2017-12-15
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e2m Herbsttagung 2017 mit Schwerpunkt Flex-Zubau

Führender Biogas-Direktvermarkter diskutiert in Walsrode mit Fachleuten und Betreibern die Zukunft von Biogas

Mit 200 Teilnehmern war die Herbsttagung „Flexanlagen in Aktion“ ein schöner Erfolg. Die e2m kündigte bereits die Fortsetzung für 2018 in Süddeutschland an. (Bild: e2m)Mit 200 Teilnehmern war die Herbsttagung „Flexanlagen in Aktion“ ein schöner Erfolg. Die e2m kündigte bereits die Fortsetzung für 2018 in Süddeutschland an. (Bild: e2m)

Auch fünf Jahre nach der Einführung der FlexPrämie stand die diesjährige Herbsttagung der e2m am 29.11. in Walsrode noch einmal ganz im Zeichen des Ob und Wie einer Flexibilisierung. „Zwar haben sich bereits 2014 viele Betreiber die Flexibilitätsprämie ‚auf dem Papier‘ gesichert, aber das war viel mehr ein Agieren in der Situation als eine fundierte Entscheidung aus Überzeugung.  Und längst nicht überall ist dieser spontanen Aktion eine geplante Umsetzung gefolgt.“, begründet Annette Keil, Leiterin des Bereichs Landwirtschaft bei der e2m, die Entscheidung für dieses Thema. „Auch heute, drei Jahre später, gibt es noch immer eine große Unsicherheit bei den Betreibern.“

Das spürt der Direktvermarkter aus Leipzig jeden Tag bei seiner Arbeit. „Die Anfragen nach Flexibilisierung und einer individuellen Beratung reißen nicht ab“, reflektiert Peer Kunz, Mitarbeiter bei der e2m und Spezialist für die Flexibilisierung von Biogasanlagen, die letzten Monate. Als sich abzeichnete, dass die agriTechnika ab 2017 ganz ohne Biogas-Segment stattfinden würde, war die Entscheidung seitens e2m schnell getroffen, diese Lücke zu füllen. Die Veranstaltung in Walsrode mit Vorträgen wie „Genehmigungsplanung bei Flexibilisierung – auf was ist zu achten“ von Burkhard Lichtblau vom inrum Institut und „Flexibilisierung und Zubaudeckel“ von René Walter vom Fachverband Biogas e.V. sollte es auch den Betreibern, für die der Weg nach Nürnberg zu weit ist, ermöglichen, all ihre Fragen loszuwerden und ihnen die Möglichkeit zu einem ganz praktischen Austausch untereinander bieten.

Praxisbeiträge von Betreibern mit völlig unterschiedlichen Anlagenkonzepten, die seit Jahren flexibel vermarkten, gaben wertvolle Tipps, an die man denken sollte, wenn man flexibilisieren will. Keinen Zweifel ließen die Referenten dabei allerdings an dem „Ob“ der Flexibilisierung. So wird die Anlage der Naturenergie Osteraue bereits seit ihrer Inbetriebnahme in 2012 flexibel betrieben. Die Anlage ist mittlerweile 2,5-fach überbaut und hat z.B. 2016 mit 0,6 ct/kWh mehr erlöst, als es mit der reinen EEG-Vergütung möglich gewesen wäre. Carsten Bahlburg, gemeinsam mit 2 Gesellschaftern Betreiber der Anlage und gleichzeitig Vertriebsleiter bei der Biogas Service Tarmstedt GmbH, glaubt: „Bei der richtigen Herangehensweise ist Flexibilisierung einfach und trägt entscheidend zum Betriebserfolg bei.“

Bei aller verständlichen Eile raten die Tagungsreferenten in Walsrode interessierten Betreibern einhellig zu einer gründlichen Überlegung. „Schließlich ist jede Anlagenkonstellation anders und bedarf einer intensiven Analyse durch den Anlagenbetreiber bzw. den Projektierer“, betont Peter Schünemann-Plag von der Landwirtschaftskammer Niedersachsen.

Dieses Vorgehen hat die e2m den Betreibern schon von Beginn an nahelegt. Daher geht bei Betreibern, die mit der e2m vermarkten, fast jedem Zubau ein Anruf in Leipzig und – dem folgend – eine bestmögliche Flexibilisierungsberatung durch die Spezialisten des unabhängigen Handelshauses voraus. Bei dieser Beratung geht es dann viel weniger um die klassischen Themen eines Direktvermarktens als vielmehr um eine neutrale und bestmögliche Beratung aus Anlagensicht. Ziel dieser Beratungsgespräche ist es, gemeinsam mit dem Anlagenbetreiber eine möglichst sinnvolle Anlagenerweiterung zu überlegen, bei der es nicht nur um das Ausreizen der maximalen Flexibilitätsprämie oder der optimalen Vermarktung geht. Vielmehr stehen Fragen wie Kostenkontrolle, Wärmelieferungen, Refinanzierung und die Zeit nach dem EEG im Vordergrund. Schließlich liegt hier der eigentliche finanzielle Hebel.

„Die e2m hält für alle Anlagenbetreiber passende Lösungen bereit!“, betont Annette Keil vor den 200 Betreibern, Vertriebspartnern und Journalisten auf der Fachkonferenz in Walsrode. Neben Betreibern, die dreifach, vierfach oder gar fünffach überbauen wollen, unterstützt die e2m auch diejenigen, die nur eingeschränkt überbauen können oder wollen und die daher weniger im Fokus anderer Direktvermarkter stehen. „Aber auch für die lohnt sich die flexible Fahrweise“, ergänzt Peer Kunz und fügt hinzu: „Die Kombination der Märkte macht es.“ Damit zitiert er Felix Buchholz, Leiter des Bereiches Handel bei der e2m, der eben seinen Vortrag zum Thema „Flexanlagen – eine der spannendsten Optionen im Strommarkt“ gehalten hat. Buchholz weiß, wovon er redet. Mehr als 250 Anlagen werden bei der e2m unter seiner Verantwortung heute schon von Leipzig aus optimiert und gesteuert.

Wenn Ende 2018 die nächste Herbsttagung der e2m in Süddeutschland stattfindet, gehen die Branchenkenner aus Leipzig davon aus, dass der Flex-Deckel weitgehend ausgeschöpft sein wird. Dann wird es vertieft darum gehen, zusammen mit den Betreibern die Anwendung der geschaffenen Flexibilität zu diskutieren und gemeinsam darüber nachzudenken, ob und unter welchen Bedingungen die Teilnahme am Ausschreibungsverfahren zur Fortführung des Anlagenbetriebes Sinn macht.

Quelle:
e2m
Autor:
Pressestelle
Link:
www.e2m.energy
Keywords:
e2m, Direktvermarktung, Biogas, Prämie
Windenergie Wiki:
Zubaudeckel





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