2017-11-24
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Meldung von Bundesministerium für Wirtschaft und Energie (BMWi)


Bundeswirtschaftsministerium und DLR stellen neue DLR-Strategie vor

Das Bundeswirtschaftsministerium und das Deutsche Zentrum für Luft- und Raumfahrt e.V. (DLR) haben heute die neue DLR-Strategie im Bundeswirtschaftsministerium vorgestellt.

Staatssekretär Machnig sagte anlässlich der Vorstellung der neuen DLR-Strategie: „Mit der neuen Strategie stellt sich das DLR aktuellen gesellschaftlichen und wirtschaftspolitischen Herausforderungen und macht sich fit für die Zukunft, insbesondere im Bereich der Digitalisierung. Mit dem DLR steht der Wirtschaft und der Industrie eine leistungsfähige Forschungsinfrastruktur zur Verfügung, von deren Kompetenz und Erfahrung sie profitieren können. Auch institutionell wird das DLR gestärkt mit 7 neuen DLR-Instituten in 6 Bundesländern. Hierfür stellt der Bund jährlich 42 Millionen Euro zur Verfügung.“

„Durch eine intelligente Verknüpfung von Kompetenzen aus den Forschungsbereichen Luftfahrt, Raumfahrt, Energie, Verkehr, Sicherheit und Digitalisierung generieren wir einen spürbaren Mehrwert für Gesellschaft, Wirtschaft und Wissenschaft“, ist sich Prof. Ehrenfreund sicher. „Im Rahmen der neuen Strategie wird das DLR seine Stärken nutzen, um den Technologietransfer in die Wirtschaft spürbar auszubauen und dort als Innovationstreiber zu wirken.“

Die neue Strategie zielt darauf ab, die Kernkompetenzen des DLR zu stärken und interne Synergiepotenziale noch gezielter einzusetzen, um die Spitzenposition des DLR in der Forschung zum Nutzen von Gesellschaft und Wirtschaft weiter auszubauen. Die strategischen Forschungsziele, der neue Querschnittsbereich Digitalisierung, 7 neue DLR-Institute und 10 neue Querschnittsprojekte zu Themen wie Treibstoffe der Zukunft, digitalisierte Produktion, Breitbandversorgung mit schnellem Internet oder Cyber-Sicherheit, um nur einige zu nennen, spiegeln diese Ambition wider.

In Augsburg, Dresden und in zwei Hamburger Instituten soll künftig die Digitalisierung der Luftfahrtforschung („virtuelles Flugzeug“) vorangetrieben werden. In Oldenburg werden Beiträge zur Bewältigung der Energiewende erforscht. Beim künftigen Institut in Bremerhaven geht es um Lösungen zum Schutz kritischer maritimer Infrastrukturen (Häfen, Handelsrouten, Schiffe, aber auch Off-Shore-Windkraftanlagen). Das Institut in Jena beschäftigt sich mit Big & Smart Data.

Eine Zusammenfassung der neuen DLR-Strategie finden Sie hier.

Quelle:
BMWi
Autor:
Pressestelle
Link:
www.bmwi.de
Keywords:
BMWi, DLR, Windenergie, Energiewende, offshore
Windenergie Wiki:
Hamburg





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