2017-08-23
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Meldung von Weidmüller GmbH & Co. KG

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Weidmüller auf der "Husum Wind 2017" - Halle 5, Stand 5B26

Vernetzte Digitalisierungs- und Automatisierungs-Technologien für Windenergieanlagen / Industrial Analytics für Windenergieanlagen / Passgenaue Automatisierungslösungen für die Windenergie der Zukunft

Passgenaue Lösungen für die Automatisierung von Kleinwindenergieanlagen (Grafik: Weidmüller)Passgenaue Lösungen für die Automatisierung von Kleinwindenergieanlagen (Grafik: Weidmüller)

Auf der „Husum Wind 2017“ präsentiert Weidmüller passgenaue Lösungen für Windenergieanlagen, dazu gehören unter anderem Digitalisierungs- und Industrial Analytics-Systeme zur Zustandsüberwachung sowie Teilapplikationen in Windenergie­anlagen. Ergänzt wird das Angebot durch komplette Automatisierungs- Lösungen für Kleinwindenergieanlagen. Als langjähriger und erfolgreicher Partner der Windindustrie verfügen die Spezialisten des „Weidmüller Wind-Teams“ über eine breite Expertise sowie tiefes Verständnis für Kundenapplikationen. Die Experten stehen an allen Messetagen für einen intensiven Kundendialog zur Verfügung.

Digitalisierung und Industrial Analytics

Digitalisierungs-Lösungen halten vermehrt in der Windindustrie Einzug, beispielsweise Industrial Analytics. Mit der von Weidmüller angebotenen flexiblen und skalierbaren Analytics-Lösung lassen sich Fehler in Windenergieanlagen voraussagen. Das Ganze hat nichts mit „Hellseherei“ oder Vorhersagen aus der „Glaskugel“ zu tun, sondern basiert auf handfeste mathematische und statistische Verfahren, die das Verhalten einer Windkraftanlage beschreiben und analysieren. Die Sensoren der Windenergieanlagen stellen in den meisten Fällen schon heute ausreichend Daten zur Verfügung, so dass man erstmals auf die Montage von zu­sätzlichen Sensoren verzichten kann. Und wie ist der genaue Ablauf? Die Ingenieure von Weidmüller starten ganz einfach mit allen vorhandenen Daten, aus denen das Anlagenverhalten gelernt wird. Anschließend werden die Daten reduziert und nur jene betrachtet, die zum eigentlichen Anlagenverständnis erforderlich sind. Es geht nicht nur darum, historisch Daten zu analysieren, sondern vor allem darum, Vorhersagen zu treffen. Bei den Analysen steht der Betreiber und/oder Produzent der Windenergieanlage im Mittelpunkt – sein Know-how ist sehr wichtig. Die Analysesoftware kann einen Fehler zwar mit einer bestimmten Wahr­scheinlichkeit vorhersagen – Voraussetzung hierfür ist jedoch stets, dass er zuvor klassifiziert worden ist. Nur der Anwender kann bewerten, ob eine Anomalie tat­sächlich als kritischer Fehler einzustufen ist.

Die Spezialisten des „Wind-Team“ kennen die Applikationen ihrer Kunden und sind daher in der Lage, spezifische Analytics-Funktionalitäten für die Windenergieanlagen anzubieten. Das Besondere dabei ist, das Weidmüller Prognosen nicht für ein­zelne Komponenten trifft, sondern alle verfügbaren Informationen zusammenfasst, so dass ein umfassender Blick auf die Anlage möglich ist. Die Kunden profitie­ren von Beratung, Engineering, Software und Hardware, die an ihre individuellen Bedürfnisse angepasst wird. Dabei kann die Analytics-Software sowohl auf den Weidmüller Automatisierungskomponenten als auch in der Cloud eingesetzt werden. Wie die Topologie letztlich aussieht, entscheidet sich in engem Dialog mit dem Kunden. Der Weidmüller Anspruch ist kein Standardpaket anzubieten, sondern stets eine flexible, skalierbare Gesamtlösung.

Weidmüller BLADEcontrol® warnt rechtzeitig vor Schäden und Vereisung

Mit BLADEcontrol® offeriert Weidmüller ein innovatives System zur Über­wachung der Rotorblätter von Windenergieanlagen. Die sensible Sensorik von BLADEcontrol® erkennt Beschädigungen oder eine Vereisung bereits im Initialstadium. So lassen sich frühzeitig entsprechende Maßnahmen einleiten, die einen Anlagenstill­stand vermeiden. Bei schwerwiegenden Schäden sendet BLADEcontrol® ein Signal an die Anlagensteuerung, die daraufhin die Anlage sofort stoppen und einen Blattbruch verhindern kann. Das System besteht aus Sensoren an den Rotorblättern, einem Nabenrechner, einer optionalen Datenübertragung via WLAN, einem Auswertungs- und Kommunikationsrechner, einem Datenbankrechner sowie einer webbasierten grafischen Benutzer­oberfläche. BLADEcontrol® kommt in neu zu errichte­ten, wie auch in Bestandsanlagen, zum Einsatz. Es lässt sich problemlos in­stallieren oder nachrüsten.

Automatisierungslösung für Kleinwindenergieanlagen

Herzstück einer Kleinwindenergieanlage ist dessen Steuerung. Weidmüller konzipiert und fertigt spezifisch ausgelegte Boxen und Schaltschränke zur Automatisierung von Kleinwindenergieanlagen, beispielsweise die Top- und Bottom-Box. Dadurch erhalten die Kunden Sicherheit durch eine Fertigung der Anlagenenteile nach industriellem Standard. Die Vorteile im Einzelnen sind:

  • Planung und Umsetzung nach individuellen Anforderungen
  • Ausgelagerte Assemblierung durch Fachkräfte
  • Endgeprüfte Auslieferung der Schaltschränke und Boxen zur unmittelbaren Inbetriebnahme.

Das Weidmüller “Wind Team” begleitet das Projekt - Automatisierung einer Kleinwindenergieanlage - in allen Phasen, angefangen bei der Konzeption der ersten Idee über das Engineering bis hin zum abschließenden Integrationstest. Das Projektmanagement überzeugt mit Know-how und dem Einsatz modernster Dokumenten- und Projektmanagementsystemen. Durch die enge Verzahnung von Hard- und Software-Engineering ist sichergestellt, dass alle Phasen des Projektlebenszyklus effizient und professional umgesetzt werden. Darüber hinaus unterstützt Weidmüller mit einem umfangreichen Dienstleistungspacket seine Kunden. Dazu gehören: ein professioneller Support während der Inbetriebnahme, Schulungen und Consulting, ein After-Sales-Service, diverse Trainings und zum guten Schluss noch der persönliche Support durch Mitarbeiter des „Wind-Teams“.

Teilapplikationen in Windenergie­anlagen – die Turmaufstiegsbeleuchtung

Das Bestreben von Weidmüller ist es, nicht nur einzelne Komponenten zu liefern, sondern Lö­sungskonzepte zu erarbeiten, die Arbeitsprozesse vereinfachen und die Anlagenef­fizienz steigern. Mit „FieldPower® Wind Energy“ befindet sich dazu ein entsprechendes Beleuchtungs- und Installationssystem im Portfolio, das diese Auf­gabe bestmöglich umsetzt. Kernelement ist der Einsatz von LED-Leuchten, die sich durch einen sehr niedrigen Stromverbrauch und eine lange Lebensdauer auszeich­nen. Für die unter­schiedlichen Anwendungsbereiche in einer Windenergieanlage wurden zwei Vari­anten entwickelt: Die „FieldPower® MONO LED“ und die „FieldPower® DUO LED“. Die „FieldPower® MONO LED“ eignet sich dank ihres ungerichteten Lichteinfalls beson­ders für das Ausleuchten großer Flächen und Arbeitsbereiche, z.B. in Gondel und Nabe. Die „FieldPower® DUO LED“ ist speziell für Anforderungen in Auf- und Ab­stiegsbereichen konzipiert. Durch ihre Bauform liefert sie zu zwei Seiten gerichtetes Licht und gewährleistet so eine optimale Ausleuch­tung entlang von Gehwegen und Leitern. Zusammen mit einem kompletten System für die unterbrechungsfreie Stromversorgung, einer Fernüberwachung und wahlwei­sen Outlets ergibt sich eine optionale installationsfertige Lösung für die Beleuch­tung, optionale Notbeleuchtung und Stromversorgung der gesamten Anlage. Die neue Lösung lässt sich via „Plug-and-Play“ schnell installieren.

Weidmüller – elektrische Verbindung, Übertragung und Wandlung von Energie, Signalen und Daten im industriellen Umfeld. – Let’s connect.

Quelle:
Weidmüller
Autor:
Horst Kalla
Email:
horst.kalla@weidmueller.de
Link:
www.weidmueller.com
Keywords:
Weidmüller, HUSUM Wind, Messe, Digitalisierung, Automatisierung





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