2020-07-05
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Wilhelmshaven wappnet sich für die Zukunft

Druckfrischer Hafenentwicklungsplan gibt Planungssicherheit und nennt Chancen

Eine neue Planungsgrundlage für den Hafen Wilhelmshaven liegt vor: der Hafenent-wicklungsplan (HEP) Wilhelmshaven. Er ist das Ergebnis einer detaillierten Abstim-mung der Hafenakteure. Der neue HEP bringt für alle hafengebundenen Nutzungen Planungssicherheit und nennt die Entwicklungschancen, die mit den projektierten Ausbauten in greifbare Nähe rücken.

Deutschlands Tiefwasserhafen Wilhelmshaven steht vor großen Veränderungen mit Auswir-kungen auf alle Hafenteile. Der projektierte JadeWeserPort, ein Containerterminal am 18,5 Meter tiefen Jadefahrwasser, soll zur Aufnahme der größten Containerschiffe ab 2005 ent-stehen. Außerdem plant der britische Konzern INEOS/EVC den Ausbau des Chemiestandor-tes Wilhelmshaven zu einem Produktionsstandort in einem vernetzten europäischen Ver-bundsystem. Beide Großprojekte werden im Äußeren Hafen direkt an der Jade realisiert. Neben den hier bereits vorhandenen Unternehmen der Energiewirtschaft werden JadeWe-serPort und Chemiepark in der Bau- und Betriebsphase auf ein Netzwerk vieler Branchen angewiesen sein, beispielsweise für Bau, Transport, Logistik und Produktion.
Für weitere Ansiedlungen sind freie Flächen am Äußeren Häfen – hier sind insgesamt 1000 ha verfügbar – und im Inneren Hafen vorhanden. Der Schiffsverkehr zum Inneren Hafen läuft durch die Doppelkammern der großen Seeschleuse. Die Sicherung und der Ausbau des Inneren Hafens – darunter Umschlagsbetriebe, Serviceunternehmen und Werften – ist er-klärtes Ziel des HEP.
Verantwortlich für das Planwerk sind das Land Niedersachsen und die Stadt Wilhelmshaven. Sie entwickelten die Hafengebiete mit Ausnahme der im Bundeseigentum befindlichen Flä-chen für die Deutsche Marine. Für die Belange der Hafenwirtschaft zeichnete bei der Ausar-beitung des HEP die Wilhelmshavener Hafenwirtschafts-Vereinigung e.V. verantwortlich.
Unter Federführung der Bezirksregierung Weser-Ems waren weiterhin maßgeblich an der Erstellung des HEP beteiligt: der Allgemeine Wirtschaftsverband Wilhelmshaven-Friesland e. V., die Oldenburgische Industrie- und Handelskammer, die Stadtwerke Verkehrsgesellschaft Wilhelmshaven GmbH sowie die JadeWeserPort Realisierungsgesellschaft mbH & Co. KG.
Erste Kontaktadresse für Anfragen ist die Wilhelmshavener Niederlassung der zukünftigen Niedersachsen Ports GmbH & Co. KG (N-Ports).
Quelle:
Seaports of Niedersachsen GmbH







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