2017-11-24
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Windenergie Wiki: "Rotorblatt-Kontrolle"

Rotorblatt-Kontrolle

In Deutschland drehen sich ca. 27.000 moderne Windkraftanlagen verschiedenster Größen und Leistung. Damit diese störungsfrei laufen, sind Instandhaltungsarbeiten notwendig inklusive der Begutachtung, Wartung und Reparatur der Rotorblätter.

Zugriff auf die Blätter wird durch komplexe Arbeitsbühnen ermöglicht mit kurzer Rüstzeit unabhängig von der Nabenhöhe. Aufgrund der speziellen Anschlagpunkte und der Aufhängung im Maschinenhaus kann der Rotor jeder Zeit weitergedreht werden und gewährleistet eine zügige Abarbeitung. Größere Reparaturarbeiten können an verschiedenen Positionen des Rotorblattes zeitgleich vorgenommen werden. Stillstandzeiten der Windkraftanlage werden auf ein Minimum reduziert.

Für die Begutachtung der Anlagen werden zugelassene Höhenarbeiter der Seilzugangstechnik eingesetzt, die eine schnelle und Kosten sparende Durchführung ermöglichen. Die Seilzugangstechnik ist nicht nur bei der Anfertigung von Schadensdokumentationen von Vorteil, sondern ebenso bei der Kontrolle und Wartung der Blitzschutzeinrichtungen.

Die vielfältigen Kontrollarbeiten an Rotorblättern beinhalten Wartungsarbeiten an der Tipmechanik sowie Kontrolle der Wasserablaufbohrungen. Aerodynamische Bauteile werden auf festen Sitz und Vollzähligkeit überprüft.

Die stark belasteten Blattoberflächen sollten regelmäßig geprüft werden. Risse, Lunker, Blitzschäden, Gelcoat-Abplatzungen, Montage- und Handhabungsschäden sowie Delaminierungen sind mögliche Schadensbilder.

Der Blattinnenraum wird soweit begehbar überprüft. Hierzu gehören Sichtprüfung der Hydraulikzylinder und Schlauchsysteme sowie Schmauchspuren oder Blitzschlag. Das Tipseil wird auf festen Sitz überprüft und evtl. nachjustiert. Klebereste werden entfernt und Laminat- und Klebefugen überprüft.

 

Autor: Rotorblatt Control GmbH

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Quelle:
Windmesse.de

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