2018-05-27
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Meldung von Siemens Gamesa Renewable Energy

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Siemens Gamesa schließt Verhandlungen zu Interessenausgleich und Sozialplan in Deutschland ab

Deutsche Geschäftsführung und Arbeitnehmervertreter einig über Interessenausgleich und Sozialplan im Rahmen des im November 2017 gestarteten globalen Restrukturierungsprogramms / Ziel ist ein möglichst sozialverträglicher Abbau von 213 Arbeitsplätzen in Deutschland / Personalanpassungen betreffen vor allem Mitarbeiter an den Standorten Hamburg und Bremen. Neues Werk in Cuxhaven ist vom geplanten Arbeitsplatzabbau nicht betroffen

Bild: Siemens GamesaBild: Siemens Gamesa

Bereits im November 2017 hat Siemens Gamesa Renewable Energy ein weltweites Restrukturierungsprogramm gestartet. Jetzt einigte sich die deutsche Unternehmensführung mit den Arbeitnehmervertretern auf einen Interessenausgleich und Sozialplan. Nach konstruktiven Verhandlungen gab die Geschäftsführung zusammen mit den Arbeitnehmervertretern bekannt, in Deutschland bis zu 213 Arbeitsplätze abzubauen. Der Arbeitsplatzabbau soll sozialverträglich gestaltet werden und im Zeitraum bis Ende November 2019 erfolgen. Betriebsbedingte Kündigungen sollen dabei nach Möglichkeit vermieden werden. Die neu errichtete Fabrik für Offshore-Maschinenhäuser in Cuxhaven ist von den Plänen zum Arbeitsplatzabbau nicht betroffen.

Mit dem Restrukturierungsprogramm reagiert das Unternehmen auf den verschärften Wettbewerb in der Windindustrie. Der stark angestiegene Preis- und Kostendruck betrifft den Bau von Windkraftanlagen an Land und auf See ebenso wie das Wartungsgeschäft. Siemens Gamesa muss daher in allen Geschäftsbereichen die Kosten senken. Im deutschen Markt hat die Umstellung auf Auktionssysteme den Druck auf die Ausrüster und Wartungsdienstleister von Windprojekten erhöht. Bereits im November 2017 reagierte das Unternehmen auf die veränderte Marktsituation mit der Ankündigung eines umfassenden Kostensenkungsprogramms. Um seine führende Position im Markt langfristig zu sichern, will Siemens Gamesa mit Einsparungen beim Einkauf und der Optimierung von Abläufen in der Fertigung und Verwaltung seine Wettbewerbsfähigkeit stärken. Der Abbau von Arbeitsplätzen ist ein weiterer, zentraler Bestandteil der im vergangenen Jahr bekannt gegebenen weltweiten Restrukturierung. In mehreren europäischen Ländern sowie in den USA und Kanada hat das Unternehmen bereits Einschnitte vorgenommen.

„Uns ist bewusst, dass es sich bei der vereinbarten Personalanpassung um einen harten Einschnitt für die betroffenen Mitarbeiter handelt. Der mit den Arbeitnehmervertretern erzielte Interessenausgleich und Sozialplan sieht eine möglichst sozialverträgliche Lösung vor“, sagt Marc Becker, Geschäftsführer bei Siemens Wind Power GmbH & Co. KG, der von den Personalanpassungen betroffenen Unternehmenseinheit von Siemens Gamesa in Deutschland. „Deutschland ist und bleibt ein wichtiger Standort von Siemens Gamesa. So bleibt Hamburg etwa zusammen mit dem dänischen Vejle Zentrale für unser weltweites Offshore-Geschäft.“

Siemens Gamesa hatte im November 2017 angekündigt, im Rahmen eines globalen Restrukturierungsprogramms bis zu 6.000 Stellen in 24 Ländern weltweit abzubauen. Der nun erzielte Interessenausgleich und Sozialplan ist Teil dieses Restrukturierungsprogramms. Der Kosten- und Preisdruck betrifft zahlreiche Anbieter der Windbranche im In- und Ausland. Er geht mit einer fortlaufenden Senkung der Stromgestehungskosten einher, die schon in wenigen Jahren regenerative Energie ohne zusätzliche Förderung ermöglicht.

Quelle:
Siemens Gamesa
Autor:
Pressestelle
Link:
www.siemensgamesa.com/...
Keywords:
Siemens Gamesa, Job, Abbau, Restrukturierung, Deutschland
Windenergie Wiki:
Offshore, Hamburg, Cuxhaven



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