2017-05-30
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Meldung von Siemens Wind Power

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Acht Megawatt starke Windenergieanlage von Siemens nimmt Betrieb auf

Produktplattform bereits über 100 Jahre Betriebszeit gelaufen / Prototyp dient mechanischen und elektrischen Tests / Endgültige Typzertifizierung 2018 erwartet

Siemens Wind Power hat jetzt plangemäß im dänischen Windtestzentrum Østerild die neueste Version seiner direkt angetriebenen Offshore-Windenergieanlagen installiert. Die SWT-8.0-154 erreicht acht Megawatt (MW) Leistung und verfügt über den bewährten Rotor mit 154 Metern Durchmesser. Im Januar hatte der Zertifizierer DNV GL alle für den sicheren Testbetrieb relevanten Sicherheitsmerkmale untersucht und den Prototypen zertifiziert. Die neue Offshore-Windenergieanlage wurde auf einem Stahlturm mit 120 Metern Nabenhöhe installiert. Die Anlage wird gleichermaßen für mechanische und elektrische Testprogramme eingesetzt. Die endgültige Typzertifizierung ist dann für 2018 geplant.

Mit der vollständigen Inbetriebnahme des Prototypen tritt Siemens in die letzte Entwicklungsphase der neuen Windenergieanlage ein, die unter Hochsee- Windbedingungen gegenüber der 7-MW-Version eine um rund 10 Prozent höhere jährliche Energieproduktion erreicht. Die Nennleistung steigt dabei um über 14 Prozent von sieben auf acht Megawatt. Wie bereits beim so genannten Uprating der Produktplattform von sechs auf sieben Megawatt, profitiert die Zuverlässigkeit der Anlage von einer etablierten Lieferkette und bewährten Komponenten im Direktantrieb des Generators. Weil die Leistungssteigerung über die Weiterentwicklung weniger Komponenten erreicht wird – darunter ein verbessertes Kühlsystem und neue Steuerungstechnik – setzen Kunden erneut auf die Sicherheit eines bewährten Konzepts und profitieren von einer schnellen Markteinführung.

„Die Errichtung des Prototypen unserer SWT-8.0-154 in Østerild ist ein wichtiger Meilenstein in der Erfolgsgeschichte unserer direkt angetriebenen Offshore-Windenergieanlagen", sagt Michael Hannibal, CEO Offshore bei Siemens Wind Power. „Die Plattformstrategie erlaubt uns große Evolutionsschritte zur Kostensenkung von Hochseewindstrom. Wir erreichen sie, ohne Kompromisse in der Zuverlässigkeit unserer technisch ausgereiften Produkte einzugehen."

Obwohl die direktangetriebenen Offshore-Windturbinen die neueste Produktplattform im Sortiment von Siemens Wind Power darstellen, haben sie bereits ihre Sporen verdient: Die bislang installierte Flotte erreichte Ende 2016 eine Gesamtbetriebszeit von über 100 Jahren. Dabei produzierten die getriebelosen Offshore-Anlagen 2,5 Terrawattstunden (TWh) an elektrischer Energie. Diese Strommenge entspricht dem Jahresverbrauch aller Haushalte in einer Großstadt wie München. Die Energie lieferten Anlagen innerhalb von sechs Jahren – vom ersten Prototyp einer SWT-6.0-120 bis hin zu den gewaltigen Offshore-Windkraftwerken wie Westermost Rough in Großbritannien und Gode Wind in der deutschen Nordsee. Gleichzeitig sparten die modernen Großanlagen gegenüber konventioneller Erzeugung 1.250.000 Tonnen CO2 ein. Das entstpricht der Emission des gesamten Straßenverkehrs eine Stadt der Größe Münchens innerhalb von vier Monaten. Das neueste Modell SWT-8.0-154 soll 2019 in Serie gebaut werden.

Rund 150 der getriebelosen Offshore-Anlagen hat Siemens bislang an seine Kunden ausgeliefert. Über 600 Einheiten hat das Unternehmen seit Produktstart im Jahr 2011 verkauft. In der innovativen Anlagenplattform steckt die geballte Erfahrung aus über 2.300 auf hoher See installierten Windturbinen sowie mittlerweile fast 1.300 getriebelosen Onshore-Anlagen.

Quelle:
Siemens Wind Power
Link:
www.siemens.com
Windenergie Wiki:
Offshore, MW, Megawatt





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