2017-09-20
http://w3.windmesse.de/windenergie/pm/26112-wpd-windmanager-kabelschaden-ertragsausfall-kabelmesswagen-logistik

Jeder zweite Windpark mit Kabelschäden

HUSUM Wind: Mit Kabelmesswagen deckt wpd windmanager Kabelfehler auf und minimiert Ertragsausfälle

Bilder: wpd WindmanagerBilder: wpd Windmanager

 

Kabelschäden im Windpark ziehen hohe Kosten nach sich. Bleiben sie unentdeckt, kommt es zum Kurzschluss und die Anlagen stehen still. Bis der Park wieder läuft, dauert es in der Regel mehrere Tage. „Das hängt von der Art der Beschädigung und von der Verfügbarkeit der benötigten Dienstleister ab. Bei einem normalen Schaden müssen Betreiber mit rund fünf Ausfalltagen rechnen“, verdeutlicht Oliver Klausch, Leiter Technisches Management der wpd windmanager GmbH & Co. KG.

Durch einen Stillstand entsteht bei einer durchschnittlichen Anlage ein Ertragsausfall von etwa 5.000 Euro täglich. „Bei fünf Anlagen, die wir im Schnitt in unseren Parks haben, sprächen wir hier von rund 125.000 Euro Ertragsverlust“, kalkuliert Klausch. Befindet sich ein Windpark außerhalb der Gewährleistung, kämen noch die Kosten für die Lokalisierung der Fehler und für die Instandsetzung hinzu. Geld, das Windpark-Betreiber durch eine Kabelprüfung sparen können, so der Leiter des technischen Managements: „Erfahrungsgemäß sind die Ursachen eines Kabelschadens immer auf einen unsachgemäßen Kabelbau vor der Inbetriebnahme eines Parks zurückzuführen – rund 80 Prozent auf die fehlerhafte Montage der Muffen und die restlichen 20 Prozent auf die falsche Verlegung im Untergrund.“ Da die meisten Betreiber ihre Kabel bei der Inbetriebnahme nur mit einer VLF- und einer Kabelmantelmessung prüfen lassen, bleibt das Gros der Beschädigungen unentdeckt.

Teilentladungen aufdecken

Absichern können sich Windpark-Betreiber beispielsweise durch eine Teilentladungsmessung. Diese deckt Schwachstellen wie nicht fachgerecht montierte Muffen auf. Der Austausch erfolgt dann in windschwachen Zeiten – noch bevor es zu einem Ausfall kommt.
Auswertungen der windmanager Datenbank zeigen, dass im Schnitt jeder zweite Windpark während seiner Betriebslaufzeit von einem Kabelschaden betroffen ist. Besonders vor Gewährleistungsende sollten Betreiber daher ihren Windpark auf Kabelschäden prüfen.
Mögliche Beschädigungen können sie dann gegenüber dem Kabelbauer geltend machen. „Kosten und Aufwand für eine solche Prüfung sind absolut überschaubar“, erklärt Klausch. „Vor allem in Relation zu einem drohenden Ertragsausfall.“

Mit seinem Kabelmesswagen unterstützt wpd windmanager Windpark-Betreiber bei der Ortung und Diagnose von Kabelfehlern. Auf der HUSUM Wind vom 12. bis 15. September können sich Betreiber in Halle 4 an Stand A02 über die unterschiedlichen Messmöglichkeiten
informieren. Darüber hinaus widmet sich das Bremer Unternehmen auf der Messe natürlich allen anderen Themen rund um die kaufmännische und technische Betriebsführung von Windparks.

Quelle:
wpd Windmanager
Autor:
Pressestelle
Link:
www.windmanager.de
Keywords:
wpd Windmanager, Kabelschäden, Ertragsausfall, Kabelmesswagen, Logistik
Windenergie Wiki:
Windpark





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