2018-08-14
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Schunk ist jetzt Milliardenunternehmen

Technologiekonzern erwirtschaftet 2015 abermals Rekordumsatz

Die Schunk Group hat im Jahr 2015 mit 1,065 Milliarden Euro einen Rekordumsatz erzielt. Damit hat der Technologiekonzern zum ersten Mal die Milliardengrenze überschritten. Die Schunk Group hat im Jahr 2015 mit 1,065 Milliarden Euro einen Rekordumsatz erzielt. Damit hat der Technologiekonzern zum ersten Mal die Milliardengrenze überschritten.

1,065 Milliarden Euro hat die Schunk Group im vergangenen Jahr umgesetzt. Damit hat der Technologiekonzern, der seinen Sitz im hessischen Heuchelheim hat, seinen Umsatz gegenüber 988 Millionen Euro im Vorjahr um 7,8 Prozent gesteigert.

„Das ist nicht nur der höchste Umsatz der Unternehmensgeschichte, sondern auch das erste Mal, dass wir die Milliardenschwelle überschreiten“, bringt Dr. Arno Roth, Vorsitzender der Unternehmensleitung der Schunk Group, die ausgezeichneten Zahlen auf den Punkt. Dieses herausragende Ergebnis habe Schunk vor allem deshalb erzielen können, weil das Unternehmen seine Strukturen stärker auf die jeweiligen Märkte ausgerichtet und seine unterschiedlichen Kundenbranchen noch marktgerechter als früher betreut habe, erklärt Dr. Roth die wichtigsten Gründe für das gute Geschäftsjahr 2015. „Das zeigt den Erfolg der Schunk Group als technologisch differenzierter Nischenanbieter, der auf einer Vielzahl von hochspezialisierten Märkten weltweit seine Kunden mit Hightech-Lösungen bedient. Damit gehört die Schunk Group zu den bedeutendsten Industrieunternehmen in Hessen und ist einer der größten industriellen Arbeitgeber in Mittelhessen.“

Wachstum in allen Geschäftsbereichen und allen Regionen

Besonders positiv beurteilt Schunk, dass der Umsatz in allen Geschäftsfeldern und in allen Regionen gewachsen ist. Besonders stark hat mit einem zweistelligen Wachstum die Division Weiss Group zugelegt. Weiss hat sich in der Umweltsimulation und der Klimatechnik mittlerweile als Weltmarktführer in seinen Nischensegmenten profiliert und genießt ein starkes Vertrauen und eine hohe Akzeptanz bei den Kunden. „Vergleicht man unsere Umsatzverteilung weltweit, so ist Schunk insbesondere in Amerika und Asien gewachsen“, so Dr. Roth weiter. Diese Regionen habe Schunk als strategische Wachstumsregionen definiert und verzeichne dort nun ein besonders hohes Wachstum.

Schunk will weiter wachsen

Die Mitarbeiterzahl hat sich 2015 leicht erhöht auf rund 8.100, was auch auf den Kauf des Prüfanlagenherstellers Imtech ATS und die Übernahme der Beschäftigten zurückzuführen ist. ATS baut und betreibt weltweit komplette Anlagen und Prüfstandsmodule, die insbesondere in der Automobil- und Zulieferindustrie zur Prüfung und Simulation von Umweltbedingungen zum Einsatz kommen. Der Bereich ist jetzt Teil der Weiss Umwelttechnik mit Sitz in Reiskirchen, die dadurch um Standorte in Hamburg, Stuttgart, China und Thailand erweitert wurde.

Für die kommenden Jahre hat Schunk ein weiteres Wachstum bei der Mitarbeiterzahl geplant, insbesondere in Deutschland, Westeuropa und Asien ist die Schaffung von weiteren Stellen vorgesehen.

Innovationen als Schlüssel zum Erfolg

Weiter verstärkt hat Schunk seine Anstrengungen, Innovationen in den Markt zu bringen. Dazu hat das Technologieunternehmen eigens einen internen Innovationswettbewerb ins Leben gerufen, bei dem über alle Geschäftsfelder hinweg die besten neuen Produkte ermittelt werden.

Eine der auf diesem Weg ausgezeichneten Innovationen von Schunk ist das 3D-Druckverfahren IntrinSiC, das einen Durchbruch in der Fertigung von Konstruktionselementen aus Industriekeramik markiert. Damit können aus dem Werkstoff Siliziumcarbid mittels 3D-Druck Komponenten hergestellt werden, die bisher wegen ihrer Komplexität und Größe nicht realisierbar waren. Interessant ist das neue Fertigungsverfahren vor allem für Hersteller von Bauteilen, die eine besonders hohe Steifigkeit und Festigkeit aufweisen sollen. Denn die nahezu diamantharte, jedoch relativ leichte Keramik dehnt sich im Vergleich zu anderen Werkstoffen wie Stahl bei hohen Temperaturen kaum aus und bietet eine extreme Formstabilität. Mit traditionellen Fertigungsverfahren – also Gießen, Pressen oder Strangziehen – war eine individuelle Formgebung in Top-Qualität nicht erreichbar. Das später diamantharte Siliziumcarbid liegt zunächst als Pulver vor und wird mit einem Bindemittel gemischt. Anhand von CAD-Konstruktionsdaten modelliert ein 3D-Drucker anschließend Schicht für Schicht das gewünschte Bauteil. Nach spezieller Vorbehandlung, Brennen und Feinschliff ist das gewünschte Produkt fertig. Der 3D-Druck mit IntrinSiC ist deutlich schneller und der Materialeinsatz geringer als bei der herkömmlichen Technik. Das Verfahren ist für Kunden aus unterschiedlichsten Branchen interessant, es liegen bereits Kundenanfragen aus aller Welt vor und zahlreiche Bemusterungen sind durchgeführt worden – damit will Schunk weitere Marktanteile auf dem Hightech-Feld der Hochleistungskeramik gewinnen.

Schunk beteiligt Mitarbeiter am Gewinn

„Gerade unsere Innovationen zeigen, dass für den Erfolg von Schunk der Ideenreichtum und das Engagement seiner Mitarbeiter entscheidend sind“, betont Dr. Roth weiter. Daher erhalten alle Beschäftigten auch in diesem Jahr eine Gewinnbeteiligung, die für Beschäftigte in Deutschland bis zu 3.750 Euro betrage.

Zugleich unterstreicht Dr. Roth, dass die Mitarbeiter von Schunk von der ausgezeichneten Aus- und Weiterbildung sowie einer herausragenden Personalentwicklung profitieren. So ist ein Auszubildender der Tochterfirma Weiss Umwelttechnik im vergangenen Jahr der beste deutsche Mechatroniker für Kältetechnik geworden. Für bestehende Mitarbeiter habe das Unternehmen das Personalentwicklungsprogramm Schunk CAMP aufgelegt, mit dem Mitarbeiter systematisch auf Führungsaufgaben vorbereitet werden. Auch künftige Geschäftsführer durchlaufen dieses Programm. Und ab diesem Jahr gibt es das Global Graduate Program, das sich an High Potentials richtet und mit dem weltweit hochqualifizierte und international erfahrene Hochschulabsolventen ausgebildet werden. „Das zeigt mir, dass wir als Unternehmen eine herausragende Aus- und Weiterbildung und jungen Leuten Raum für Entwicklung bieten“, resümiert Dr. Roth.

Ausblick: Umsatzziel 1,5 Milliarden Euro bis 2020

Die konjunkturellen Aussichten für das Jahr 2016 beurteilt Schunk durchwachsen, wobei das Unternehmen auch 2015 bewiesen hat, dass es schneller wachsen kann als die Märkte. „Wir haben eine gute Strategie für das Gesamtunternehmen und ich bin sehr zuversichtlich, dass 2016 – auch wenn die Konjunktur nicht so gut ist – noch erfolgreicher sein wird als 2015“, äußert sich Dr. Roth. „So kommen wir unserem Ziel, einem Umsatz von 1,5 Milliarden Euro im Jahr 2020, wieder einen Schritt näher.“

Dieses Wachstumsziel untermauert Schunk mit einem Investitionsvolumen von 91,5 Millionen Euro für das Jahr 2016, das unter anderem dem Versand am Standort Heuchelheim, einem Blechverarbeitungszentrum in Reiskirchen, einem neuen Büro- und Kantinengebäude in Österreich und der Erweiterung des Standorts in Mexiko zugutekommen soll.

Quelle:
Schunk
Link:
www.schunk-carbontechnology.com/...
Windenergie Wiki:
Hamburg



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