2017-07-25
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Inspizierung von Offshore-WKA’s

Besondere Herausforderungen sind bei der Inspizierung von Offshore-WKA’s gegeben. Einerseits ist die Logistik aufgrund der exponierten Standorte (Distanzen, widrige See- und Wetterverhältnisse) sehr viel aufwändiger als bei Onshore-Anlagen. Andererseits bestehen im Hinblick auf die Größe der Anlagen, die zudem extrem starken Belastungen durch die salzhaltige Luft, Wind und Sonneneinstrahlung ausgesetzt sind, spezielle Anforderungen bezüglich der eingesetzten Technik, um eine kostenoptimierte und gleichzeitig hoch effiziente sowie aussagefähige Begutachtung der Anlagen zu ermöglichen.

Prozessablauf

Es werden Inspektionen von Rotorblättern an Windkraftanlagen aus einem Helikopter mit optischer und thermografischer Kamera durchgeführt. Die beiden Kameras sind auf einer gemeinsamen Halterung montiert und zueinander justiert. Diese Einheit ist mobil und kann leicht für die Verwendung im Helikopter ein oder ausgebaut werden. Aus dem Helikopter werden zuerst im Vorbeiflug Aufnahmen aus größerem Abstand von der gesamten Anlage, respektive jeder einzelnen Windkraftanlage eines kompletten Windparks gemacht. Dazu ist es nicht notwendig die Stromproduktion einzustellen. Für die Detailaufnahme der „typisch“ drei Rotorblätter wird die Windkraftanlage in negativer Y Stellung angehalten und der Helikopter fliegt etwa von Nabenhöhe zur Blattspitze, während kontinuierlich optische und thermische Bilder aufgenommen werden. Dies erfolgt gleichermaßen von der Rückseite des zu begutachteten Rotorblattes. Die so gewonnenen Daten werden im Detail, anschließend offline ausgewertet und in einem Bericht zusammengefasst. Die Auswertung wird zusätzlich gespeichert und bei der wiederkehrenden Prüfung als Referenz genutzt. Eine Zwischenprüfung nach evtl. durchgeführter Reparatur wird empfohlen. Die Auswertung erfolgt nach dem Gutachter-Standard für DIN EN ISO/ IEC 17024.

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