2024-06-19
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Japanische Unternehmen erforschen vertikale Kleinwindanlagen für Offshore-Betrieb

J-POWER, TEPCO, Chubu Electric, Kawasaki und Albatross haben eine gemeinsame Forschungsvereinbarung für ein Offshore-Windturbinen-Demonstrationsprojekt mit schwimmender Achse geschlossen.

Künstlerisches Konzept eines Windparks mit schwimmenden Vertikalachsern (Bild: Albatross Technology Inc.)Künstlerisches Konzept eines Windparks mit schwimmenden Vertikalachsern (Bild: Albatross Technology Inc.)

Die japanische Regierung will den Einsatz erneuerbarer Energiequellen maximieren, um bis zum Jahr 2050 CO2-Neutralität zu erreichen, wobei Offshore-Wind eine große Rolle einnehmen soll. Aufgrund der begrenzten Flachwassergebiete rund um die japanischen Inseln rücken vor allem schwimmende Offshore-Anlagen in den Fokus der Regierung, die hier noch großes Potenzial zur Kostensenkung sieht, um eine breite, wettbewerbsfähige Einführung zu fördern. Technologische Entwicklung und eine Steigerung der inländischen Produktion sind entscheidende Faktoren. 

Vor diesem Hintergrund werden die fünf Unternehmen ein Demonstrationsprojekt bauen, um gemeinsam eine experimentelle schwimmende Windturbine der nächsten Generation in kleinem Maßstab (20 kW) zu entwickeln. Der schwimmende Vertikalachser (FAWT) ist ein Konzept, bei dem eine vertikal ausgerichtete Windturbine von einem "rotierenden" zylindrischen schwimmenden Fundament getragen wird. Die Windturbine kann bei maximaler Leistung um 20 Grad gekippt werden, da sie so konstruiert ist, dass sie auch in gekipptem Zustand ihre Leistungsfähigkeit beibehält. Dies ermöglicht eine Verkleinerung des schwimmenden Fundaments und eine erhebliche Reduzierung der Ausrüstungskosten. Die Herstellungs- sowie Betriebs- und Wartungskosten sind außerdem erheblich niedriger als bei herkömmlichen Windkraftanlagen.

J-POWER, die Graduate School of Engineering der Universität Osaka und Albatross führen gemeinsam erste Studien zum FAWT-Konzept durch. Der Beginn der Tests stellt den nächsten Schritt in einem neuen Rahmen dar, in deren Rahmen kleine Versuchsversionen der FAWT in japanischen Gewässern installiert werden. Nachdem die Gültigkeit der Analyse- und Auslegungsmethode bestätigt wurde, wird dies zu einem Offshore-Demonstrationsprojekt in noch größerem Maßstab (Megawattklasse) führen.

Die fünf an dem Projekt beteiligten Unternehmen werden ihr jeweiliges Fachwissen nutzen, um gemeinsam die FAWT zu entwickeln.

 

Quelle:
TEPCO
Autor:
Windmesse Redaktion
Email:
presse@windmesse.de
Keywords:
Japan, Regierung, offshore, WIndkraftanlage, Vertikalachser, Fläche, Forschung, Demonstration, Kosten, Entwicklung, Fundament



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