2020-06-01
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Unternehmerische Verantwortung en vogue durch sich abzeichnende Ölkrise

London, 23. August 2005 - Da die Welt einer Periode mit höchsten Spitzenpreisen für Öl, die bereits die Siebzig-Dollar-Marke pro Barrel erreichen, entgegensieht, werden Strategien unternehmerischer sozialer Verantwortung und sauberer Energietechnologien in steigendem Maße attraktiv sowohl für Investoren wie auch für Verbraucher. Während sich Analytiker Sorgen um Knappheiten bei der Ölversorgung machen, sind Verschiebungen im Verbraucherverhalten vorgesehen, um verfrühte Auswirkungen des neuesten "Energieschocks" zu entschärfen.

Einer von GlobeScan Inc. durchgeführten Umfrage zufolge hat die Hälfte der breiten Öffentlichkeit in Nordamerkika, Australien und Westeuropa entweder selbst etwas über unternehmerische soziale Verantwortung (Corporate Social Responsibility, CSR) gelesen oder durch andere davon gehört. Chris Coulter, der Direktor von CSR Research, sagt: "Die Umfrage zeigt nicht nur, daß die breite Öffentlichkeit eine potentielle Hörerzielgruppe darstellt, sondern auch, daß solche Berichte für die Unternehmen eine einflußreiche Art und Weise sein können, ihren Einsatz für CSR bekannt zu machen und schließlich ein höheres Ansehen und damit einen steigenden Marktanteil zu erreichen."

BP, eines der größten Unternehmen der Welt, hat schon seit langem den Bedarf für einen Wechsel eingesehen. Mit einer Kehrtwendung, die die mancher Nationalstaaten in den Schatten stellt, und als Ölkonzern steht das Unternehmen in direkter Verbindung mit den großen ökologischen Herausforderungen. BP hat daher seine Geschäftsstrategie bereits vor einigen Jahren umorientiert und ist heutzutage auch einer der weltgrößten Produzenten von Photovoltaikanlagen. Dennoch würden Kritiker mehr kräftige Investitionen in intelligente Technologien begrüßen.

Saubere Technologien sind en vogue und ökologisch; Marketingberater Delia Montgomery erklärt, was die Verbraucher beeinflußt: "Bewußt lebende Menschen aus aller Welt wollen, daß unsere unnötig giftige Lebensweise ein Ende findet, doch Geld und Politik verhindern viele Projekte. Dennoch werden wir als aufmunternde Überraschung Zeuge von einer Menge von Geschäftszweigen, die sich in kreativer Art und Weise gegen Umweltverschmutzungen auflehnen. Eine gesunde Lebensweise die gerade in Mode ist gilt als ausgesprochen cool, und noch bemerkenswerter ist, daß es heutzutage umweltverträgliche Angebote für jede Altersgruppe und jeden Lebensstil gibt."

Darstellungen der International Energy Agency zeigen, daß bereits 20 Prozent der weltweit genutzten Energie aus erneuerbaren Energien stammt; 77 Prozent werden aus Öl, Gas und Kohle erzeugt und etwa 3 Prozent stammen aus 440 Atomreaktoren. Milan Nitzschke, Vorstandsvorsitzender der German Renewable Energy Association, die den größten globalen Markt für erneuerbare Energien repräsentiert, kommentiert: "Da die Öl-, Gas- und auch Uranreserven knapp werden, kann die sich ausweitende Lücke am besten durch grenzenlose erneuerbare Quellen geschlossen werden."

Um die Wichtigkeit internationaler Märkte für saubere Energie zu untermauern, will die City Player Euromoney Aktiengesellschaft zum zweiten Mal den Euromoney and Ernst & Young Preis für Erneuerbare Energie ausschreiben, bei dem Projekte und Unternehmen ausgezeichnet werden, die besonders gute Geschäftsmethoden in bezug auf die Finanzierung, Projektentwicklung und unternehmerische Verantwortung bei erneuerbaren Energien gezeigt haben. Die Preisverleihung wird am 22. September 2005 anläßlich des siebten jährlichen Renewable Energy Finance Forums (REFF) im Royal Gardens Hotel in Kensington, London, stattfinden.

Quelle:
www.windfair.net
Autor:
Torsten Nieland
Email:
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