2018-11-20
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EnBW verfolgt Windkraftprojekt im ‚Prälatenwald‘ nicht weiter

Lasermessungen ergeben unzureichende Windgeschwindigkeiten

Mit so einem LiDAR-Gerät wurden fast ein Jahr lang die Windgeschwindigkeiten gemessen (Bild: EnBW)Mit so einem LiDAR-Gerät wurden fast ein Jahr lang die Windgeschwindigkeiten gemessen (Bild: EnBW)

Die EnBW verfolgt die Planungen für einen Windpark auf dem Höhenrücken zwischen Münstertal und Ehrenkirchen nicht weiter. Die Entscheidung erfolgte auf Basis der seit Juni 2017 vorgenommenen Windmessungen.

Jeweils gut 3000 Kilowatt hätten die insgesamt drei geplanten Anlagen im Idealfall leisten und damit rechnerisch über 5500 Haushalte mit Strom aus erneuerbaren Energien versorgen können. Die Flächen sollten von den beiden Gemeinden, dem Forst BW sowie einem privaten Eigner an die EnBW verpachtet werden, die das öffentliche Ausschreibungsverfahren dafür gewonnen hatte. Dabei stand für den Energieversorger stets die Wirtschaftlichkeit im Mittelpunkt. Im Juni 2017 war deswegen eine Messkampagne mithilfe eines moderen Laserystems (LiDAR) gestartet worden. Die hatte laut Projektleiter Andreas Heizmann bereits nach neun Monaten klar ergeben, dass sich die ursprünglichen Erwartungen an den Standort „bei weitem nicht erfüllen“. Hinzu kämen ein aufwändig zu erstellender Netzanschluss sowie eine komplizierte Zuwegung für die Großkomponenten.

Parallel zu den Windmessungen in dem Gebiet, das sich vom Hexenboden über Maistollen, Rödelsburg, Lattfelsen bis zum Laitschenbacher Kopf zieht, hatte die EnBW bereits Vorarbeiten zu den Auswirkungen des Projekts auf Mensch und Natur in die Wege geleitet. Die Ergebnisse zur Ausbreitung von Schall und Schattenwurf waren zuletzt im September 2017 öffentlich in der Belchenhalle in Münstertal vorgestellt worden. Das LiDAR-Messgerät soll in den nächsten Tagen abgebaut werden.

Hintergrund:

‚LiDAR‘-Systeme (Light detection and ranging) senden Laserstrahlen innerhalb kürzester Zeit nacheinander in verschiedene Himmelsrichtungen. Die Rückstreuung an den Partikeln in der Atmosphäre erlaubt sehr genaue Rückschlüsse auf die aktuelle Windgeschwindigkeit sowie Windrichtung in verschiedenen Höhen bis zu 200m. Zusätzliche Sensoren erfassen die Temperatur und Luftfeuchtigkeit sowie den Luftdruck. Alle Messdaten werden kontinuierlich aufgezeichnet und täglich über ein GSM-Modem übertragen. Die hochflexibel Technik passt in einen Container auf einem Anhänger und ist damit auch Platz sparend.

Quelle:
EnBW
Autor:
Pressestelle
Link:
www.enbw.com/...
Keywords:
EnBW, Windmessung, LiDAR, Prälatenwald, Windpark




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