200 Millionen Euro zur Verfügung stellen. Nordrhein-Westfalen hatte sich mit einem Forschungskonsortium unter Federführung des Münster Electrochemical Energy Technology (MEET, Westfälische Wilhelms-Universität Münster) gemeinsam mit dem Lehrstuhl Production Engineering of E-Mobility Components (PEM) der RWTH Aachen und dem Forschungszentrum Jülich beworben. Nordrhein-Westfalen stellt ein bundesweites Exzellenzzentrum in der Batteriezellforschung und Produktionstechnologie. Herausragende Spitzenforscher wie Professor Martin Winter aus Münster (Leitung MEET) sowie seine Aachener Kollegen Professor Günther Schuh und Professor Achim Kampker (beide PEM) sind international führende Experten auf ihrem Gebiet.

Kultur- und Wissenschaftsministerin Isabel Pfeiffer-Poensgen: „Wir freuen uns sehr über die Anerkennung der hervorragenden wissenschaftlichen Leistungen, die mit der Entscheidung für das Konzept aus Münster, Aachen und Jülich verbunden ist. Das ist auch ein Erfolg des Engagements der Landesregierung für die Batterieforschung in Nordrhein-Westfalen. Der Standort Münster hat sich in einem Feld ausgesprochen starker Mitbewerber durchgesetzt. Gerne nehmen wir die Verantwortung an, die uns als Standort einer für ganz Deutschland wichtigen Einrichtung wie der FFB übertragen wurde. Alle Mitbewerber laden wir daher zu enger Zusammenarbeit ein, um gemeinsam die besten Ideen verwirklichen zu können.“

Prof. Dr. Andreas Pinkwart, Minister für Wirtschaft, Innovation, Digitalisierung und Energie: „Das ist ein Meilenstein für die Batterieentwicklung in Nordrhein-Westfalen: Unternehmen aus dem Bundesgebiet, aber auch aus China, Südkorea, Mexiko, den Niederlanden, Belgien und Frankreich haben unsere Bewerbung unterstützt, weil sie um die herausragende Qualität des Wissenschafts- und Wirtschaftsstandortes Nordrhein-Westfalen wissen. Klar ist, wir wollen eine Forschungsfabrik für ganz Deutschland sein und freuen uns auf die Zusammenarbeit mit den Mitbewerbern. Nur so können wir die vielfältigen Forschungsfragen lösen, die sich rund um die Batteriefertigung für vielfältige Anwendungen stellen – sei es in der Elektromobilität, in der Logistik, in der Robotik im Haushalt oder in der Produktion.“ 

Die Bewerbung des Nordrhein-Westfalen-Konsortiums für die FFB war von einer breiten Welle der Unterstützung in Wissenschaft und Wirtschaft getragen worden, unter anderem hatten mehr als 75 Unternehmen aus dem In- und Ausland ihre Unterstützung für das ambitionierte Projekt in Münster bekundet. Einrichtung und Betrieb der Forschungsfertigung sollen durch die Fraunhofer-Gesellschaft erfolgen.

Mehr Hintergrundinformationen zur Bewerbung von Münster finden Sie auf der Webseite des Landes Nordrhein-Westfalen.

Quelle:
Land Nordrhein-Westfalen
Autor:
Pressestelle
Link:
www.land.nrw/...
Keywords:
„Forschungsfertigung Batteriezelle“, Nordrhein-Westfalen, Bewerbung, Regierung, Investition, Batterie, Speicher, Forschung, Bewerbung, Sieger, Münster



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