2020-09-24
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Meldung von Hilma-Römheld GmbH

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Hilma überrascht auf der AMB mit Magnetspannplatten für die Zerspanung

Effektive 5-Seiten-Bearbeitung in einer Aufspannung

Hilchenbach, den 12. Oktober 2010. Mit zwei neuen Magnetspannplatten für die Zerspanung von Werkstücken überraschte die Hilma-Römheld GmbH auf der AMB 2010 in Stuttgart. Sie waren das dritte Highlight neben den bereits angekündigten zwei neuen Werkstück-Spannsystemen, dem Dreiecks-Spannturm TS 80 und dem KC 100 5AXIS für 5-Achs-Bearbeitungszentren. Die erstmals vorgestellten M-TECS SP 50 und M-TECS SP 70 runden die umfassende Produktpalette von Hilma um ein besonders vielseitiges und flexibles Spannsystem ab, das sich in kurzer Zeit bereits amortisiert.
Produktivitätsgewinn durch kurze Rüstzeiten und effiziente Bearbeitung
Die Magnetspannplatten bestehen je nach Größe aus bis zu 126 magnetisierbaren Quadratpolen mit Seitenlängen von 50 mm oder 70 mm. Werkstücke unterschiedlicher Größen und Gewichte lassen sich so mit einem einzigen Spannmittel schnell, sicher und exakt spannen. Hierzu werden die Bauteile gegen seitliche Anschläge oder mittels Polverlängerungen auf den Platten positioniert. Ein kurzer Stromimpuls magnetisiert dann die Platte und spannt das Werkstück dauerhaft. Mittels flexibler Polverlängerungen lassen sich auch Bauteile mit unebenen Konturen problemlos unterfüttern und stabil spannen; die kräftigen Magnete halten dünnwandige und empfindliche Werkstücke ebenfalls schonend und sicher. Ist das Werkstück ferromagnetisch, kann es direkt auf der Spannplatte gespannt werden; nichtmagnetische Bauteile lassen sich durch die Kombination der Magnetplatten mit einem Maschinenschraubstock oder einem Nullpunkt-Spannsystem Spannen. Ein erneuter Stromimpuls entmagnetisiert die Platte und gibt das Werkstück wieder frei.
Das gespannte Werkstück ist von fünf Seiten frei zugänglich und ermöglicht somit eine Rundumbearbeitung aller Seiten in einer Aufspannung. Vergleichsmessungen zeigen, dass die Ersparnis gegenüber mehrmaligem Einspannen und den damit verbundenen Feinjustagen bei etwa 30-50% der Rüstungszeit liegt. Die gleichmäßige und hohe Magnetkraft über das gesamte Werkstück verringert zudem Vibrationen bei der Bearbeitung, was zu präzisen Zerspanungsergebnissen führt und gleichzeitig den Verschleiß an den Werkzeugen vermindert.
Die neuen Magnetspannplatten sind auf gängigen Maschinen einfach und problemlos nachrüstbar. Mit Hilfe von Längs- und Quernuten werden sie einfach, schnell und exakt positioniert und anschließend mittels Spannpratzen an einem umlaufenden Spannrand befestigt.
M-TECS SP 50 und M-TECS SP 70 sind vielseitige und flexible Basiselemente, auf deren Grundlage sich individuelle Sonderlösungen und Kundenanpassungen, zum Beispiel zusätzliche T-Nuten, Befestigungsbohrungen, Anschläge oder Sonderabmessungen, leicht und schnell realisieren lassen.
Umfangreiche Erfahrung in der Magnetspanntechnik
Die Hilma-Römheld GmbH verfügt bereits seit 2003 über eine breite Erfahrung mit der Magnetspanntechnik. Zahlreiche Hilma-Magnetspannplatten werden seitdem in der Gummi- und Kunststoffindustrie, der Blechumformung und auf Warmkammer-Druckgießmaschinen eingesetzt.
Quelle:
Hilma-Römheld GmbH
Autor:
Guido Born
Link:
www.hilma.de/...



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