2024-07-19
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ZF bleibt weiterhin ein Jobmotor

Mitarbeiterzahl des Technologiekonzerns steigt 2013 um sechs Prozent auf rund 72.600 / Umsatz erreicht 16,8 Milliarden Euro / Operatives Ergebnis und Umsatzrendite verbessert

Die ZF Friedrichshafen AG hat sich im Jahr 2013 einmal mehr als Jobmotor in Deutschland erwiesen: Der Technologiekonzern mit Sitz in Friedrichshafen schuf weltweit rund 4.200 zusätzliche Arbeitsplätze; mit 2.000 Stellen ist nahezu die Hälfte davon in Deutschland entstanden. Der Umsatz stieg im gleichen Zeitraum um acht Prozent von 15,5 auf 16,8 Milliarden Euro.

„ZF ist im vergangenen Jahr wieder überdurchschnittlich stark gewachsen“, sagte der ZF-Vorstandsvorsitzende Dr. Stefan Sommer am Mittwoch bei der Bilanzvorlage in Stuttgart. „Diese Entwicklung konnten wir – ob in Europa, den USA oder China – nur mit zusätzlichen qualifizierten und engagierten Mitarbeitern bewältigen.“ Aufgrund der Neueinstellungen beschäftigt ZF mittlerweile weltweit rund 72.600 Menschen, davon 41.900 an den deutschen Standorten. Das entspricht insgesamt einem Aufbau von sechs Prozent.

Die Mitarbeiterzahl ist damit im vergangenen Jahr annähernd so stark gestiegen wie der Konzernumsatz, der mit einem Plus von acht Prozent den Wert von 16,8 Milliarden Euro erreichte. „Vor allem die Region Asien-Pazifik hat uns dabei mit einem Umsatzzuwachs von 15 Prozent einen besonderen Impuls gegeben“, sagte Sommer. Dort habe ZF neue Achsmontagewerke in China und Malaysia eröffnet und neue Aufträge gewonnen.

Mit einem Umsatz von jeweils rund drei Milliarden Euro sind Nordamerika und Asien-Pazifik nach Europa die wichtigsten Auslandsmärkte für den Technologiekonzern, auch wenn das Umsatzwachstum mit acht Prozent in Europa und fünf Prozent in Nordamerika geringer ausfiel als jenes in Fernost. In Gray Court, South Carolina, hat ZF im Juli 2013 ein neues Getriebewerk für 8- und 9-Gang-Automatgetriebe eröffnet, das aufgrund der hohen Nachfrage nach diesen Produkten bereits erweitert wird. „Die Vereinigten Staaten sind eine wichtige Säule unseres Geschäfts“, betonte Sommer. „Mit dem neuen Werk sind wir dort gut aufgestellt, um unsere Kunden zuverlässig beliefern zu können.“ Sommer kündigte an, dass ZF das neue 9-Gang-Automatgetriebe voraussichtlich von 2017 an auch in China für den asiatischen Markt produzieren werde. Durch diese breite Lokalisierung der Fertigung wolle das Unternehmen eine zu starke Abhängigkeit von einer Marktregion vermeiden.

Betrachtet man das Umsatzwachstum nach Divisionen, so haben die Pkw-Antriebs- und Pkw-Fahrwerktechnik mit einem Zuwachs von 15 und 11 Prozent am stärksten zugelegt. Die Nutzfahrzeugtechnik steigerte ihren Umsatz um sieben Prozent; in den Geschäftsfeldern Elektronische Systeme und ZF Services ging es um vier und sechs Prozent nach oben. Diese Sparten profitierten von einer weltweit stärkeren Nachfrage, während die Industrietechnik mit eher schwächeren und teils sehr volatilen Marktentwicklungen konfrontiert war und daher um neun Prozent geringere Umsätze verzeichnete.

Wie in den vergangenen Jahren hat ZF auch 2013 mit 836 Millionen Euro rund fünf Prozent seines Umsatzes für Forschung und Entwicklung aufgewandt. Die Investitionen in Sachanlagen lagen mit 954 Millionen Euro hingegen um sieben Prozent unter dem Vorjahreswert.

ZF hat im vergangenen Jahr nicht nur den Umsatz gesteigert, sondern auch die Ergebnissituation verbessert. Das operative Ergebnis stieg um 27 Prozent von 597 auf 756 Millionen Euro; die Umsatzrendite erhöhte sich von 3,8 auf 4,5 Prozent. „Wir haben sehr stark an unseren Kostenstrukturen gearbeitet und sie weiter verbessert“, sagte ZF-Finanzvorstand Dr. Konstantin Sauer. „Davon profitieren wir nun.“ Ebenso wirkten sich die Neuorganisation der Materialwirtschaft und die eingeleiteten Optimierungen des Net Working Capital positiv auf die Ergebnis- und Liquiditätssituation des Konzerns aus.

„In diesem Jahr wird ZF von der positiven Marktentwicklung in den meisten Marktregionen und Branchen profitieren“, sagte ZF-Chef Sommer. Die 2013 in Betrieb genommenen Standorte würden ihre Produktion deutlich erhöhen. Für das laufende Jahr rechnet Sommer daher mit einem Wachstum „im hohen einstelligen Prozentbereich“. Ebenso solle das Ergebnis weiter verbessert werden. Der Technologiekonzern erwartet einen Aufbau von rund 2.000 Stellen weltweit, ein Viertel davon in Deutschland.

 

Quelle:
ZF
Link:
www.zf.com/...







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